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Kate­go­rie U

Urheberrecht für Schriften und Mythos Schriftsoftware

Eine kri­ti­sche Anmer­kung von Wolf­gang Bei­nert zum ver­meint­li­chen Urhe­ber­recht und der Nut­zung von Schrif­ten.

Ausgangssituation

Seit län­ge­rer Zeit ver­su­chen Font Found­ries und Schrif­ten­händ­ler durch mas­si­ve PR- und Lob­by­ar­beit den Ein­druck zu erwe­cken, dass Schrift kraft Gesetz durch Urhe­ber­rech­te oder sons­ti­ge Per­sön­lich­keits- oder Schutz­rech­te, ähn­li­ch wie Musik oder bil­den­de Kunst, geschützt und gere­gelt wären.

Des Wei­te­ren behaup­ten Font Found­ries und deren Lob­by­is­ten, dass es sich bei Fonts um »Soft­ware« han­deln wür­de. In guter alter GEZ-Manier ver­su­chen sie, Desi­gner, Agen­tu­ren, Webent­wick­ler und ihre Auf­trag­ge­ber – ja selbst Stu­den­ten – sys­te­ma­ti­sch mit ihren Betrach­tungs­wei­sen zu indok­tri­nie­ren und schluss­end­li­ch zu ver­un­si­chern. Unlau­te­re Ste­reo­ty­pen schei­nen heu­te zur PR- und Mar­ke­ting­stra­te­gie zu gehö­ren.  Urhe­ber­recht für Schrif­ten und Mythos Schrift­soft­ware wei­ter­le­sen

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Typo­gra­phi­scher Ter­mi­nus für die Ver­rin­ge­rung der Schrift­lauf­wei­te einer maschi­nell oder digi­tal repro­du­zier­ba­ren Schrift, bei­spiels­wei­se einer Druck­schrift oder eines Screen Fonts, aus­ge­hend von der Nor­mal­schrift­wei­te (NSW); engl. »Kerning«. In der Mikro­ty­po­gra­phie zählt das Unter­schnei­den zum Opti­schen Schrift­wei­ten­aus­gleich.  Unter­schnei­den wei­ter­le­sen