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Beschnitt
Typographischer Terminus für den Bereich einer Drucksache, der außerhalb eines definierten Seitenformats liegt (siehe auch Satzspiegel). Dieser Bereich wird bei der buchbinderischen Verarbeitung als »Beschnitt« abgeschnitten.
[T] Da Buchbinder selten exakt arbeiten können, müssen seitenabfallende Gestaltungselemente, wie beispielsweise Fotos, Typo- oder Farbflächen, mindestens 3 bis 5 Millimeter »Beschnitt« über die festgelegte Seitenbegrenzung hinaus haben. Nur so können Blitzer vermieden werden.
[T] Bei professioneller Software für das Electronic Publishing, beispielsweise bei Adobe InDesign ®, kann der Beschnitt exakt ausgewiesen werden.
Aufsatz zuletzt bearbeitet am 08.06.2006
von Wolfgang Beinert
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