|
Offizin
Terminus für eine Buchdruckerei. Etymologisch entlehnt aus dem neulateinischen »officina« für »Werkstätte« aus dem altlateinischen »opificina« zu »opifex« für »Handwerker«. Auch als »Officina Typographeum«, »Druckoffizin«, »Drucker-Offizin« oder »Buchdruckerey« bezeichnet. Der Begriff »Officina« wurde bereits in der Renaissance von den Protoypographen verwendet und war in Westdeutschland ungefähr bis in die 1950 Jahre, in der DDR bis zur deutschen Wiedervereinigung im Jahre 1989 gebräuchlich. Heute wird der Begriff »Offizin« nur noch von sehr wenigen Druckereien in Deutschland als gewerbespezifischer Namenzusatz verwendet, weil er im allgemeinen Sprachgebrauch mehrheitlich nicht mehr verstanden wird.
[L] Wolf, Hans-Jürgen Wolf: Geschichte der graphischen Verfahren, Historia Verlag, Dornstadt, ISBN 3-980-0257-4-8.
Aufsatz zuletzt bearbeitet am 23.08.2006
von Wolfgang Beinert
|
|
COPYRIGHT
Bibliographisches Zitieren
TYPO-SEMINARE
24.02.2012 Hamburg
03.03.2012 Berlin
09.03.2012 Düsseldorf
12.03.2012 Frankfurt a.M.
17.03.2012 München
LINKS
Atelier Beinert | Berlin
Archiv mit Zitaten
Designcenter Berlin
Typoakademie
Typolexikon

|
|