Fleisch

Typographischer Terminus aus der Periode des materiellen Schriftsatzes für den nichtdruckenden (nichterhabenen) Teil eines Schriftkegels einer physischen Drucktype aus Metall (z.B. aus einer Blei-Zinn-Antimon-Legierung) oder Holz (z.B. Plakatschrift).

Der Schriftkegel einer physischen Drucktype umfaßt den erhabenen, druckenden Teil und das »Fleisch«, also den nichterhabenen, nichtdruckenden Teil eines Buchstabens.
Der Schriftkegel einer physischen Drucktype umfaßt den erhabenen, druckenden Teil und das »Fleisch«, also den nichterhabenen, nichtdruckenden Teil eines Buchstabens.

Das Fleisch zählt im Handsatz zum Ausschluss, der sogenannten »Ausschließregeln« unterliegt. 1 ) 

© Wolfgang Beinert, www.typolexikon.de

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Quellen / Literatur / Anmerkungen / Informationen / Tipps:   [ + ]

1.Quelle: Renner, Paul: Die Kunst der Typographie, Maro Verlag Augsburg, 2003, Seite 40 und 240, ISBN: 9783875124149.