Der Goldener Schnitt und die Corporate ASE von Kurt Weidemann

Der Goldene Schnitt wird gerne von Schriftgestaltern als Proportionsverhältnis für die Typometrie ihrer Schriften als verkaufsförderndes Argument herangezogen. Beispielsweise von Kurt Weidemann (1922–2011) für seine Schriftsippe Corporate ASE, die er für die Daimler Benz AG in Stuttgart entwickelte. Er stellte den fantasiereichen Kontext her, dass er die Letternarchitektur vom Goldenen Schnitt altgriechischer Tempel abgeleitet habe und dass alle Schriftschnitte in den goldenen Fibonacci-Proportionen konstruiert wurden. Eine nette Geschichte, die aber mit dem mathematischen Teilungsverhältnis 1:1,618 wenig zu tun hat. Quelle: Die Bildzitate stammen aus dem Verkaufsprospekt »Corporate ASE, Eine Schrift-Trilogie im klassischen Kanon für den Einsatz in den elektronischen Medien und für die Ansprüche einer ›coproate culutre‹, von Kurt Weidemann, vermutlich um 1990/1991.

Der Goldene Schnitt wird gerne von Schriftgestaltern als Proportionsverhältnis für die Typometrie ihrer Schriften als verkaufsförderndes Argument herangezogen. Beispielsweise von Kurt Weidemann (1922–2011) für seine Schriftsippe Corporate ASE, die er für die Daimler Benz AG in Stuttgart entwickelte. Er stellte den fantasiereichen Kontext her, dass er die Letternarchitektur vom Goldenen Schnitt altgriechischer Tempel abgeleitet habe und dass alle Schriftschnitte in den goldenen Fibonacci-Proportionen konstruiert wurden. Eine nette Geschichte, die aber mit dem mathematischen Teilungsverhältnis 1:1,618 wenig zu tun hat. Quelle: Die Bildzitate stammen aus dem Verkaufsprospekt »Corporate ASE, Eine Schrift-Trilogie im klassischen Kanon für den Einsatz in den elektronischen Medien und für die Ansprüche einer ›coproate culutre‹, von Kurt Weidemann, vermutlich um 1990/1991.

Der Goldene Schnitt wird gerne von Schriftgestaltern als Proportionsverhältnis für die Typometrie ihrer Schriften als verkaufsförderndes Argument herangezogen. Beispielsweise von Kurt Weidemann (1922–2011) für seine Schriftsippe Corporate ASE, die er für die Daimler Benz AG in Stuttgart entwickelte. Er stellte den fantasiereichen Kontext her, dass er die Letternarchitektur vom Goldenen Schnitt altgriechischer Tempel abgeleitet habe und dass alle Schriftschnitte in den goldenen Fibonacci-Proportionen konstruiert wurden. Eine nette Geschichte, die aber mit dem mathematischen Teilungsverhältnis 1:1,618 wenig zu tun hat. Quelle: Die Bildzitate stammen aus dem Verkaufsprospekt »Corporate ASE, Eine Schrift-Trilogie im klassischen Kanon für den Einsatz in den elektronischen Medien und für die Ansprüche einer ›coproate culutre‹, von Kurt Weidemann, vermutlich um 1990/1991. Quelle: www.typolexikon.de