Akzent

Beto­nungs­zei­chen eines Buch­sta­bens; Zei­chen über dem Grund­kör­per eines Buch­sta­bens, wel­ches die beson­de­re Aus­spra­che des Buch­sta­bens signa­li­siert (akzen­tu­iert). Akzen­tu­ie­rung für Beto­nung, Qua­li­tät oder Quan­ti­tät eines Lau­tes (lat. accen­tus für »Beto­nung«). Akzen­te sind sprach­ge­bun­den. In West­eu­ro­pa wer­den bei­spiels­wei­se die Akzen­te Akut (Áá), Gra­vis (Àà), Tre­ma (Ää), Cedil­le (Çç), Nor­di­scher Akzent (Åå), Til­de (Ññ, Õõ) oder Zir­kum­flex (Ââ) ver­wen­det.

In der Schrift­ge­stal­tung zäh­len Akzen­te zu den Dia­kri­ti­schen Zei­chen, wel­che in Minus­kel- und Majus­kel­dia­kri­ti­ka unter­schie­den wer­den.

© Wolf­gang Bei­nert, www​.typo​l​e​xi​kon​.de

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