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Oberlänge
Typographischer Terminus für den oberen Teil eines Buchstabens, welcher sich von der x-Linie (Minuskelhöhe) zur H-Linie (Versalhöhe) und bei den Minuskeln einer Renaissance-Antiqua zur k-Linie erstreckt (Schriftlinien). In der Schriftgattung Antiqua weisen beispielsweise die Minuskeln b, d, f, h, k und l vollständige sowie t und i nicht ganz vollständige Oberlängen auf. Den Mittelbau eines Buchstabens bezeichnet man in der Typometrie als Mittellänge, den Unterbau als Unterlänge.
[T] Die Gestaltung der Oberlängen einer Schrift sowie deren Proportionen sind maßgeblich für den Fixationsprozess; sie sind ausschlaggebend für die Lesbarkeit einer Schrift.
Aufsatz zuletzt bearbeitet am 05.07.2007
von Wolfgang Beinert
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