Archiv der Kategorie: C

Kategorie C

Cicero

1. Protovariante der Antiqua mit einem eindeutig definierten Schriftgrad von rund 5 mm und einem festen Größenverhältnis der Kegel zueinander. Dieser Schriftschnitt galt bereits bei den Prototypographen als besonders lesefreundlich und wurde deshalb bis ins 20. Jahrhundert als Buchdruckschrift verwendet. Cicero weiterlesen

Copy

Terminus für den Mengentext (Haupttext, Fließtext) einer schriftlichen Publikation bzw. eines schriftbasierenden Mediums. Ursprünglich war »Copy« ausschließlich eine Bezeichnung für »Anzeigentext«. Copy weiterlesen

Cursiva

Lateinische Kursivschrift; Schrägschrift der Römer. Auch als »Scriptura cursiva« bezeichnet. Etymologisch von lateinisch »Cursiva« für »schräg, laufend« zu »fortlaufend«. Römische Verkehrsschrift, die mit einem Griffel in Wachstafeln oder mit einer sehr schmalen Rohrfeder auf Papyrus geschrieben wurde.  Cursiva weiterlesen

Capitalis Rustica

Handschriftliche Schnellschreibvariante der »Capitalis quadrata«. Lateinische Handschrift für Pergamenthandschriften; Schrift der Römer. Etymologisch aus lateinisch »capitalis« für »Haupt, Kopf« aus »den Kopf, das Leben betreffend; in seiner Art vorzüglich« und »rustica« für »ländlich, bäuerlich, rustikal« entlehnt aus dem lt. »rusticalis« aus »rusticus« zu »rus, ruris« für »Land«. Capitalis Rustica weiterlesen

Capitalis Monumentalis

Lateinische, in Stein gemeißelte Lapidarschrift; Schrift der Römer. Adaption des eteokretisch griechischen Alphabets, welches um 600 v. Chr. aus dem multikulturellen Kreta über die Etrusker (»das Volk der Bücher«) zu den Latinern, ins heutige Mittel- und Nordwestitalien kam, deren römische Nachkommen daraus die lateinische Schrift entwickelten. Etymologisch aus lateinisch »capitalis« für »Haupt, Kopf« aus »den Kopf, das Leben betreffend; in seiner Art vorzüglich« und »monumentalis« für »monumental, sehr groß«. Capitalis Monumentalis weiterlesen