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Kate­go­rie M

Mikrotypographie

Seg­ment der ange­wand­ten Typo­gra­phie, auch als Detail­ty­po­gra­phie bezeich­net. Im Gegen­satz zur Makro­ty­po­gra­phie beschreibt die Mikro­ty­po­gra­phie die Schrift und ihre Anwen­dung selbst. Mikro­ty­po­gra­phie umfasst sowohl die fun­dier­te Inter­pre­ta­ti­on der Typo­me­trie von Buch­sta­ben, Zif­fern und Zei­chen, als auch deren ins Detail gehen­de Anwen­dung im Schrift­satz. Mikro­ty­po­gra­phie wei­ter­le­sen

Mittelnamen für Kegelgrößen

Mit­tel­na­me; Abkür­zung »Mit­tel«. Fach­be­zeich­nun­gen bzw. Eigen­na­men aus dem gewer­be­spe­zi­fi­schen Sprach­schatz deut­scher Schrift­set­zer und Dru­cker von Offi­zi­nen aus der Peri­ode des mate­ri­el­len Hand­schrift­sat­zes (z.B. Blei­satz) für bestimm­te Kegel­grö­ßen, also für die Schrift­gra­de einer phy­si­schen Druck­schrift (z.B. Blei­ty­pen, Holz­schrif­ten) sowie für die Strich­stär­ken (Lini­en­di­cken) von phy­si­schen Stück- und Setz­li­ni­en, bei­spiels­wei­se Eng­li­sche Lini­en.  Mit­tel­na­men für Kegel­grö­ßen wei­ter­le­sen

Minuskel

Klein­buch­sta­be. Wis­sen­schaft­li­cher Ter­mi­nus für den klei­nen Buch­sta­ben eines alt­grie­chi­schen und römi­schen Alpha­bets karo­lin­gi­schen Ursprungs. In der Typo­gra­phie, der Paläo­gra­phie, der Paläo­ty­pie, der Epi­gra­phik und in den Sprach­wis­sen­schaf­ten seit dem 19. Jahr­hun­dert als peri­phe­rer Begriff für »Klein­buch­sta­be« gebräuch­li­ch. Im gewer­be­spe­zi­fi­schen Sprach­schatz deut­scher Schrift­set­zer und Dru­cker im Plu­ral auch als »Gemei­ne« (im Sin­ne von klein, nie­der) bezeich­net.  Minus­kel wei­ter­le­sen

Majuskel

Groß­buch­sta­be; Ver­sal­buch­sta­be; ggf. Ver­sal; ggf. Ver­sa­lie. Wis­sen­schaft­li­che Ter­mi­nus für den gro­ßen Buch­sta­ben eines Alpha­bets alt­grie­chi­schen und römi­schen Ursprungs. In der Typo­gra­phie, der Paläo­gra­phie, der Paläo­ty­pie, der Epi­gra­phik und in den Sprach­wis­sen­schaf­ten ist Majus­kel seit dem 19. Jahr­hun­dert als peri­phe­rer Begriff für Groß­buch­sta­be gebräuch­li­ch.  Majus­kel wei­ter­le­sen

Meier, Hans Eduard

Schwei­zer Schrift­ge­stal­ter, Kal­li­gra­ph, Typo­gra­ph und Gra­fik­de­si­gner. Gebo­ren am 30.12.1922 in Hor­gen bei Zürich. Gestor­ben 15.7.2014 in Obstal­den. Nach Been­di­gung der Grund­schu­le Aus­bil­dung zum Hand­schrift­set­zer. Im Anschluss Besu­ch der Fach­klas­se für Gra­fik an der Kunst­ge­wer­be­schu­le Zürich. Dana­ch frei­be­ruf­li­che Tätig­keit als Gra­fik­de­si­gner für Indus­trie, Ver­la­ge und Kul­tu­revents. Mei­er, Hans Edu­ard wei­ter­le­sen

Mendell, Pierre

US-ame­ri­ka­ni­scher Gra­fik­de­si­gner und Pla­kat­ge­stal­ter. Gebo­ren am 17.11.1929 in Essen in Nord­rhein-West­fa­len. Gestor­ben am 19.12.2008 in Mün­chen in Bay­ern. Pier­re Men­dell zählt im Seg­ment des Gra­fik­de­signs zu den wich­ti­gen Pla­kat­künst­lern in Deutsch­land. Über­re­gio­nal bekannt wur­de er ins­be­son­de­re durch sei­ne Pla­ka­te für die Neue Samm­lung, einem staat­li­chen Muse­um für ange­wand­te Kunst in Mün­chen, und für die Baye­ri­sche Staats­oper. Men­dell, Pier­re wei­ter­le­sen