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DIN A Papierformate
DIN-Norm 476, Vorzugsreihe A, beschnitten
Deutsche Norm für Papierformate, die durch das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) 1922 in der DIN-Norm 476 festgelegt wurde. Alle A-Formate haben ein Seitenverhältnis von der Seitenlänge zur Diagonallänge eines Quadrats, also ein Verhältnis 1 zu Wurzel aus 2, was einem Seitenverhältnis 1:1,414 (abgerundet) entspricht. Dadurch ist es möglich, einen DIN A0-Papierbogen (entspricht einem Quadratmeter) verlustfrei zu teilen. Das Verhältnis Breite zu Höhe beträgt damit rund 5:7.
DIN-A Formate (beschnittenes Format, Breite x Höhe) in Millimeter:
DIN A0 = 841 mm x 1189 mm
DIN A1 = 594 mm x 0841 mm
DIN A2 = 420 mm x 0594 mm
DIN A3 = 297 mm x 0420 mm
DIN A4 = 210 mm x 0297 mm (Deutsches Briefformat)
DIN A5 = 148 mm x 0210 mm
DIN A6 = 105 mm x 0148 mm
DIN A7 = 074 mm x 0105 mm
DIN A8 = 052 mm x 0074 mm
Für Korrespondenzpapiere und Formulare ist in Deutschland in der Regel das DIN A4-Format üblich. In der DIN 476 sind auch die Zusatzreihen DIN B (unbeschnittenes Format) und DIN C (Versandhüllen) festgelegt.
[T] Außerhalb Deutschlands existieren oft andere Normen und Maßsysteme.
[T] Bei der Konstruktion von Gestaltungsrastern ist es mehr als ratsam, nationale und internationale Normen (DIN 676) und Richtlinien zu verifizieren. Denn Unwissenheit schützt bekanntermaßen nicht vor den erschreckend hohen monetären Folgen unüberlegter Formate.
[T] Feinstpapiere mit Büttenrand können von der DIN A-Norm abweichen.
[L] www2.din.de
Aufsatz zuletzt bearbeitet am 30.10.2008
von Wolfgang Beinert
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