Schlagwort-Archive: Makrotypographie

Seg­ment der ange­wand­ten Typo­gra­phie. Die Makro­ty­po­gra­phie beschreibt den opti­schen Gesamt­kom­plex einer gestal­te­ri­schen Schrift­satz­ar­beit bzw. Zwi­schen­lay­outs., z.B. Far­be, For­mat, Gestal­tungs­ras­ter und Schrift­wahl.

Goldener Schnitt

Bezeich­nung für ein mathe­ma­ti­sches Tei­lungs­ver­hält­nis einer Stre­cke oder ande­rer Grö­ßen, des­sen Ver­hält­nis des Gan­zen zu sei­nem grö­ße­ren Teil (Major) dem Ver­hält­nis des grö­ße­ren zum klei­ne­ren Teil (Minor) ent­spricht; irra­tio­na­le Pro­por­ti­on von Brei­te zu Höhe im Ver­hält­nis 1:1,618 (gerun­det). Ety­mo­lo­gi­sch von lt. »sec­tio aurea« für »Gol­de­ner Schnitt«; Syn­onym »Gol­de­nes Ver­hält­nis«; bis zum Ende des 19. Jahr­hun­dert auch als »Gött­li­che Pro­por­ti­on« (lt. pro­por­tio divina) bezeich­net.  Gol­de­ner Schnitt wei­ter­le­sen

Lesegrößen


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Typo­gra­phi­sche Typi­fi­ka­ti­on für Schrift­gra­de von Text­schrif­ten mit oder ohne Seri­fen, die bei aus­rei­chen­der Lese­schär­fe (Mini­mum legi­bi­le) 1 ) beim Erfas­sen län­ge­rer Text­pas­sa­gen im Nah­be­reich erfah­rungs­ge­mäß als sinn­voll erach­tet wer­den, um damit die Les­bar­keit eines Schrift­sat­zes best­mög­li­ch zu gestal­ten.  Lese­grö­ßen wei­ter­le­sen

Quellen / Literatur / Anmerkungen / Informationen / Tipps   [ + ]

1.Anmer­kung: Die »Lese­schär­fe« wird in der Augen­me­di­zin und in der Augen­op­tik als »Mini­mum legi­bi­le« bezeich­net. Sie unter­schei­det sich von ande­ren Seh­schär­fen (z.B. Mini­mum sepa­ra­bi­le) durch Mit­ein­be­zie­hens kon­di­tio­nier­ter For­men von Opto­ty­pen als Wort­bil­der (sie­he Fixa­tio­nen). Daher ist ihr Wert in der Regel auch höher als der Wert ande­rer Seh­schär­fen­ar­ten. Denn hier wer­den Wort­bil­der nicht nur erkannt, son­dern auch im Rah­men von kogni­ti­ven Kom­pen­sa­ti­ons­pro­zes­sen ein­ge­ord­net. Ob ein Rezi­pi­ent über eine aus­rei­chen­de Lese­schär­fe – egal ob mit oder ohne Bril­le – ver­fügt, kann mit­tels unter­schied­li­cher Unter­su­chung und Metho­den (z.B. Seh­test) bestimmt wer­den.

Lesbarkeit

Unter »Les­bar­keit« – oft auch als »Leser­lich­keit« bezeich­net – wird im Seg­ment der Lese­ty­po­gra­phie die opti­ma­le makro­ty­po­gra­phi­sche und mikro­ty­po­gra­phi­sche Auf­be­rei­tung eines Schrift­sat­zes ver­stan­den, den ein Rezi­pi­ent (Leser) auch beim Erfas­sen län­ge­rer Text­pas­sa­gen, bei­spiels­wei­se in einem Buch, einer Zei­tung, einem Geschäfts­be­richt oder auf einer Web­site, als ange­nehm, rich­tig und als nicht stö­rend emp­fin­det.  Les­bar­keit wei­ter­le­sen

Konsultationsgrößen

1. Konsultationsgrößen in der Buchtypographie

In der Buch­ty­po­gra­phie wird ein Schrift­grad einer Text­schrift mit oder ohne Seri­fen als »Kon­sul­ta­ti­ons­grö­ße« bezeich­net, wenn die­ser in einem fes­ten Ver­hält­nis zu sei­ner über­ge­ord­ne­ten Lese­grö­ße (Fließ­text) deut­li­ch klei­ner gesetzt wird. Kon­sul­ta­ti­ons­grö­ßen wer­den – im Werk­satz bei­spiels­wei­se – für »Kon­sul­ta­ti­ons­tex­te« genutzt, die nur kur­ze, ergän­zen­de Infor­ma­tio­nen zu einer Pas­sa­ge im Fließ­text bereit­stel­len, bei­spiels­wei­se Fuß­no­ten, Mar­gi­na­li­en oder Legen­den. 

Eine Pas­sa­ge im Fließ­text wird in der Regel mit einer »Kon­sul­ta­ti­on« durch ein »Kon­sul­ta­ti­ons­zei­chen« ver­bun­den, bei­spiels­wei­se mit einem Schrift­zei­chen (z.B. *), einer Ara­bi­schen Zif­fer (z.B. 2), einem römi­schen Zähl­zei­chen (z.B. III) oder einem Buch­sta­ben (z.B. d). In der Buch­ty­po­gra­phie sind Kon­sul­ta­ti­ons­grö­ßen eine Typi­fi­ka­ti­on für Schrift­gra­de, die klei­ner als Lese­grö­ßen sind. 

2. Konsultationsgrößen im Grafikdesign und DTP

In der Akzi­denz­ty­po­gra­phie, im Gra­fik­de­si­gn und im DTP Desk­top Publis­hing wird der Ter­mi­nus Kon­sul­ta­ti­ons­grö­ße pau­schal für cha­rak­te­ris­ti­sch klei­ne Schrift­gra­de ohne kor­re­spon­die­ren­den Lese­grö­ßen ver­wen­det, wie sie bei­spiels­wei­se frü­her in Tele­fon­bü­chern und Wör­ter­bü­chern übli­ch waren und heu­te auf Lebens­mit­te­le­ti­ket­ten, Ver­pa­ckun­gen oder Packungs­bei­la­gen zu fin­den sind. Der Ter­mi­nus wird hier als Syn­onym für Schrift­gra­de unter 3 mm (hp-Ver­ti­kal­hö­he) ver­stan­den. Kon­sul­ta­ti­ons­grö­ßen wei­ter­le­sen

Mittelnamen für Kegelgrößen

Mit­tel­na­me; Abkür­zung »Mit­tel«. Fach­be­zeich­nun­gen bzw. Eigen­na­men aus dem gewer­be­spe­zi­fi­schen Sprach­schatz deut­scher Schrift­set­zer und Dru­cker von Offi­zi­nen aus der Peri­ode des mate­ri­el­len Hand­schrift­sat­zes (z.B. Blei­satz) für bestimm­te Kegel­grö­ßen, also für die Schrift­gra­de einer phy­si­schen Druck­schrift (z.B. Blei­ty­pen, Holz­schrif­ten) sowie für die Strich­stär­ken (Lini­en­di­cken) von phy­si­schen Stück- und Setz­li­ni­en, bei­spiels­wei­se Eng­li­sche Lini­en.  Mit­tel­na­men für Kegel­grö­ßen wei­ter­le­sen

Abstand

Räum­li­che Dis­tanz zwi­schen ein­zel­nen Kom­po­nen­ten eines Lay­outs. Dar­un­ter fal­len bei­spiels­wei­se die Abstän­de zwi­schen Satz­spie­gel, Kopf­steg, Außen­steg, Bund­steg und Fuß­steg, Con­tai­ner­ab­stän­de sowie Zei­chen­ab­stän­de, Wort­z­wi­schen­räu­me, Zei­len­ab­stän­de und Spal­ten­ab­stän­de. Abstän­de beein­flus­sen u.a. den Grau­wert und die räum­li­che Ästhe­tik einer gestal­te­ri­schen Arbeit sowie die Les­bar­keit eines Schrift­sat­zes. Abstand wei­ter­le­sen

Typographischer Punkt

Typo­gra­phi­sches Maß­sys­tem. Ursprüng­li­ch als »Point typo­gra­phi­que« bezeich­net; im gewer­be­spe­zi­fi­schen Sprach­schatz deutsch­spra­chi­ger Typographen/innen auch als »Punkt« abge­kürzt. Gegen­wär­tig exis­tie­ren unter­schied­li­che mate­ri­el­le und digi­ta­le typo­gra­phi­sche Punkt-Sys­te­me, bei­spiels­wei­se der Four­nier-Punkt (Point typo­gra­phi­que), der Didot-Punkt, der Pica Point oder der Post­Script® Point (DTP-Punkt). Typo­gra­phi­scher Punkt wei­ter­le­sen

Schriftwahl

Die Wahl einer geeig­ne­ten Schrift bzw. eines Fonts ist in allen Teil­dis­zi­pli­nen der Typo­gra­phie von hoher Bedeu­tung. Sie beein­flusst nicht nur mass­geb­li­ch die Les­bar­keit und die Ästhe­tik eines Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­di­ums, sie ver­ur­sacht auch nach­hal­ti­ge Kon­klu­sio­nen bei der Imple­men­tie­rung.

Die Wahl der Schrift­gat­tung (z.B. Anti­qua-Schrift), der Schrift­art (z.B. Klas­si­zis­ti­sche Anti­qua), der Neben­grup­pe (z.B. Bodo­ni-Vari­an­te), des Schriftstils/Schriftschnitts (z.B. Roman) und der Font-Tech­no­lo­gie (z.B. Open­Ty­pe, Tru­e­Ty­pe) gehört in den Bereich der Makro­ty­po­gra­phie. Für die Ein­ord­nung von Schrif­ten exis­tie­ren unter­schied­li­che Schrift­klas­si­fi­ka­ti­ons­mo­del­le, bei­spiels­wei­se die Typeface Desi­gn Grou­ping accord­ing to AFI oder die Matrix Bei­nert.  Schrift­wahl wei­ter­le­sen

Französische Anführungszeichen

Inter­punk­ti­ons­zei­chen; Satz­aus­druck­zei­chen. Fran­zö­si­sch « Guil­le­mets français »; Kurz­form Guil­le­met oder Guil­le­mets, pho­ne­ti­sch im Plu­ral auch als »-gij’mee« aus­ge­spro­chen. Fran­zö­si­sche Anfüh­rungs­zei­chen und Abfüh­rungs­zei­chen in Form zwei­er spit­zer Klam­mern oder zwei­er Halb­krei­se, bzw. bei »Hal­ben Anfüh­rungs­zei­chen« einer spit­zen Klam­mer oder eines Halb­krei­ses. Fran­zö­si­sche Anfüh­rungs­zei­chen wei­ter­le­sen

Schriftsippe

Typo­gra­phi­scher Ter­mi­nus für eine Grup­pe zusam­men­ge­hö­ri­ger Haupt­schrift­grup­pen, Schrift­un­ter­grup­pen und Schrift­schnit­te (Schrift­stil­va­ri­an­ten), die typo­me­tri­sch aus einem Grund­kör­per ent­wi­ckelt wur­den und deren Buch­sta­ben, Zif­fern und Son­der­zei­chen in der Regel die glei­chen Grund­for­men und Pro­por­tio­nen besit­zen, jedoch unter­schied­li­che Klas­si­fi­ka­ti­ons­merk­ma­le auf­wei­sen; auch als »Schrift­groß­fa­mi­lie« bezeich­net. Schrifts­ip­pe wei­ter­le­sen

Flattersatz

Schrift­satz­art. Unter­schie­den wird grund­sätz­li­ch zwi­schen Flat­ter­satz mit frei­er Zei­len­a­n­ord­nung und Axi­al­satz. In der klas­si­si­schen Buch­ty­po­gra­phie wird der Flat­ter­satz mit frei­er Zei­len­a­n­ord­nung auch als »Ana­xia­ler Schrift­satz« (»an« für »wider« oder »nicht« und alt­grie­chi­sch »axis« für »Ach­se«), in der Paläo­gra­phie und der Typo­gra­phie auch als »Asym­me­tri­scher Schrift­satz« (alt­grie­chi­sch »a« für »nicht« und »sym­me­tria« für »Eben­maß« zu »sym­me­tros« für »gleich­mä­ßig«), also als ungleich­mä­ßi­ger Schrift­satz, bezeich­net. Der Axi­al­satz wird hin­ge­gen auch als »Sym­me­tir­scher Flat­ter­satz« bezeich­net.  Flat­ter­satz wei­ter­le­sen

Gestaltungsraster

Ord­nungs­sys­tem; Kon­struk­ti­ons­sys­tem. Im gewer­be­spe­zi­fi­schen Sprach­schatz auch als »Lay­ou­tras­ter« oder kurz als »Ras­ter« bezeich­net. Sche­ma für ein durch­gän­gi­ges Desi­gn von Schrif­ten (sie­he auch Typo­me­trie), Druck­wer­ken, Benut­zer­ober­flä­chen und drei­di­men­sio­na­len Objek­ten, wel­ches ver­ein­facht for­mu­liert, auf einem hori­zon­ta­len und ver­ti­ka­len Koor­di­na­ten­sys­tem basiert – mit der Ziel­set­zung, Schrift, Bild, Far­be, Flä­che und Raum sys­te­ma­ti­sch und zweck­ge­rich­tet zu struk­tu­rie­ren. Gestal­tungs­ras­ter wei­ter­le­sen

Villardscher Teilungskanon

Typo­gra­phi­scher Ter­mi­nus aus der Buch­ty­po­gra­phie bzw. Buch­ge­stal­tung für einen Tei­lungs­ka­non (Buch­ka­non), mit wel­chem man ohne jeden Maß­stab in jedem Recht­eck eine Stre­cke prä­zi­se in belie­big vie­le glei­che Tei­le tei­len kann. Auch als »Vil­lard­scher Buch­ka­non« oder »Gehei­mer Kanon« bezeich­net; alter­na­ti­ve Schreib­wei­se: »Villard´scher Tei­lungs­ka­non«. Kon­struk­ti­ons­prin­zip, um einen Buch­satz­spie­gel bzw. Gestal­tungs­ras­ter in einen gleich­mä­ßi­gen, z.B. in einen neun-, zehn- oder zwölf­ge­teil­ten Flä­chen­ras­ter zu glie­dern. Der Ent­wurf eines Satz­spie­gels bzw. Gestal­tungs­ras­ters gehört in das Seg­ment der Makro­ty­po­gra­phie. Vil­lard­scher Tei­lungs­ka­non wei­ter­le­sen

Faksimile

1. Typo­gra­phi­scher Ter­mi­nus aus der Peri­ode des mate­ri­el­len Schrift­sat­zes (z.B. Blei­satz) für ein hän­di­sches Schrift­satz­lay­out;  Fak­si­mi­le­text; makro­ty­po­gra­phi­sches Lay­out. Ety­mo­lo­gi­sch »Fak­si­mi­le« für »Nach­bil­dung« von lt. »fac simi­le« für »mach ähn­li­ch« zu »face­re« für »machen, tun »und »simi­lis« für »ähn­li­ch«. Fak­si­mi­le wei­ter­le­sen

Formsatz

Schrift­satz­art; Schrift­satz, des­sen makro­ty­po­gra­phi­sches Gesamt­bild eine in sich geschlos­se­ne geo­me­tri­sche Figur oder freie Form ergibt, die auf dem Umriss einer kon­tu­rier­ten Flä­che oder einem Text­pfad (Pfadt­ext) basiert. In der Typo­gra­phie wird zwi­schen »Kon­tur­satz« und »Frei­er Form­satz« unter­schie­den.  Form­satz wei­ter­le­sen

Schriftklassifikation Matrix Beinert

Schrift­klas­si­fi­ka­ti­ons­mo­dell für das Elec­tro­nic und Desk­top Publis­hing (DTP), wel­ches 2001 vom deut­schen Typo­gra­phen Wolf­gang Bei­nert erar­bei­tet und zuletzt im Janu­ar 2016 aktua­li­siert wur­de. Das Sche­ma ord­net Druck­schrif­ten, Screen Fonts und Bild­zei­chen in neun Haupt­grup­pen: Schrift­klas­si­fi­ka­ti­on Matrix Bei­nert wei­ter­le­sen

Schriftklassifikation

Schrift­klas­si­fi­ka­ti­on dient dem Ord­nen, Kata­lo­gi­sie­ren und der Pfle­ge von Schrif­ten in Schrif­ten­bi­blio­the­ken sowie dem Stu­di­um von Schrif­ten. Klas­si­fi­ka­ti­ons- und Ord­nungs­mo­del­le opti­mie­ren spür­bar typo­gra­phi­sche Gestal­tungs- und Arbeits­pro­zes­se, also den typo­gra­phi­schen Work­flow vom Ent­wurf bis zur Pro­duk­ti­on. Schrift­klas­si­fi­ka­ti­on wei­ter­le­sen

Hurenkind

Umgangs­sprach­li­cher Begriff aus dem gewer­be­spe­zi­fi­schen Sprach­schatz deut­scher Schrift­set­zer aus der Peri­ode des mate­ri­el­len Schrift­sat­zes (z.B. Blei­satz) für einen Feh­ler im Umbruch einer Schrift­satz­ar­beit. Letz­te Zei­le eines Absat­zes, die feh­ler­haft allei­ne am Anfang einer neu­en Kolum­ne, also am Anfang einer neu­en Sei­te steht. Heu­te als Wit­we bezeich­net.  Huren­kind wei­ter­le­sen

Layout

Wer­be­sprach­li­cher Ter­mi­nus für den gra­fi­schen Ent­wurf eines visu­el­len Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­di­ums; Visua­li­sie­rung eines Gedan­kens im Sin­ne eines gra­fi­schen Ent­wurfs; skiz­zen­haf­te Dar­stel­lung einer Idee; gra­fi­sche Anord­nung ein­zel­ner Text- und Bild­ele­men­te. Der Begriff »Lay­out« wird in unter­schied­li­chen Zusam­men­hän­gen ver­wen­det.  Lay­out wei­ter­le­sen

Texteinzug

Typo­gra­phi­scher Ter­mi­nus für eine Zei­len­ein­rü­ckung; Ein­rü­cken des Text­an­fangs zu Beginn einer neu­en Zei­le; Abkür­zung »Ein­zug«. 

Text­ein­zü­ge am lin­ken Rand eines geschlos­se­nen Schrift­sat­zes (z.B. eines Romans) wer­den im Seg­ment der Lese­ty­po­gra­phie – ins­be­son­de­re im Block­satz – als Absatz­me­tho­de ver­wen­det, um Text­pas­sa­gen sinn­ge­recht in Absät­ze zu glie­dern. Text­ein­zug wei­ter­le­sen

Axialsatz

Typo­gra­phi­scher Ter­mi­nus für einen sym­me­tri­schen Flat­ter­satz, eine gleich­mä­ßi­ge und spie­gel­bild­li­che Schrift­satz­art, des­sen Zei­len­mit­te exakt an der Mit­tel­ach­se einer Sei­te bzw. einer Kolum­ne aus­ge­rich­tet ist; auch als »Mit­tel­achs­satz«, »Zen­trier­ter Satz«, »Gemit­tel­ter Satz« oder »Sym­me­tri­scher Flat­ter­satz« Axi­al­satz wei­ter­le­sen

Schriftauszeichnung

Typo­gra­phi­scher Ter­mi­nus für eine Schrift­mi­schung im »glat­ten Satz«, also inner­halb eines fort­lau­fen­den Tex­tes; Abkür­zung »Aus­zeich­nung«. Der Begriff hat sei­nen Ursprung in der Inku­na­bel­zeit der Jah­re 1450 bis 1500. Denn Initia­len, Rubri­ken, Lom­bar­den, Illu­mi­na­tio­nen, Unter­strei­chun­gen und Aus­zeich­nungs­stri­che konn­ten in der Pro­to­ty­po­gra­phie nur von Kal­li­gra­phen, Illu­mi­na­to­ren und Rubri­ka­to­ren hän­di­sch »aus­ge­zeich­net« wer­den.  Schrift­aus­zeich­nung wei­ter­le­sen

Satzausrichtung

Typo­gra­phi­scher Ter­mi­nus für die Schrift­satz­aus­rich­tung eines Tex­tes mit­tels eines Schrift­satz- oder Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramms; Text­aus­rich­tung; Text­lauf­rich­tung; Abkür­zun­gen »Aus­rich­tung« oder »Lauf­rich­tung«.

In der Regel sind Tex­te links­bün­dig, rechts­bün­dig oder axi­al aus­ge­rich­tet (sie­he Schrift­satz­ar­ten).

© Wolf­gang Bei­nert, www​.typo​l​e​xi​kon​.de

Absatz

In der Text­ge­stal­tung ist ein Absatz (lat. pas­sus) ein zusam­men­hän­gen­der Text­ab­schnitt, der aus einem oder meh­re­ren Sät­zen (Fließ­text) besteht. Die Typo­gra­phie ver­steht dar­un­ter eine sinn­ge­rech­te Glie­de­rung einer Schrift­satz­ar­beit mit­tels Absatz wei­ter­le­sen