Typolexikon.de. Das Lexikon der westeuropaeischen Typographie. Herausgegeben von Wolfgang Beinert, Berlin. Online seit 2002. Nec scire fas est omnia.
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TrueType Font

Vektorschrift; digitale Outline-Schrift. TrueType ist ein digitales Schriftformat für niederauflösende Bildschirme von Personal Computern sowie für Bürodrucker, das 1991 von Apple Computer ® und Microsoft ® für das Macintosh Operating System (OS) und Microsoft Windows ® entwickelt wurde. TrueType-Schriften sind skalierbare Vektorschriften, die anders als Bitmap-Schriften nicht aus Punkten, sondern aus Verbindungslinien (Linie) zwischen definierten End- und Mittelpunkten bestehen, weshalb sie auch als Outline-Schriften bezeichnet werden. Diese Fonts können verlustfrei auf Bildschirmen und Bürodruckern skaliert werden.

TrueType-Schriften [1] eignen sich nicht für professionelle Schriftsatzarbeiten, die in der Druckvorstufe [2] weiterverarbeitet werden müssen. Dazu sind
PostScript-Fonts notwendig. TrueType-Schriften sind nur für die Darstellung von Druckschriften auf Bildschrimen und für die Büroumgebungen geeignet, wo sie in den letzten Jahren auch zum Standard avarcierten. Die Dateiendungen für TrueType-Fonts unter Microsoft Windows ® – auch in der Opentype-Technologie – lautet ttf, also beispielsweise times.ttf oder garamond.ttf.

[1] Auch wenn TrueType Fonts mit dem PostScript T-42-Technologie ummantelt werden, eignen sie sich nur bedingt für die professionelle Print-Typographie.
[2] Um ein Layout bzw. eine Schriftsatzarbeit professionell in der Druckvorstufe weiterzuverarbeiten, benötigt man bestenfalls Fonts mit der PostScript Type 1 Technologie (Mac). Gleiches gilt für die Open-Type-Umgebung. Die PS-Typen ab Version 3 aufwärts sind in der Regel nicht oder nur bedingt dafür geeignet.
[T] Druckschriften können nicht am Bildschirm bzw. anhand einer TrueType-Version beurteilt werden, denn die Darstellung einer Druckschrift auf einer digitalen Benutzeroberfläche entspricht nicht dem Druckbild.
[T] TrueType- und PostSript Fonts werden von Font Foundries distributiert.
[T] Unter Unix sind TrueType Fonts als FreeType verfügbar.

Aufsatz zuletzt bearbeitet am 01.02.2012
von
Wolfgang Beinert

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Quelle: © Wolfgang Beinert, typolexikon.de, Das Lexikon der westeuropäischen Typographie.
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