Kerning zwischen den Ziffern 1 und 0

Der Raum zwischen den Zeichenpaaren ist in der Regel durch Kerningtabellen vorgegeben, was allerdings nicht bedeutet, dass dieser auch der optimale Zeichenabstand ist. Anders formuliert: Ein »Automatisches Kerning« kann keinesfalls das geübte Auge eines/r Typographen/in ersetzen, Schriften in ihrer Anwendung bestmöglich zu interpretieren. Beispiel: Manuelle Korrektur der Schriftsatzästhetik durch eine negative (-LW) Laufweitenveränderung (Unterschneidung) zwischen den kritischen Ziffernpaaren 1 und 0 sowie zwischen 0 und dem Gliederungspunkt. Gesetzt in der Trade Gothic (1958) von Jackson Burke (1908–1975), Vertrieb Linotype®. Infografik: www.typolexikon.de

Der Raum zwi­schen den Zei­chen­paa­ren ist in der Regel durch Kerningta­bel­len vor­ge­ge­ben, was aller­dings nicht bedeu­tet, dass die­ser auch der opti­ma­le Zei­chen­ab­stand ist. Anders for­mu­liert: Ein »Auto­ma­ti­sches Kerning« kann kei­nes­falls das geüb­te Auge eines/​r Typographen/​in erset­zen, Schrif­ten in ihrer Anwen­dung best­mög­li­ch zu inter­pre­tie­ren. Bei­spiel: Manu­el­le Kor­rek­tur der Schrift­sat­z­äs­the­tik durch eine nega­ti­ve (-LW) Lauf­wei­ten­ver­än­de­rung (Unter­schnei­dung) zwi­schen den kri­ti­schen Zif­fern­paa­ren 1 und 0 sowie zwi­schen 0 und dem Glie­de­rungs­punkt. Gesetzt in der Tra­de Got­hic (1958) von Jack­son Bur­ke (1908–1975), Ver­trieb Lino­ty­pe®.

Der Raum zwi­schen den Zei­chen­paa­ren ist in der Regel durch Kerningta­bel­len vor­ge­ge­ben, was aller­dings nicht bedeu­tet, dass die­ser auch der opti­ma­le Zei­chen­ab­stand ist. Anders for­mu­liert: Ein »Auto­ma­ti­sches Kerning« kann kei­nes­falls das geüb­te Auge eines/​r Typographen/​in erset­zen, Schrif­ten in ihrer Anwen­dung best­mög­li­ch zu inter­pre­tie­ren. Bei­spiel: Manu­el­le Kor­rek­tur der Schrift­sat­z­äs­the­tik durch eine nega­ti­ve (-LW) Lauf­wei­ten­ver­än­de­rung (Unter­schnei­dung) zwi­schen den kri­ti­schen Zif­fern­paa­ren 1 und 0 sowie zwi­schen 0 und dem Glie­de­rungs­punkt. Gesetzt in der Tra­de Got­hic (1958) von Jack­son Bur­ke (1908–1975), Ver­trieb Lino­ty­pe®. Info­gra­fik: www​.typo​l​e​xi​kon​.de