Font

In der Infor­ma­ti­ons­tech­nik (IT) Abkür­zung für »Com­pu­ter Font«; dt. »Com­pu­ter­schrift«; digi­ta­ler Zei­chen­satz, bei­spiels­wei­se in Form einer Alpha­bet­schrift, der auf einem Com­pu­ter sowie des­sen Peri­phe­rie­ge­rä­ten als gra­fi­sches Zei­chen­sys­tem zur Visua­li­sie­rung von Infor­ma­tio­nen dient. In der Typo­gra­phie wird der Angli­zis­mus »Font« als digi­ta­ler Pen­dant zu einer phy­si­schen Druck­ty­pe ver­stan­den, als eine digi­tal repro­du­zier­ba­re Bild­schirm­schrift (Screen Font) bzw. Druck­schrift (Werk­satz­schrift).

Bri­tish Engl. »font« 1 ) für »Schrift­art, Schrift, Zei­chen­satz«. Plu­ral »Fonts«. Ety­mo­lo­gi­sch von franz. »Fon­te« für »etwas, was gewe­sen ist« zu »geschmol­zen« hin zu »gie­ßen« für »Schrift­gie­ßen« (sie­he Font Found­ry). 

Font Technologie

Ver­kürzt dar­ge­stellt, basiert ein Font auf einem ras­ter­ori­en­tier­ten Modell, z.B. als Pixel Font (Bit­map Font), oder auf einem frei ska­lier­ba­ren Vek­tor Font, z.B. einem Out­line Font. Im Gegen­satz zu Pixel Fonts kön­nen Vek­tor Fonts unab­hän­gig von der Auf­lö­sung des Peri­phe­rie­ge­rä­tes defi­niert und somit ohne Qua­li­täts­ver­lus­te belie­big ska­liert wer­den. 2 )

Pixel Fonts

Auch als »Bit­map Fonts« oder »Ras­ter­schrif­ten« bezeich­net. Unter Pixel Fonts wird in der IT eine digi­tal defi­nier­te Com­pu­ter­schrift ver­stan­den, in deren Font File die Typo­me­trie eines Buch­sta­bens bzw. Zei­chens wie in einer Bild­da­tei pri­mär als mono­chro­me Ras­ter­gra­fik mit qua­dra­ti­schen Bézier­kur­ven hin­ter­legt ist. Bit­map Fonts kön­nen nur sehr ein­ge­schränkt ver­grö­ßert und ver­klei­nert wer­den, da bei der Ska­lie­rung von Ras­ter­gra­fi­ken grund­sätz­li­ch Details ver­lo­ren­ge­hen, was wie­der­um die Let­tern­ar­chi­tek­tur eines Zei­chens zer­stört.

In der Typo­gra­phie spie­len Bit­map Fonts heu­te tech­ni­sch gese­hen kei­ne nen­nens­wer­te Rol­le mehr. Die Bezeich­nung Pixel Fonts wird pri­mär nur noch für Zier­s­chrif­ten in Open­Ty­pe-For­ma­ten ver­wen­det, die das Erschei­nungs­bild von ech­ten Pixel Fonts – also »alten« Com­pu­ter­schrif­ten – simu­lie­ren. 

Vektor Fonts

Im Desk­top Publis­hing (DTP), z. B. mit InDe­si­gn® von Ado­be® oder Quar­kX­press® von Quark®, im Screen Desi­gn, z.B. mit Pho­to­shop® von Ado­be® oder Final Cut® Pro von App­le®, sowie in der digi­ta­len Büro­kom­mu­ni­ka­ti­on, z.B. Text­ver­ar­bei­tung mit Micro­soft Word® oder Exel®, wer­den heu­te aus­schließ­li­ch nur noch Vek­tor Fonts mit kubi­schen Bézier­kur­ven ver­wen­det. Den Stan­dard in der Vek­tor Font-Tech­no­lo­gie ver­kör­pern gegen­wär­tig Open­Ty­pe Fonts. 

In der Typographie spielen Bitmap Fonts technisch gesehen keine Rolle mehr. Heute werden ausschließlich nur noch Vektor Fonts (Outline Fonts) verwendet. Denn im Gegensatz zu Pixel Fonts können Vektor Fonts unabhängig von der Auflösung des Peripheriegerätes definiert und somit ohne Qualitätsverluste beliebig skaliert werden. Den Standard in der Vektor Font-Technologie verkörpern gegenwärtig OpenType Fonts (OTF). Infografik: www.typolexikon.de
In der Typo­gra­phie spie­len Bit­map Fonts tech­ni­sch gese­hen kei­ne Rol­le mehr. Heu­te wer­den aus­schließ­li­ch nur noch Vek­tor Fonts (Out­line Fonts) ver­wen­det. Denn im Gegen­satz zu Pixel Fonts kön­nen Vek­tor Fonts unab­hän­gig von der Auf­lö­sung des Peri­phe­rie­ge­rä­tes defi­niert und somit ohne Qua­li­täts­ver­lus­te belie­big ska­liert wer­den. Den Stan­dard in der Vek­tor Font-Tech­no­lo­gie ver­kör­pern gegen­wär­tig Open­Ty­pe Fonts.

OpenType Fonts

Die Open­Ty­pe-Font­tech­no­lo­gie wur­de in den 1990er Jah­ren ent­wi­ckelt und ist seit 1997 ein offe­ner Stan­dard von Ado­be® Sys­tems Incor­po­ra­ted, USA, und Micro­soft® Cor­po­ra­ti­on, USA, der in der Regel für alle Com­pu­ter Ope­ra­ting Sys­tems, z.B. App­le®-, Andorid®- oder Windows®-Betriebssysteme geeig­net ist. Die ers­ten Spe­zi­fi­ka­tio­nen wur­den um 1997 ver­öf­fent­licht, im Jah­re 2000 kamen die ers­ten Open­Ty­pe Fonts in den Han­del, die die alten Font-For­ma­te, bei­spiels­wei­se AFMDFONTFFIL, PFM, INF, PFB oder TTF (alt) 3 ), suk­zes­si­ve ersetz­ten.

Die OpenType-Fonttechnologie ist ein offener Standard von Adobe® und Microsoft®. OpenType Fonts sind in der Regel plattformunabhängig und mit fast jeder handelsüblichen Desktop Computer Software kompatibel. OpenType Fonts gibt in zwei unterschiedlichen Varianten: Als Screen Fonts (*ttf) und als Druckschriften (*otf). Infografik: www.typolexikon.de
Die Open­Ty­pe-Font­tech­no­lo­gie ist ein offe­ner Stan­dard von Ado­be® und Micro­soft®. Open­Ty­pe Fonts gibt in zwei unter­schied­li­chen Grund­va­ri­an­ten: Als Screen Fonts (*ttf) und als Druck­schrif­ten (*otf).

Open­Ty­pe Fonts sind in der Regel platt­for­mun­ab­hän­gig und mit fast jeder han­dels­üb­li­chen Desk­top Com­pu­ter Soft­ware (Appli­ka­ti­on) kom­pa­ti­bel. Open­Ty­pe Fonts ent­hal­ten in einem Font File (Schrift­da­tei) alle not­wen­di­gen Infor­ma­tio­nen, z.B. Metrik, Kerning, Out­lines oder Hints, die zur Dar­stel­lung bzw. Anwen­dung not­wen­dig sind. 4 )

Das Font File eines Open­Ty­pe Fonts wird in der Regel mit Font Edi­tor Soft­ware gene­riert, bei­spiels­wei­se mit Fon­to­gra­pher® und Font­lab® von Font­LAP® oder FontFor­ge® von Geor­ge Wil­liams. 

Open­Ty­pe Fonts gibt in zwei unter­schied­li­chen Vari­an­ten:

Open­Ty­pe Tru­e­Ty­pe-fla­vou­red
Suf­fix: *.ttf 5 )
Typ: Screen Font (Bild­schirm­schrift)
Ver­wen­dungs­zweck: Opti­miert für die Aus­ga­be an Bild­schir­men sowie für die Text­ver­ar­bei­tung im Rah­men der Büro­kom­mu­ni­ka­ti­on, z.B. mit Micro­soft Word® oder Exel®.
For­mat: Vek­tor Font (Out­line Font).

Open­Ty­pe PostScript®-flavoured
Suf­fix: *.otf 6 )
Typ: Werk­satz­schrift (Druck­schrift)
Ver­wen­dungs­zweck: Opti­miert für das DTP Desk­top Publis­hing (Print), z.B. mit InDe­si­gn® von Ado­be® oder Quar­kX­press® von Quark® sowie die typo­me­tri­sch exak­te Wei­ter­ver­ar­bei­tung bzw. Aus­ga­be auf post­script­fä­hi­gen Peri­phe­rie­ge­rä­ten.
For­mat: Vek­tor Font, Post­Script-CFF-For­mat 1.

Ausgabe am Monitor

Die Dar­stel­lungs­qua­li­tät von Open­Ty­pe Fonts ist auf Moni­to­ren sehr unter­schied­li­ch und rela­tiv. Sie hängt einer­seits von den Qua­li­täts­merk­ma­len des Fonts selbst ab (z.B. Kerning und Hin­ting), ande­rer­seits von der Spe­zi­fi­ka­ti­on der Hard­ware (z.B. Leis­tung der Gra­fik­kar­te), vom ver­wen­de­ten Betriebs­sys­tem, der Anwen­der­soft­ware (App) und ins­be­son­de­re von der Auf­lö­sung des Bild­schirms bzw. von der Leis­tungs­fä­hig­keit peri­phe­rer Aus­ga­be­ge­rä­te (z.B. Bea­mer) ab.

Für die Aus­ga­be auf Moni­to­ren und Bea­mern sowie in der Büro­kom­mu­ni­ka­ti­on ist die Tru­e­Ty­pe-Vari­an­te (*.ttf) geeig­net. 

Ausgabe für grafische Druckverfahren

Für gra­fi­sche Druck­ver­fah­ren bzw. für die pro­fes­sio­nel­le Wei­ter­ver­ar­bei­tung im gra­fi­schen Gewer­be, z.B. durch CTP-Druck­plat­ten­be­lich­ter (Com­pu­ter to Pla­te) in der Druck­vor­stu­fe, sowie für den typo­me­tri­sch kor­rek­ten Aus­druck, z.B. auf einem post­script­fä­hi­gen Laser­dru­cker, sind aus­schließ­li­ch nur Open­Ty­pe PostScript®-flavoured Fonts (*.otf) 7 ) geeig­net. 

Tru­e­Ty­pe Fonts (*.ttf) eig­nen sich nicht für die pro­fes­sio­nel­le Wei­ter­ver­ar­bei­tung im gra­fi­schen Gewer­be, da sie kei­ne PostScript®-Informationen ent­hal­ten. Der Aus­druck von Tru­e­Ty­pe Fonts (*.ttf) auf Büro­dru­ckern ist mög­li­ch, aber typo­me­tri­sch in der Regel nicht kor­rekt.

Zeichenvorrat

Der Zei­chen­vor­rat (Figu­ren­ver­zeich­nis) eines Open­Ty­pe Fonts, also alle Gly­phen eines Font Files, kann tech­ni­sch betrach­tet +/-65.000 Zei­chen, z.B. Logo­gram­me, Pho­no­gram­me oder Inter­punk­ti­ons­zei­chen, im Unicode®-Zeichencodierungsstandard umfas­sen. Frü­he­re Font-For­ma­te, bei­spiels­wei­se PostS­ript® Type 1 Out­line Fonts für App­le OS Clas­sic® bzw. unter Win­dows® PFB, ver­fü­gen dage­gen nur über eine 8-Bit-Bele­gung mit max. 256 Gly­phen.

Der Zei­chen­vor­rat eines Open­Ty­pe Fonts ist nicht stan­dar­di­siert und in Form und Anzahl der Gly­phen sehr unter­schied­li­ch. Ein Font kann nur 26 Majus­keln ent­hal­ten oder kom­ple­xe Fremd­spra­chen­er­wei­te­run­gen, Open­Ty­pe-Auto­ma­ti­ken und typo­gra­fi­sche Erwei­te­run­gen, bei­spiels­wei­se Kapi­täl­chen, Mediä­val­zif­fern oder Liga­tu­ren.

Der Umfang eines Zei­chen­vor­rats weicht auch bei gleich­na­mi­gen Open­Ty­pe Fonts je nach Schrift­ge­stal­ter, Her­stel­ler, Händ­ler und Jahr der Ver­öf­fent­li­chung stark von ein­an­der ab. Des Wei­te­ren bie­ten Font Found­ries oft­mals die glei­che Schrift in unter­schied­li­chen Kon­fek­tio­nen, Kate­go­ri­en und Aus­bau­stu­fen zu unter­schied­li­chen Ver­kaufs­prei­sen an. Es ist des­halb grund­sätz­li­ch rat­sam, vor dem Kauf eines Fonts den Zei­chen­vor­rat zu eva­lu­ie­ren. 

Schriftwahl

Post­Script® Fonts, mit denen gedruckt wer­den soll, kön­nen im Rah­men der Schrift­wahl nicht am Bild­schirm beur­teilt wer­den, da die Bild­schirm­dar­stel­lung nicht dem Druck­bild, z.B. im Off­set­druck, ent­spricht. Des­halb soll­te vor der Wahl einer Druck­schrift im bes­ten Fal­le ein gedruck­tes Schrift­mus­ter (Schrift­mus­ter­buch, Kata­log, Pro­spekt etc.) vor­lie­gen. Eine Schrift­pro­be mit­tels Por­ta­ble Docu­ment For­mat (*.pdf) ist weni­ger aus­sa­ge­kräf­tig, da Dar­stel­lungs­qua­li­tät auf einem Büro­dru­cker nicht dem spä­te­ren Druck­bild ent­spricht.

Wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen zu den Aus­wahl­kri­te­ri­en eines Fonts sie­he Schrift­wahl.

Schriftschnitte

Fonts sind sowohl als Ein­zel­schrif­ten (Sin­gel Fonts) bzw. ein­zel­ne Schrift­schnit­te wie auch als kom­plet­te Schrift­fa­mi­li­en (Fami­ly Fonts) erhält­li­ch. 

App, EPub, Desktop, Server und Web Fonts 

Tech­ni­sch betrach­tet, las­sen sich Open­Ty­pe Tru­e­Ty­pe-fla­vou­red Fonts (*.ttf) grund­sätz­li­ch in alle sta­tio­nä­ren und mobi­len Anwen­dun­gen ein­bin­den. Die Unter­schei­dung in Desk­top Fonts, App Fonts, Web Fonts, Ser­ver Fonts und Elec­tro­nic Publi­ca­ti­on Fonts sei­tens der Font Found­ries erfolgt weni­ger aus tech­ni­schen Grün­den, son­dern pri­mär um Lizen­zen juris­ti­sch und mone­tär unter­schied­li­ch bewer­ten zu kön­nen. Wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen zu Web Fonts sie­he Web Font.

Bezugsquellen

Bezugs­quel­len für Fonts sind Font Found­ries (z.B. Lino­ty­pe®), Schrift­por­ta­le (z.B. Goo­gle® Fonts) oder Schrift­ge­stal­ter (z.B. Gerard Unger), die die­se in der Regel über das Inter­net online als Down­load mit­tels einer kom­pri­mier­ten ZIP-Datei ver­trei­ben. Eine Aus­wahl von rund 100 aktu­el­len Bezugs­quel­len sie­he Font Found­ry. 

Installation

Das Instal­lie­ren von Fonts auf Desk­top Com­pu­tern erfolgt schnell und unkom­pli­ziert. Anlei­tun­gen, Tuto­ri­als und FAQs (Fre­quent­ly Asked Ques­ti­ons) zur Instal­la­ti­on von Schrif­ten fin­den sich auf den Web­sites der meis­ten Font Found­ries sowie in der Bedie­nungs­an­lei­tung und Hil­fe-Funk­ti­on eines Com­pu­ters.

Das Instal­lie­ren von Fonts auf Tablets und Smart­pho­nes gestal­tet sich hin­ge­gen meist etwas auf­wen­di­ger und ist teil­wei­se nur mit einem Desk­top Com­pu­ter plus zusätz­li­cher Soft­ware, z.B. beim iPhone®bzw. iPad® mit dem App­le Con­fi­gu­ra­tor® von App­le® Inc., oder spe­zi­el­len Apps, z.B. Font Instal­ler® für Goo­gle Andro­id®, mög­li­ch. 

Lizenzen und Kosten

Fonts wer­den sowohl als kos­ten- und nut­zungs­freie wie auch als kos­ten- und lizenz­pflich­ti­ge Schrif­ten  im Inter­net ver­trie­ben. 8 ) Kos­ten und Lizenz­be­stim­mun­gen dif­fe­rie­ren je nach Anbie­ter und/​oder Land, wel­che sich von Gra­tis-, Son­der-, Kom­bi- oder Pau­schal­an­ge­bo­ten, Abrech­nung nach Page­views bis hin zu Abon­ne­ment­model­len 9 ) erstre­cken.

Konvertierung unterschiedlicher Font-Formate

Die meis­ten Font-For­ma­te sind in der Regel unter­ein­an­der inkom­pa­ti­bel. Jedoch kön­nen nahe­zu alle For­ma­te in ein ande­res Font-For­mat kon­ver­tiert wer­den, so auch älte­re For­ma­te in neue For­ma­te, bei­spiels­wei­se eine älte­re Mac Post­Script® 1 Type in ein moder­nes Open­Ty­pe-For­mat. U.a. kön­nen CID-key­ed Open­Ty­pe Post­Script® (.otf), Mac Schrift­kof­fer (LWFN, FFIL), Mul­ti­ple Mas­ter Fonts, Open­Ty­pe Post­Script® (.otf), Open­Ty­pe TT, Post­Script® Type 1 (.pfb, .pfa, .pfm, .afm und .inf), Tru­e­Ty­pe (.ttf) und Tru­e­Ty­pe Collec­tions (.ttc) u.a. mit­tels Font Edi­tor Soft­ware (z.B. Fon­to­gra­pher von Font­LAP®) oder Font Con­ver­ter Soft­ware (z.B. Trans­Ty­pe von Font­LAP®) in ande­re Font-For­ma­te und zu Web­fonts (EOT Embed­ded Open Type, WOFF Web Open Font For­mat und SVG Scalable Vec­tor Gra­phics) umge­wan­delt wer­den. 

© Wolf­gang Bei­nert, www​.typo​l​e​xi​kon​.de

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Quellen / Literatur / Anmerkungen / Informationen / Tipps   [ + ]

1.Anmer­kung: Im Engl. ist »Font« auch die Bezeich­nung für einen »Tauf­stein«, ein »Tauf­be­cken» oder einen »Brun­nen«.
2.Anmer­kung: Da die meis­ten visu­el­len Aus­ga­be­ge­rä­te auf einer Ras­te­rung beru­hen (z.B. die Aus­ga­be über einen Inter­net Brow­ser an einem Moni­tor) und die Aus­ga­be in Form von Pixeln erfolgt, ist eine Umrech­nung nötig und nur eine nähe­rungs­wei­se Aus­ga­be mög­li­ch, die bei Aus­ga­be­ein­hei­ten mit nur gerin­ger Bild­auf­lö­sung Pro­ble­me ver­ur­sa­chen kann. Um die Aus­ga­be dies­be­züg­li­ch zu ver­bes­sern, wer­den bei­spiels­wei­se Hin­ting und ande­re Font­tech­no­lo­gi­en (sie­he auch Kerning) ver­wen­det.
3.Anmer­kung: Sowohl die alten (256 Gly­phen, 8 Bit) als auch die neue Tru­e­Ty­pe Fonts (+/-65.000 Gly­phen, Uni­code®) tra­gen das Dateisuf­fix: *.ttf.
4.Quel­le: Ado­be Sys­tems Incor­po­ra­ted, Type Tech­no­lo­gy [online], ver­füg­bar unter www​.ado​be​.com/​d​e​v​n​e​t​/​o​p​e​n​t​y​p​e​.​h​tml [9.1.2016] und Micro­soft Cor­po­ra­ti­on, Open­Ty­pe spe­ci­fi­ca­ti­on [online], ver­füg­bar unter www​.micro​soft​.com/​t​y​p​o​g​r​a​p​h​y​/​o​t​s​p​ec/ [9.1.2016].
5.Anmer­kung: Sowohl die alten (256 Gly­phen, 8 Bit) als auch die neue Tru­e­Ty­pe Fonts (+/-65.000 Gly­phen, Uni­code®) tra­gen das Dateisuf­fix: *.ttf.
6.Anmer­kung: Das Suf­fix *.otf wird haupt­säch­li­ch für Open­Ty­pe PostScript®-flavoured ver­wen­det. Aller­dings erlau­ben die Open­Ty­pe-Spe­zi­fi­ka­tio­nen, dass auch Open­Ty­pe Tru­e­Ty­pe-fla­vou­red die­se Endung ver­wen­den kön­nen. Also Vor­sicht beim Kauf eines Fonts!
7.Anmer­kung: Das Suf­fix *.otf wird haupt­säch­li­ch für Open­Ty­pe PostScript®-flavoured ver­wen­det. Aller­dings erlau­ben die Open­Ty­pe-Spe­zi­fi­ka­tio­nen, dass auch Open­Ty­pe Tru­e­Ty­pe-fla­vou­red die­se Endung ver­wen­den kön­nen. Also Vor­sicht beim Kauf eines Fonts!
8.Hin­weis: Urhe­ber­recht für Schrif­ten und Mythos »Schrift­soft­ware«. Eine kri­ti­sche Anmer­kung von Wolf­gang Bei­nert.
9.Anmer­kung: Bei der Schrift­wahl ist die auch die Eva­lu­ie­rung des Lizenz­mo­dells wich­tig. Denn wel­che Gefah­ren dro­hen – ins­be­son­de­re bei Abo­mo­del­len – bei Insol­venz oder Ein­stel­lung des Web­font­diens­tes? (z.B. WebINK, der ab Juni 2015 sei­nen Dienst ein­stell­te und dadurch erheb­li­che Kos­ten bei Agen­tu­ren und Fir­men ver­ur­sach­te. (Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung Dr. Web: Web­fonts adé: Typekit-Kon­kur­rent WebINK gibt auf, 17.2.2015). Wie schnell sind die Ser­ver? Wie gut ist die Anbin­dung an das Web?