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Registerhaltigkeit
Typographischer Terminus aus der Buchgestaltung für deckungsgleiche Schriftzeilen im Schön- und Widerdruck [1]; Zeilen-, Bild- oder Flächenraster (Gestaltungsraster), der auf der Vorder- und Rückseite eines Druckerzeugnisses deckungsgleich ist. Im gewerbespezifischen Sprachsatz von Schriftsetzern und Druckern auch als »Register halten« bezeichnet. Die Registerhaltigkeit einer (Buch)Seite ist abgesehen von ästhetischen Betrachtungsweisen eine Methode, um insbesondere bei geringer Papieropazität ein optisches Durchschlagen der Schriftzeilen im nichtbedruckten Durchschuss (Weißraum) auf die Vorder- bzw. Rückseite zu vermeiden.
[1] Schöndruck ist die zuerst bedruckte Seite des Druckbogens, Widerdruck die Rückseite eines bereits bedruckten Druckbogens.
[T] Registerhaltigkeit garantiert einen gleichbleibenden Grauwert, der wichtig für die Lesbarkeit einer Schriftsatzarbeit ist.
Aufsatz zuletzt bearbeitet am 19.08.2006
von Wolfgang Beinert
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