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Parenthese
1. Typographischer Terminus für ein rundes, eckiges oder geschweiftes (Akkolade) Klammerzeichen, welches im sprachlichen Schriftsatz zu den Satzzeichen, im naturwissenschaftlichen Schriftsatz (Mathematik, Physik, Chemie etc.) und der Notation (Musik) zu den variablen Formelzeichen gezählt wird. In der Schriftgestaltung gehören Parenthesen zu den Sonderzeichen. Etymologisch aus dem altg. »parenthesis« für »Zusatz«. Die Wahl der Parenthesen gehört in das Segment der Mikrotypographie.
2. Sprachwissenschaftliche Bezeichnung für einen eingeschobenen auch mit so genannten Parentesenstrichen (Gedankenstrich) gegliederten Rede- oder Satzteil oder in Klammern gesetzte »Einschaltung«.
Aufsatz zuletzt bearbeitet am 22.09.2010
von Wolfgang Beinert
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