Konsultationsgrößen

1. Konsultationsgrößen in der Buchtypographie

In der Buchtypographie wird ein Schriftgrad einer Textschrift mit oder ohne Serifen als »Konsultationsgröße« bezeichnet, wenn dieser in einem festen Verhältnis zu seiner übergeordneten Lesegröße (Fließtext) deutlich kleiner gesetzt wird. Konsultationsgrößen werden – im Werksatz beispielsweise – für »Konsultationstexte« genutzt, die nur kurze, ergänzende Informationen zu einer Passage im Fließtext bereitstellen, beispielsweise Fußnoten, Marginalien oder Legenden. 

Eine Passage im Fließtext wird in der Regel mit einer »Konsultation« durch ein »Konsultationszeichen« verbunden, beispielsweise mit einem Schriftzeichen (z.B. *), einer Arabischen Ziffer (z.B. 2), einem römischen Zählzeichen (z.B. III) oder einem Buchstaben (z.B. d). In der Buchtypographie sind Konsultationsgrößen eine Typifikation für Schriftgrade, die kleiner als Lesegrößen sind. 

2. Konsultationsgrößen im Grafikdesign und DTP

In der Akzidenztypographie, im Grafikdesign und im DTP Desktop Publishing wird der Terminus Konsultationsgröße pauschal für charakteristisch kleine Schriftgrade ohne korrespondierenden Lesegrößen verwendet, wie sie beispielsweise früher in Telefonbüchern und Wörterbüchern üblich waren und heute auf Lebensmitteletiketten, Verpackungen oder Packungsbeilagen zu finden sind. Der Terminus wird hier als Synonym für Schriftgrade unter 3 mm (hp-Vertikalhöhe) verstanden.

Etymologisch rührt der Begriff »Konsultation« aus dem lateinischen »consultatio« für »Beratschlagung, Befragung« zu »consultare« für »beratschlagen, befragen«.

Die systematische Zuordnung von bestimmten Schriftgraden in Konsultationsgrößen stammt aus der traditionellen Buch- und Zeitungstypographie und ist systemimmanent. Empfohlene Konsultationsgrößen besitzen nur für spezifizierte Schriftbildträger (z.B. Tischbücher) eine Aussagekraft, die auf andere Medien nicht übertragbar ist. 

Die Evaluierung von Schriftgraden gehört sowohl in die Makrotypographie als auch in die Mikrotypographie. In der gepflegten Typographie werden im bestmöglichen Falle für Konsultationsgrößen spezielle »Konsultationsschriften« bzw. »Caption-Schnitte« verwendet.

Nonpareille – der Ursprung aller Konsultationsgrößen

Bereits in der Prototypographie des 15. Jahrhunderts waren Marginalien und Legenden außerhalb des Satzspiegels zuerst durch händische Auszeichnungen und später in kleineren Schriftgraden mit einer Drucktype üblich. Möglicherweise ist die erste gedruckte Konsultationsgröße für Anmerkungen in rund 3 mm in einem »Neuen Testament« (Erst- und Nachauflagen um 1502–1511) des Verlegers Johann Froben (um 1460–1527) zu finden, der zusammen mit den Prototypographen Johannes von Amerbach (um 1440–1513) und Johannes Petri (Petrus Petri de Colonia, um 1441–1511) – alle aus der berühmten fränkische »Druckersippe der drei Johannes« (Amerbach-Petri-Froben) – eine Offizin in Basel betrieb. 1 )

Ab dem späten 18. Jahrhundert – nach der Erfindung des »Point typographique« durch Pierre Simon Fournier (1712–1768), François Ambroise Didot (1730–1804) und seinen Sohn Firmin Didot (1764–1836) – bekamen im Hand- und Maschinenschriftsatz alle gängigen »Kegelgrößen« Eigennamen, sogenannten »Mittelnamen«, die sowohl für Gebrochene Schriften (z.B. Fraktur) als auch für Antiqua-Schriften, Zierschriften und für Zierrat galten. 

Der Begriff »Nonpareille« bürgerte sich in Frankreich und Deutschland als Mittelname für eine Drucktype mit einer 6 Didot-Punkt großen »Kegelgröße« ein. Sie galt im Bleisatz fortan als die kleinste noch lesbare Schrift für größere Textpassagen, wobei dafür nur Schriften mit einer bestimmten Typometrie (Letternarchitektur) benutzt wurden, sogenannte Konsultationsschriften.

Etymologisch stammt der Begriff »Nonpareille« von franz. »nonpareille« für »das Kleinste« zu »nonpareil« für »unvergleichlich« im Sinne von »nicht Gleiches«.

Im Zuge der Industrialisierung und insbesondere nach der sukzessiven Einführung der Schulpflicht, welche die Nachfrage nach Büchern und Zeitungen stark forcierte, wurden im prosperierenden Werksatz im Zuge der Produktionsoptimierung diese »Mittel« in Konsultationsgrößen, Lesegrößen und Schaugrößen unterteilt. Neben Nonpareille zählten in Deutschland nun auch Brillant, Diamant, Perl, Kolonel, Petit und Borgis zu den Konsultationsgrößen.

In der Akzidenztypographie und im Holzletterndruck wurde diese Klassifikation noch zusätzlich durch Plakatgrößen und Ferngrößen ergänzt.

Konsultationsgrößen im Hand- und Maschinenschriftsatz

Mitte des 20. Jahrhunderts wurden diese »Mittel« von führenden deutschen Schriftgießereien und Druckereien in einer »Mitteltabelle« dokumentiert, einer Umrechnungstabelle mit Schriftgraden in Didot-Punkten, basierend auf dem deutschen Konkordanzsystem. 

In dieser Mitteltabelle galten ab Mitte/Ende der 1940er Jahre mit der Umstellung der Verkehrsschrift von der Fraktur auf die Antiqua fortan bei Werksatzschriften folgende »Kegelgrößen« als verbindliche Konsultationsgrößen:

3 Didot-Punkt = (Mittelname: Brillant)
4 Didot-Punkt = (Mittelname: Diamant)
5 Didot-Punkt = (Mittelname: Perl)
6 Didot-Punkt = (Mittelname: Nonpareille)
7 Didot-Punkt = (Mittelname: Kolonel, Colonel)
8 Didot-Punkt = (Mittelname: Petit)
9 Didot-Punkt = (Mittelname: Borgis, Bourgeois)

Lesegrößen im Optomechanischen Schriftsatz

Mit der Etablierung des optomechanischen Schriftsatzes (Fotosatz) verlor die Mitteltabelle an Verbindlichkeit, da Schriftgrade nun stufenlos skalierbar waren und sich die Produktionsbedingungen in der Druckvorstufe und im Druck vollständig verändert hatten. In Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz wurde die Aufteilung in Konsultationsgrößen fortan in

6 Didot-Punkt = 2,26 mm 2 )
7 Didot-Punkt = 2,63 mm
8 Didot-Punkt = 3,01 mm 

sowie Lesegrößen (fortan 10–12 Didot-Punkte) und Schaugrößen (fortan 14–48 Didot-Punkte) in etwas reduzierter Abstufung übernommen. 3 )

Schriftbildgrößenvergleich Bleisatz vs. Fotosatz

Schriftgrößen gedruckter Schriftbilder weichen im Hoch-, Tief- und Flachdruckverfahren und von Papiersorte zu Papiersorte mehr oder weniger stark voneinander ab. Beispielsweise fällt das gedruckte Schriftbild einer 6 Didot-Punkt Drucktype im Hochdruck größer aus, als das gedruckte Schriftbild einer 6 Didot-Punkt Fotosatztype im Offsetdruck. Denn eine Drucktype, z.B. aus einer Blei-Zinn-Antimon-Legierung, wird buchstäblich in das Papier »gepresst«. Silhouette (Quetschränder) und Farbwegschlagverhalten sind deshalb deutlich ausgeprägter, als dies im Offsetdruck möglich wäre.

6 Didot-Punkt Drucktype ≅ 7–8 Didot-Punkt Fotosatztype

Die Konsultationsgröße einer 6 Didot-Punkt großen Drucktype auf ungestrichenen Papieren entspricht in ihrem gedruckten Schriftbild also der Konsultationsgröße einer gedruckten 7 bis 8 Didot-Punkt großen Fotosatztype. 4 )

Konsultationsschriften 

Bleisatz

Im Bleisatz lagen gängige Werksatzschriften auch als spezielle »Konsultationsschriften« vor. Das waren die Schriftschnitte aus einer Schriftfamilie, deren Letternarchitektur speziell auf kleine Schriftgrade abgestimmt waren. Sie verfügten beispielsweise über veränderte Strichstärken, Punzen, Dickten oder Breitenläufe. Konsultationsschriften entfalten ihre optischen Stärken buchstäblich erst im Kleingedruckten.

Fotosatz und DTP Desktop Publishing

Im optomechanischen und digitalen Schriftsatz ging diese jahrhundertealte mikrotypographische Praxis weitgehend verloren, da ein Schriftzeichen – verkürzt formuliert – mehrheitlich nur noch in einer Formvariante im Schriftsatzsystem hinterlegt wird und diese nur proportional vergrößert, verkleinert und modifiziert werden kann. 

Die Mehrheit aller optischen Fotosatzschriften sowie aller digitaler Fonts ist deshalb nur für Lese- und Schaugrößen optimiert. Vordergründig eine Arbeitserleichterung, in der Praxis jedoch eine Nivellierung, die einem hohen Qualitätsanspruch in der angewandten Typographie nicht gerade förderlich ist.

Optische Größen »Caption« bei OpenType Fonts

Auf Initiative einiger weniger Font Foundries und Schriftgestalter (Type Designer) lebt die Tradition der größenspezifischen Typometrie von Konsultationsschriften bei OpenType Fonts – zumindest bei umfangreich ausgebauten Textschriften – sukzessive wieder auf. 5 )

Die Abstufung »Optischer Größen« (optical sizes) am Beispiel der Französischen Renaissance Antiqua »Minion Pro« von Robert Slimbach für Adobe®. Dieser Expertensatz verfügt über »Caption-Schnitte« (Konsultationsgrößen) optimiert für 6 bis 8,4 DTP-Punkt, »Regular-Schnitte« (Lesegrößen) optimiert für 8,5–13 DTP-Punkt, »Subhead-Schnitte« (Schaugrößen) optimiert für 13,1 bis 19,9 DTP-Punkt und »Display-Schnitte« (Ferngrößen) optimiert für 20 DTP-Punkt und mehr.
Die Abstufung »Optischer Größen« (optical sizes) am Beispiel der Französischen Renaissance Antiqua »Minion Pro« von Robert Slimbach für Adobe®. Dieser Expertensatz verfügt über »Caption-Schnitte« (Konsultationsgrößen) optimiert für 6 bis 8,4 DTP-Punkt, »Regular-Schnitte« (Lesegrößen) optimiert für 8,5–13 DTP-Punkt, »Subhead-Schnitte« (Schaugrößen) optimiert für 13,1 bis 19,9 DTP-Punkt und »Display-Schnitte« (Ferngrößen) optimiert für 20 DTP-Punkt und mehr.

So wurde die Typometrie von Schriftschnitten, z.B. bei Expertensätzen, in Größenbereiche – in sogenannte »Optische Größen« (optical sizes) abgestuft. Beispielsweise sind bei der »Minion Pro« von Adobe® die »Caption-Schnitte« Konsultationsschriften, die auf einen Schriftgrad von 6 bis 8,4 Adobe DTP-Punkt abgestimmt sind und sich somit optimal für Kleingedrucktes eignen. 

Konsultationsschrift = Caption ≅ 6–8,4 DTP-Punkt (Adobe®)

Die Klassifikation in Optische Größen ist primär für den Druck gedacht und kann von Schrift zu Schrift unterschiedlich ausfallen. Sie eignen sich aufgrund der Browser-Inkompatibilität und ungleicher Anti-Aliasing- bzw. Rendering-Technologien (noch) nicht für eine differenzierte Ansicht auf Monitoren.

Schriftgrade sind relativ

Grundsätzlich ist festzustellen, dass im Sinne der Metrologie und Typometrie heute keine verbindlichen und einheitlichen Bemessungsgrundlagen für die Bemaßung von Druckschriften und Screen Fonts existieren (siehe Schriftgrad).

Heute existieren in der digitalen Typographie im Sinne der Metrologie und Typometrie keine verbindlichen Bemessungsgrundlagen mehr. Schriftgrade sind deshalb heute relativ. Ein Typometer ist nutzlos – das Auge und die Erfahrung eines Typographen/in ist um so wichtiger geworden. Vergleich einer Baskerville, Curier, DIN 30640 und Zapfino. Alle Schriften wurden in Adobe Photoshop® im Originalmaßstab (1:1) in 72 DTP-Punkt gesetzt. Wie an den Schriftlinien erkennbar ist, weichen sowohl die Majuskelhöhen als auch sämtliche Ober-, Mittel- und Unterlängen voneinander ab.
Heute existieren in der digitalen Typographie im Sinne der Metrologie und Typometrie keine verbindlichen Bemessungsgrundlagen mehr. Schriftgrade sind deshalb heute relativ. Ein Typometer ist nutzlos – das Auge und die Erfahrung eines Typographen/in ist um so wichtiger geworden. Vergleich einer Baskerville, Curier, DIN 30640 und Zapfino. Alle Schriften wurden in Adobe Photoshop® im Originalmaßstab (1:1) in 72 DTP-Punkt gesetzt. Wie an den Schriftlinien erkennbar ist, weichen sowohl die Majuskelhöhen als auch sämtliche Ober-, Mittel- und Unterlängen voneinander ab.

Das Messen von Konsultationsgrößen

Unabhängig davon, dass Schriftgrade relativ sind, gilt insbesondere die Bemaßung von Konsultationsgrößen als sehr unzuverlässig. 

Erste Zeile: Heute empfiehlt es sich, Schriftgrade von Druckschriften und Screen Fonts im gemischten Schriftsatz anhand der »hp-Vertikalhöhe« inklusive ihrer optischen Überhänge und Ausschweifungen (z.B. inklusive schräger Dachansätze, die über die H-Linie oder k-Linie gehen) zu messen. Diese Methode funktioniert bei den meisten Schriften, auch bei Zierschriften. Zweite Zeile: Im reinen Majuskelsatz wird der Schriftgrad zwischen der Grundlinie und der H-Linie ohne ihre optischen Überhänge, Unterlängen und Ausschweifungen gemessen. Dritte Zeile: Bei Minuskel- oder Konsultationssatz kann die x-Höhe eines Buchstabens zwischen der Grundlinie und der x-Linie als Bemessungsgrundlage sinnvoll sein, insbesondere bei sehr kleinen Schriften, z.B. auf Lebensmitteletiketten.
Erste Zeile: Heute empfiehlt es sich, Schriftgrade von Druckschriften und Screen Fonts im gemischten Schriftsatz anhand der »hp-Vertikalhöhe« inklusive ihrer optischen Überhänge und Ausschweifungen (z.B. inklusive schräger Dachansätze, die über die H-Linie oder k-Linie gehen) zu messen. Diese Methode funktioniert bei den meisten Schriften, auch bei Zierschriften. Zweite Zeile: Im reinen Majuskelsatz wird der Schriftgrad zwischen der Grundlinie und der H-Linie ohne ihre optischen Überhänge, Unterlängen und Ausschweifungen gemessen. Dritte Zeile: Bei Minuskel– oder Konsultationssatz kann die x-Höhe eines Buchstabens zwischen der Grundlinie und der x-Linie als Bemessungsgrundlage sinnvoll sein, insbesondere bei sehr kleinen Schriften, z.B. auf Lebensmitteletiketten.

Im »Konsultationssatz« (Indexsatz), beispielsweise bei Vertragsbedingungen oder Lebensmitteletiketten, ist es deshalb durchaus sinnvoll, die x-Höhe (Grundlinie bis zur x-Linie) als Bemessungsgrundlage für einen Schriftgrad zu wählen, so wie es beispiesweise die EU-Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) zur Kennzeichnung von Lebensmitteln vorschreibt. 6 )

Fazit

Die traditionelle Abstufung von Schriftgraden in Konsultationsgrößen, Lesegrößen, Schaugrößen und Ferngrößen, egal ob am Bildschirm oder auf Papier, muss heute prinzipiell hinterfragt werden, da sie aufgrund der babylonischen Schriftvielfalt, unterschiedlicher Schriftträger und Leseabstände sowie verschiedenartiger Betrachtungs- und Lesegewohnheiten ihre Allgemeingültigkeit verloren hat.

Heute muss jede Schrift, jede Schriftstilvariante und jeder Schriftschnitt auf jedem Schriftträger individuell hinsichtlich seiner Konsultationsgrößen beurteilt werden, wobei Konsultationsschriften (Caption) dafür besser geeignet sind, als andere »Optische Größen«. Alles umfassende Regeln, wie sie noch bis zum Ende des Fotosatzes gebräuchlich waren, sind nicht mehr up to date. Das Auge und der Erfahrungsschatz eines Typographen/in ist deshalb heute wichtiger denn je.

© Wolfgang Beinert, www.typolexikon.de

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Quellen / Literatur / Anmerkungen / Informationen / Tipps:   [ + ]

1.Quellen mit Literaturnachweisen: Pfister, Arnold: Froben, Johann, Neue Deutsche Biographie 5 (1961), S. 638-640. Online-Version steht unter https://www.deutsche-biographie.de/gnd118955179.html#ndbcontent zur Verfügung (27.12.2016).
2.Anmerkung: Bemessungsgrundlage: 1 Didot-Punkt = 0,376 mm
3.Quelle und Literaturempfehlung: Bosshard, Hans Rudolf: Technische Grundlagen zur Satzherstellung, Bildungsverband Schweizer Typografen, Bern, 1980, ISBN: 3855840105 und 3-85584-010-5, Seite 145 und 146.
4.Anmerkung: Ein Problem in der gegenwärtigen Interpretation alter Schriften ist, dass Schriftgestalter/innen zwar sich an alten Schriftstempeln aus den Museen orientieren, jedoch nicht berücksichtigen, dass die Typometrie dieser Stempel auf das damalige Papier und die Drucktechnik abgestimmt wurde. Beispielsweise beurteilte der Typograph Giambattista Bodoni (1740–1813) seine Schriften ausschließlich nach dem gedruckten Schriftbild. Er schnitt seine Schriften so, dass sie erst in Verbindung mit »seinen« speziellen Farben und auf »seinem« speziellen (blauen) Papier zu ihren wahren Formen und Größen fanden. Die »dünnen« Serifen seiner klassizistischen Schriftschnitte verdickten sich nämlich, sobald sie auf dem Papier standen. Zum einen durch den Druckprozess selbst, also das Eindringen der Type in das Material, dann durch die Eigenschaften des Papiers und durch das Wegschlagverhalten der Farbe. Deshalb sieht auch eine gedruckte Venezianische Renaissance Antiqua heute völlig anders aus, als dies im 16. Jahrhundert der Fall war.
5.Literaturempfehlung: Ahrens, Tim und Shoko Mugikura: Size-specific adjustments to type designs – An investigation of the principles guiding the design of optical sizes, erschienen bei Just Another Foundry, ISBN: 978-3-00-045937-5.
6.Anmerkung: Unbeschadet spezieller Unionsvorschriften, die aufbe­stimmte Lebensmittel anwendbar sind, sind die verpflichtenden Angaben gemäß Artikel 9 Absatz 1, wenn sie auf der Packung oder dem daran befestigten Etikett gemacht werden, auf die Verpackung oder das Etikett in einer Schriftgröße mit einer x- Höhe gemäß Anhang IV von mindestens 1,2 mm so aufzudru­cken, dass eine gute Lesbarkeit sichergestellt ist. Quelle online verfügbar unter http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2011:304:0018:0063:de:PDF (28.12.2017).