Typolexikon.de : Das Lexikon der westeuropaeischen Typographie : Herausgegeben von Wolfgang Beinert, Berlin.
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Dicktengleiche Schriften
Monospaced Fonts

Typographischer Terminus für Alphabete, dessen Buchstaben, Ziffern, Sonderzeichen und Leerraumzeichen die gleiche Dickte bzw. die gleiche Schriftzeichenbreite besitzen. Dicktengleiche Schriften werden auch als »Monospaced Fonts«« oder als »Nichtproportionale Schriften« bezeichnet. Dicktengleiche Schriften gibt es mit und ohne Serifen. Die ersten dicktengleichen Zeichensatzrepertoires wurden ab Mitte des 19. Jahrhunderts in Westeuropa und den USA für den Einsatz in mechanischen Schreibmaschinen konstruiert.

Zu den dicktengleichen Druckschriften zählen beispielsweise Courier (Howard Kettler, 1955), Letter Gothic (Roger Roberson, 1962) Lucida Sans Typewriter (Kris Holmes und Charles Bigelow, 1993), Orator (John Scheppler, 1962), Platelet (Conor Mangat, 1993), Prestige Elite (Clayton Smith, 1953), Base Monospace (Zuzana Licko, 1997), die
OCR A und B (Adrian Frutiger, 1968) oder ITC Souvenir® Monospaced (Ned Bunnel, 1983).

[T] Das dicktengleiche
Spationieren wird als Sperren bezeichnet.
[T] Dicktengleiche Tabellenziffern bieten den Vorteil, dass sie in Zahlentabellen, beispielsweise in Bilanzen, nicht spationiert werden müssen. Die Zahlenreihen stehen korrekt untereinander.

Aufsatz zuletzt bearbeitet am 24.02.2011
von
Wolfgang Beinert

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Quelle: © Wolfgang Beinert, typolexikon.de, Das Lexikon der westeuropäischen Typographie.
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