Epigraphik

Dis­zi­plin der his­to­ri­schen Hilfs­wis­sen­schaf­ten, die sich der Erfor­schung von in Stein gemei­ßel­ten Lapi­dar­schrif­ten, bei­spiels­wei­se der Capi­ta­lis Monu­men­ta­lis und allen For­men von Inschrif­ten (z.B. auf Grab­stei­nen) mit reprä­sen­ta­ti­vem Cha­rak­ter wid­met. Die moder­ne Epi­gra­phik als Hilfs­wis­sen­schaft wur­de 20. April 1815 von August Boeckh (1785–1867) 1 ) durch die Ber­li­ner Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten an der Ber­li­ner Uni­ver­si­tät begrün­det.

Das Trajanische Alphabet gilt als das schönste Beispiel römischer Schriftkunst. Es handelt sich hierbei um eine eingemeißelte Capitalis Monumentalis auf einer Marmortafel, die sich auf dem würfelförmigen Sockel der »Columna Traiana«, der »Trajanssäule« in Rom befindet. Infografik: www.typolexikon.de
Das Tra­ja­ni­sche Alpha­bet gilt als das schöns­te Bei­spiel römi­scher Schrift­kunst. Es han­delt sich hier­bei um eine ein­ge­mei­ßel­te Capi­ta­lis Monu­men­ta­lis auf einer Mar­mor­ta­fel, die sich auf dem wür­fel­för­mi­gen Sockel der »Colum­na Trai­a­na«, der »Tra­jans­säu­le« in Rom befin­det.

© Wolf­gang Bei­nert, www​.typo​l​e​xi​kon​.de

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Quellen / Literatur / Anmerkungen / Informationen / Tipps   [ + ]

1.Anmer­kung: Auch als August Böckh geschrie­ben. Im Jahr 1815 initi­ier­te er das »Cor­pus Inscrip­ti­o­num Grae­car­um«, das zuer­st grie­chi­sche Lapi­dar­schrif­ten u.a. geo­gra­phi­sch zuord­ne­te.