Typolexikon.de. Das Lexikon der westeuropaeischen Typographie. Herausgegeben von Wolfgang Beinert, Berlin. Online seit 2002. Nec scire fas est omnia.
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Gedankenstrich
Parenthesenstrich

1.
Satzzeichen; grammatische Methode, um einen Zwischensatz – deutlicher als durch Kommata – hervorzuheben oder um eine sinngerechte Pause anzudeuten. Gedankenstriche werden auch an Stelle von Paranthesen zur Einschaltung eines Gedankens verwendet. In diesem Falle wird der Gedankenstrich in der Typographie als »Parenthesenstrich« bezeichnet. Der Gedankenstrich ist etwas länger als der Divis. Er hat etwa die Länge eines Halbgevierts.

2. Gliederungszeichen an Stelle der Formulierung »von (...) bis (...)« bei Zeitraumangaben
(Gliederung von Wert-, Gewichts-, Maß- und Telekommunikationsangaben).

[T] Bei »von (...) bis (...)« in Datum- oder Uhrzeitangaben wird kein Divis gesetzt, sondern ein Gedankenstrich ohne Leerraumzeichen (z.B. 2001–2007 oder 16:00–17:30 Uhr).
[T] Telefonnebenstellen werden durch einen Divis getrennt, nicht durch einen Gedankenstrich. Z.B. Telefon 030.2887589-0
.

Aufsatz zuletzt bearbeitet am 01.08.2006
von
Wolfgang Beinert

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Quelle: © Wolfgang Beinert, typolexikon.de, Das Lexikon der westeuropäischen Typographie.
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