Zahlengliederung

In der Typo­gra­phie wer­den tra­di­tio­nell alpha­be­ti­sche, nume­ri­sche und alpha­nu­me­ri­sche Anga­ben von Wer­ten, Gewich­ten, Maßen, For­meln und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­adres­sen, wel­che in der Regel aus einer Anti­qua-Schrift und/​oder Ara­bi­schen Zif­fern bestehen, zur bes­se­ren Les­bar­keit geglie­dert. Die Glie­de­rung der Nor­mal­schrift­lauf­wei­te (NSW) zwi­schen Buch­sta­ben und/​oder Zif­fern erfolgt durch ein fes­tes Leer­raum­zei­chen (Leer­tas­te) bzw. in der Mikro­ty­po­gra­phie durch Spa­tio­nie­ren in Geviert­schrit­ten. 1 )

Bankverbindung

Seit dem 1. Febru­ar 2014 wur­den in Deutsch­land alle Bank­ver­bin­dungs­an­ga­ben offi­zi­ell auf die inter­na­tio­na­len Ken­nun­gen (IBAN und BIC/​SWIFT) umge­stellt. 

Bankleitzzahl

Die Bank­leit­zahl (BLZ) steht im ste­hen­den Schrift­satz vor der Kon­to­num­mer in oder ohne Par­en­the­sen (Klam­mern). Ein­tei­lung von rechts in eine Zwei­er-, dann Drei­er­grup­pen:

(BLZ 700 500 00) oder BLZ 700 500 00

Bank-Kontonummer

Die Kon­to­num­mer steht im ste­hen­den Schrift­satz nach der Bank­leit­zahl (BLZ). Bei Bank­kon­ten wird von rechts in Drei­er­grup­pen abge­teilt: 2 )

Konto 57 798
Konto 1 213 452

Eine Post­gi­ro-Kon­to­num­mer besteht im ste­hen­den Schrift­satz aus zwei Zah­len­tei­len, die mit einem Bin­de­strich (Divis, kein Gedan­ken­strich) ver­bun­den wer­den. Die ers­te Num­mer wird zwei Stel­len von rechts abge­teilt: 3 )

Postgiro-Konto 698 78-345

BIC (SWIFT)

Der inter­na­tio­na­le stan­dar­di­sier­te Bank Iden­ti­fier Code (BIC), auch SWIFT-Code (Socie­ty for world­wi­de Inter­bank Finan­ci­al Tele­com­mu­ni­ca­ti­ons) genannt, dient dazu, Kre­dit­in­sti­tu­te welt­weit ein­deu­tig zu iden­ti­fi­zie­ren. In Euro­pa wird er bei Über­wei­sun­gen zusam­men mit der IBAN ange­ge­ben. Der BIC kann aus 8 oder 11 Zei­chen bestehen. Er wird weder im ste­hen­den Schrift­satz noch beim Aus­fül­len von elek­tro­ni­schen For­mu­la­ren, z.B. bei einer Online-Über­wei­sung im Inter­net (Home­ban­king), geglie­dert:

BIC COBADEHD oder COBADEHD001

IBAN

Die Län­ge der Inter­na­tio­nal Ban­king Account Num­ber nach ISO 13616 beträgt in Deutsch­land exakt 22 Stel­len, in Öster­reich 20 Stel­len. Sie besteht in Deutsch­land aus einem 2-stel­li­gen alpha­be­ti­schen Län­der­code (DE), einer 2-stel­li­gen nume­ri­schen Prüf­zahl (86), der 8-stel­li­gen Bank­leit­zahl (70150000) und der kon­stant 10-stel­li­gen Kun­den-Kon­to­num­mer (0094203609), gege­be­nen­falls mit vor­an­ge­stell­ten Nul­len. Die deut­sche IBAN wird im ste­hen­den Schrift­satz von links in fünf Vie­rer­grup­pen und eine Zwei­er­grup­pe ein­ge­teilt. Bei der öster­rei­chi­schen IBAN enfällt die Zwei­er­grup­pe. Beim Aus­fül­len von elek­tro­ni­schen For­mu­la­ren, z.B. bei einer Online-Über­wei­sung im Inter­net (Home­ban­king), wird die IBAN des Begüns­tig­ten nicht geglie­dert:

DE86 7015 0000 0094 2036 09   (Deutschland)
AT61 7601 3000 3574 6811      (Österreich)

Datum

In Deutsch­land sind unter­schied­li­che Glie­de­run­gen von Datums­an­ga­ben 4 ) gebräuch­li­ch. Grund­sätz­li­ch gilt die Rei­hen­fol­ge Tag, Monat und Jahr: 5 )

Typographische Gliederung:

9.11.2010
9. November 2010 (auch DIN 5008)
Dienstag, 9. November 2010
Dienstag, 9.11.2010
Absteigende und aufsteigende Gliederung nach ISO und DIN:

2010-11-09 (JJJJ-MM-TT) ISO 8601 und DIN 5008 6 )
10-11-09 (JJ-MM-TT) DIN 5008
04.11.2010 (TT-MM-JJJJ) DIN 5008 7 )
04.11.10 (TT-MM-JJ) DIN 5008 8 )
Von/bis:

5. November 2015 bis 8. November 2015
5. November bis 8. November 2015
5. bis 8. November 2015

5.11.2015 bis 8.11.2015
5.11. bis 8.11.2015
5. bis 8.11.2015

5.11.2015–8.11.2015
5.11.–8.11.2015
5.–8.11.2015
von/bis/und:

10. Januar 2016 bis 11. Januar 2016
10. Januar 2016 und 11. Januar 2016

10. bis 11. Januar 2016
10. und 11. Januar 2016

10. bis 11.1.2016
10. und 11.1.2016

10.–11. Januar 2016
10.–11.1.2016

Domain

Eine Top Level Domain (Host-Anga­be) kann sowohl in Majus­keln als auch in Minus­keln geschrie­ben wer­den, da zur Zeit noch nicht dif­fe­ren­ziert wird. Klein­buch­sta­ben sind aber die Regel. Nach dem Schräg­strich (/​ Slash) jedoch kön­nen Ser­ver, z.B. die unter der Betriebs­sys­tem­fa­mi­lie UNIX lau­fen, Groß- und Klein­buch­sta­ben unter­schei­den.

Das Prä­fix http:// ist im WWW bei der Ein­ga­be nicht mehr zwin­gend, außer es han­delt sich z.B. um einen FTP-Ser­ver. Leer­raum­zei­chen (Leer­zei­chen), Umlau­te, Liga­tu­ren und Akzent­zei­chen kön­nen zur­zeit tech­ni­sch bedingt nicht imple­men­tiert wer­den:

http://www.beinert.net
www.beinert.net
beinert.net
ftp://beinert.net/download/pressefotos.zip

E-Mail

Eine E-Mail-Adres­se kann wie eine Domain groß oder/​und klein geschrie­ben wer­den, da die Infor­ma­tik im WWW zur Zeit noch nicht dif­fe­ren­ziert. Minus­keln (Klein­buch­sta­ben) sind aber auch hier die Regel. Bei der E-Mail-Adres­se ist das @-Zeichen (at-Zei­chen) eines von drei Ele­men­ten einer E-Mail-Adres­se. Es trennt eine benut­zer- bzw. ver­wen­der­spe­zi­fi­sche Ken­nung von der Host-Anga­be (Domain). Leer­raum­zei­chen (Leer­zei­chen), Umlau­te, Liga­tu­ren und Akzent­zei­chen kön­nen tech­ni­sch bedingt zur­zeit nicht imple­men­tiert wer­den:

name@domain.de
vorname.familienname@domain.de

Geographische Breiten- und Längenangaben

Die geo­gra­phi­sche Brei­te (Phi) eines Ortes ist der Win­kel am Mit­tel­punkt der Erd­ku­gel, zwi­schen der Äqaua­to­rebe­ne und dem Erd­ra­di­us des Ortes, pol­wärts gezählt von 00° Grad bis 90° Grad. Die geo­gra­phi­sche Län­ge (Lamb­da) eines Ortes ist der sphä­ri­sche Win­kel an den Polen zwi­schen dem Null­me­ri­di­an und dem Orts­me­ri­di­an. Der Null­me­ri­di­an ist der Län­gen­halb­kreis, auf dem die Stern­war­te von Green­wich (Lon­don, GB) liegt. Die ande­ren Meri­dia­ne wer­den durch den Win­kel bezeich­net, den sie am Nord­pol mit dem Null­me­ri­di­an bil­den. Sie wer­den von 000° Grad bis 180° jeweils nach Ost und West gezählt.

Die Koor­di­na­ten der geo­gra­phi­schen Brei­te ste­hen immer vor den Koor­di­na­ten der geo­gra­phi­schen Län­ge. 1 Grad (1°) ent­spricht 60 Minu­ten (60′) und eine Minu­te (1′) ent­spricht 60 Sekun­den (60″). Die Brei­ten der nörd­li­chen (N-Brei­ten) und süd­li­chen (S-Brei­ten) Erd­halb­ku­gel sehen grund­sätz­li­ch immer vor den Län­gen der west­li­chen (west­li­che Län­gen) und öst­li­chen (öst­li­chen Län­gen) Erd­halb­ku­gel. Um eine Ver­wechs­lung aus­zu­schlie­ßen, wer­den die Brei­ten­gra­de zwei­stel­lig, die Län­gen­gra­de drei­stel­lig bezif­fert. Der Osten wird – auch im deutsch­spra­chi­gen Raum – grund­sätz­li­ch mit E abge­kürzt, um eine Ver­wechs­lung mit der Zif­fer 0 aus­zu­schlie­ßen:

53°57,5′ N 008°01,5′ E
53°57,5′ N oder 53°57′30″ N
008°01,5′ E oder 008°01′30″ E

HRA und HRB Handelsregistereintragungen

Die Gerichts­ge­schäfts­zei­chen der deut­schen Amts­ge­rich­te als Regis­trier­ge­rich­te für Han­dels­re­gis­ter­ein­tra­gun­gen (HRA: Han­dels­re­gis­ter Abtei­lung A für Ein­zel­kauf­leu­te und Per­so­nen­han­dels­ge­sell­schaf­ten. HRB: Han­dels­re­gis­ter Abtei­lung B für Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten) wer­den nicht geglie­dert. Die Kür­zel HRA und HRB wer­den mit einem Leer­raum­zei­chen von der Regis­ter­num­mer getrennt. Die Län­ge der Num­mer und Zah­len­fol­ge ist vom zustän­di­gen Amts­ge­richt (Regis­ter­ge­richt) abhän­gig. In Deutsch­land ist es auch übli­ch, z.B. auf Brief­bö­gen, das Amts­ge­richt all­ge­mein­ver­ständ­li­ch mit AG abzu­kür­zen:

Amtsgericht Musterstadt HRB 25665
AG Musterstadt HRB 25665

In Öster­reich wird das Han­dels­re­gis­ter als Fir­men­buch bezeich­net. Das Fir­men­buch wird mit FN abge­kürzt. Die Fir­men­buch­num­mer besteht aus einer fünf­stel­li­gen Zahl, der als Prüf­zei­chen ein Klein­buch­sta­be folgt. Das Kür­zel FN wird mit einem Leer­raum­zei­chen von der Fir­men­buch­num­mer getrennt:

FN 12345a

Postfachnummern

Post­fach­num­mern wer­den von rechts in Zwei­er­grup­pen abge­teilt:

14 69
35 78 90

Postleitzahlen

Post­leit­zah­len wer­den nicht geglie­dert:

10117 Berlin

Alle Län­der­kür­zel vor der Post­leit­zahl (z.B. D-10117 Ber­lin) bzw. die Län­der­codes für das Aus­land (z.B. F, NL), bei der Adress­an­ga­be auf Brie­fen und Pake­ten wur­de offi­zi­ell am 1. Sep­tem­ber 1999 abge­schafft. Der Name des Ziel­lan­des steht in Groß­buch­sta­ben auf Deut­sch, Fran­zö­si­sch oder Eng­li­sch in der letz­ten Zei­le unter­halb der Orts­an­ga­be. 

Steuernummern

Wirtschafts-Identifikationsnummer

A. Standardschema der Bundesländer

Die Län­ge der deut­schen Steu­er­num­mer vari­ier­te beim Stan­dard­sche­ma der Bun­des­län­der zwi­schen 10 und 11 Zif­fern. Die Län­ge ist somit vom zustän­di­gen Finanz­amt abhän­gig. Sie wird je nach Bun­des­land mit bis zu zwei Schräg­stri­chen und nicht mit Leer­zei­chen geglie­dert.

Bei­spiel Ber­lin: Vor dem ers­ten Schräg­strich steht die zwei­stel­li­ge Bun­des­fi­nanz­amt­num­mer (F), dann ein Schräg­strich (/​), dann die drei­stel­li­ge Bezirks­num­mer des Finanz­am­tes (B), dann Schräg­strich (/​), dann die per­sön­li­che vier­stel­li­ge Unter­schei­dungs­num­mer (U), dann eine ein­stel­li­ge Prüf­zif­fer ℗. Also Bundesfinanzamtsnummer/​Bezirksnummer/​Unterscheidungsnummer/​Prüfziffer:

FF/BBB/UUUUP = 21/815/08150
B. Vereinheitlichtes Bundesschema

Die Län­ge der deut­schen Steu­er­num­mer beim Stan­dard­sche­ma des Bun­des (z.B. für die Abga­be elek­tro­ni­scher Steu­er­er­klä­run­gen nach dem ELS­TER-Ver­fah­ren) beträgt ein­heit­li­ch 13 Zif­fern. Sie wird nicht mit Schräg­strich oder Leer­zei­chen geglie­dert.

Bei­spiel Ber­lin:

11FF0BBBUUUUP = 1121081508150

Ob jeweils das Sche­ma der Bun­des­län­der oder des Bun­des ver­wen­det wird, liegt im Ermes­sen der Finanz­äm­ter. Der Zeit­punkt, zu dem die Län­der-Steu­er­num­mer abge­löst wur­de, ergibt sich aus dem letz­ten Steu­er­be­scheid.

Umsatzsteueridentifikationsnummer (USt-IdNr.)

Die Umsatz­steu­e­r­iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer (Abkür­zung in DE: USt-IdNr. Abkür­zung in AT: UID) beträgt in Deutsch­land und Öster­reich exakt 11 Stel­len. Sie besteht aus einem 2-stel­li­gen alpha­be­ti­schen Län­der­code (DE oder AT) und in Deutsch­land aus einer 9-stel­li­gen Zahl. In Öster­reich folgt dem Län­der­code ein U, dann eine 8-stel­li­gen Zahl. Eine Umsatz­steu­e­r­iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer wird nicht geglie­dert:

USt-IdNr. DE123456789 (Deutschland)
UID-Nr. ATU12345678   (Österreich)

Telefonnummern und Telefaxnummern

Tele­fon- und Tele­fax­num­mern wer­den in Deutsch­land tra­di­tio­nell von rechts in Zwei­er­grup­pen 9 ) geteilt, die Orts­kenn­zah­len in Par­en­the­sen oder mit Schräg­strich; Neben­stel­len hin­ter einem Divis (kein Gedan­ken­strich) ohne Lee­raum­zei­chen. 10 )

Orts­kenn­zahl und Ruf­num­mer inner­halb Deutsch­lands:

(0 89) 33 39 90
0 89/3 42 97-9

Tele­fon­num­mern kön­nen auch inner­halb Deutsch­lands in Drei­er- oder Vie­rer­grup­pen von rechts und die Orts­kenn­zahl (Orts­vor­wahl) mit und ohne Punkt geglie­dert wer­den:

089.333 990
089 333 990
030.2887 5890
0 160.91 363 139
0160.9136 3139

Nach der DIN 5008 11 ) wird die Orts­kenn­zahl von der Ruf­num­mer mit einem Leer­raum­zei­chen (Leer­tas­te) getrennt. Ansons­ten wird die Ruf­num­mer nicht geglie­dert:

28875890
030 28875890
030 2887589-0

Pho­ne­ti­sches Glie­dern von Tele­fon­num­mern ist in man­chen Fäl­len sinn­voll, wenn auch in der tra­di­tio­nel­len Typo­gra­phie nicht übli­ch:

222 0 444

Länder- und Ortskennung für Europa und Weltweit im ITU-Telefonnetz

Bei der Publi­ka­ti­on einer Tele­fon­num­mer in Euro­pa – und in den meis­ten Län­dern der Welt – ste­hen zwei Nul­len vor der Län­der­ken­nung. Bei gleich­zei­ti­ger natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Publi­ka­ti­on der Tele­fon­num­mer steht die Null der deut­schen Orts­kenn­zahl (Orts­vor­wahl) in Par­en­the­sen (Klam­mern) oder sie wird sicht­li­ch durch ein Trenn­zei­chen (z.B. Punkt) abge­trennt. Wird eine Tele­fon­num­mer aus­schließ­li­ch im Aus­land publi­ziert, ent­fällt die 0:

089.333 999         (bei Publikation in Deutschland)
0 049 (0)89 333 990 (bei Publikation im In- und Ausland)
0 049.(0)89.333 990 (bei Publikation im In- und Ausland)
0 049.89.333 990    (bei Publikation im Ausland)
0049.89.333 990     (bei Publikation im Ausland)

Weltweite Länderkennung

Das Plus­zei­chen (+) vor der deut­schen Län­der­ken­nung 49, also +49, bzw. +43 für Öster­reich und +41 für die Schweiz 12 ), sym­bo­li­siert die Num­mern­ket­te zum Zugang vom loka­len Tele­fon­netz zum inter­na­tio­na­len Tele­fon­netz, die von der »Inter­na­tio­na­len Tele­kom­mu­ni­ca­ti­ons Uni­on« (ITU) welt­weit ein­heit­li­ch ver­ge­ben wird. Das Plus­zei­chen ist ein Satz­zei­chen für 00, das in der Regel auch in Län­dern wie Kuba, USA und Kana­da als Ein­wahl­num­mer in das inter­na­tio­na­le Tele­fon­netz ver­stan­den wird. Denn die­se Län­der wäh­len sich nicht über 00 in das inter­na­tio­na­le Tele­fon­netz ein, son­dern über eige­ne Zif­fern­fol­ge vor der Län­der­ken­nung. Bei­spiels­wei­se von New York nach Mün­chen mit 01149.89.333990.

In der Regel wird das Plus­zei­chen nur in den Indus­trie­na­tio­nen ver­stan­den und die meis­ten Fest­netzap­pa­ra­te ver­fü­gen über kein Plus­zei­chen auf ihren Tas­ta­tu­ren. In GSM-Net­zen kann aller­dings welt­weit statt der Num­mern­ket­te auch direkt + ein­ge­ge­ben wer­den:

+49.(0)89.333 990 (bei Publikation im In- und Ausland)
+49.89.333 990    (bei Publikation im Ausland)

Wird eine deut­sche bzw. schwei­zer oder öster­rei­chi­sche Tele­fon­num­mer nur im Aus­land publi­ziert, fällt die Null vor der Orts­vor­wahl weg:

0 049.89.333 990 (Europa/weltweit bei Publikation im Ausland)
+49.89.333 990   (weltweit bei Publikation im Ausland)
+49 89 333990    (nach DIN 5008)

Telexnummern

Telex­num­mern wer­den nicht abge­teilt:

Telex 0988878

 

Uhrzeit

Die Uhr­zeit wird im deutsch­spra­chi­gen Raum in 24stün­di­ger Zähl­wei­se geschrie­ben (in den USA in 12stün­di­ger Zähl­wei­se mit dem Zusatz a.m. oder p.m.). Vor dem Glie­de­rungs­zei­chen ste­hen die Stun­den, dana­ch die Minu­ten. Den Stun­den 1–9 wird kei­ne 0 vor­an­ge­stellt, jedoch den Minu­ten 1–9. Das Glie­de­rungs­zei­chen kann frei gewählt wer­den, jedoch ist ein Punkt oder Dop­pel­punkt gebräuch­li­ch.

9.10 Uhr
9.05 Uhr
23.12 Uhr
12:05 Uhr
8:09 Uhr
09:05 Uhr (DIN 5008) 13 )

Wer­den Stun­den, Minu­ten und Sekun­den inner­halb einer Tabel­le genannt, so soll­te grund­sätz­li­ch den Zif­fern 1–9 eine Null vor­an­ge­stellt wer­den:

02:05:03
10:45:09

Wird eine Uhr­zeit von/​bis – bei­spiels­wei­se bei Öff­nungs­zei­ten – ange­ge­ben, kann die­se mit einem Gedan­ken­strich abge­kürzt wer­den (kein Divis und kein Leer­raum­zei­chen zwi­schen dem Gedan­ken­strich und den Zif­fern!). Das Wort »Uhr« wird nur ein­mal hin­ten­an­ge­stellt:

von 17:45 bis 18:00 Uhr
17:45–18:00 Uhr

Das Wort »Uhr« kann auch mit dem Ein­zel­zei­chen »h« für »hora« (lat. die »Stun­de«) abge­kürzt wer­den:

8:09 h
8.15 h

Wertangaben, Gewichtsangaben und Maßangaben

Wert-, Gewichts- und Maß­an­ga­ben wer­den von rechts in Drei­er­grup­pen abge­teilt. Vier­stel­li­ge Zah­len blei­ben unge­teilt. Anstel­le eines Lee­raum­zei­chens (Leer­zei­chens) 14 ) kann auch mit einem Punkt unter­teilt wer­den.

1234 km 15 )
19 678 kg
19.678 kg
324 453 m
9 098 987 EURO
23 554 789 987 g

© Wolf­gang Bei­nert, www​.typo​l​e​xi​kon​.de

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Quellen / Literatur / Anmerkungen / Informationen / Tipps   [ + ]

1.Anmer­kung: Wird mikro­ty­po­gra­phi­sch in Geviert geglie­dert, soll­te vor und hin­ter dem Trenn­zei­chen nur der hal­be Wert ein­ge­ge­ben wer­den, um die Vor- und Nach­brei­te des Trenn­zei­chens aus­zu­glei­chen.
2, 3.Anmer­kung: In den meis­ten digi­ta­len Ein­ga­be­mas­ken (z.B. Home­ban­king-For­mu­la­re) steht die Bank­leit­zahl nach/​unter der Kon­to­num­mer des Emp­fän­gers. Um Ein­ga­be­feh­ler aus­zu­schlie­ßen, wird eine Glie­de­rung der Zah­len durch Leer­raum­zei­chen (Leer­zei­chen) nicht akzep­tiert. Glei­ches gilt für PIN- und TAN-Ein­ga­ben.
4.Anmer­kung: Die DIN 5008, die Schreib- und Gestal­tungs­re­geln für die Text­ver­ar­bei­tung im Büro und Ver­wal­tungs­be­reich nor­miert, ist eine Emp­feh­lung des Deut­schen Insti­tuts für Nor­mung e.V. für Lai­en, Schrift­stü­cke lese­freund­li­ch, zweck­mä­ßig und über­sicht­li­ch zu gestal­ten. Es han­delt sich hier­bei nicht um bin­den­de Vor­schrif­ten, typo­gra­phi­sche Regeln oder gar deut­sche Recht­schreib­re­geln! DIN-Nor­men im Seg­ment Schrift sind bes­ten­falls als kleins­ter gemein­sa­mer Nen­ner im all­täg­li­chen Schrift­ver­kehr anzu­se­hen und ersetz­ten selbst­ver­ständ­li­ch nicht die pro­fes­sio­nel­len typo­gra­phi­schen Regeln.
5.Anmer­kung: Datums­an­ga­ben mit Orts­an­ga­be kön­nen mit und ohne »den« geschrie­ben wer­den: Ber­lin, 9.11.2010 oder Ber­lin, den 9. Novem­ber 2010.
6.Anmerkung: Abkürzungen, z.B. 9. Nov. 2010 (DIN 5008) oder 10-11-09 (DIN 5008) sollten im geschlossenen Schriftsatz grundsätzlich vermieden werden. Ebenso sollte die Gliederung JJJJ-MM-TT nach DIN 5008, ISO 8601 und EN 28601 innerhalb des deutschsprachigen Raums vermieden werden, da sie grundsätzlich zu Verwechslungen von Tag, Monat und Jahr führen.
7, 8.Anmerkung: Auffüllungen mit einer Null, also 09.11.2010 oder 09.01.2010 sollten nur im Tabellensatz oder in Feldern von Eingabemasken verwendet werden, nicht im fortlaufenden Schriftsatz.
9.Anmer­kung: Die deut­sche Glie­de­rung in Zwei­er­grup­pen stammt noch aus einer Zeit, als es selbst in Groß­städ­ten nur wenig Tele­fon­an­schlüs­se gab. Heu­te ist die zwei­stel­li­ge Glie­de­rung auf­grund der lan­gen Zif­fern­fol­gen unge­eig­net.
10.Anmer­kung: Wenn man sich für ein Glie­de­rungs­for­mat (z.B. zwei- oder drei­stel­lig) ent­schie­den hat, soll­te die­ses For­mat grund­sätz­li­ch in einer Schrift­satz­ar­beit durch­gän­gig ver­wen­det wer­den.
11.Anmer­kung: Die DIN 5008, die Schreib- und Gestal­tungs­re­geln für die Text­ver­ar­bei­tung im Büro und Ver­wal­tungs­be­reich nor­miert, ist eine Emp­feh­lung des Deut­schen Insti­tuts für Nor­mung e.V. für Lai­en, Schrift­stü­cke lese­freund­li­ch, zweck­mä­ßig und über­sicht­li­ch zu gestal­ten. Es han­delt sich hier­bei nicht um bin­den­de Vor­schrif­ten, typo­gra­phi­sche Regeln oder gar deut­sche Recht­schreib­re­geln! DIN-Nor­men im Seg­ment Schrift sind bes­ten­falls als kleins­ter gemein­sa­mer Nen­ner im all­täg­li­chen Schrift­ver­kehr anzu­se­hen und ersetz­ten selbst­ver­ständ­li­ch nicht die pro­fes­sio­nel­len typo­gra­phi­schen Regeln.
12.Anmer­kung: Wird eine Tele­fon­num­mer nur inner­halb Euro­pas oder ins­be­son­de­re nur im deut­schen Sprach­raum D-A-CH (Deutsch­land, Öster­reich, Schweiz) publi­ziert, so ist die Ein­wahl 00 dem Plus­zei­chen vor­zu­zie­hen, weil somit Irr­tü­mer bei der Ein­ga­be aus­ge­schlos­sen wer­den.
13.Anmerkung: Die DIN 5008, die Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung im Büro und Verwaltungsbereich normiert, ist eine Empfehlung des Deutschen Instituts für Normung e.V. für Laien, Schriftstücke lesefreundlich, zweckmäßig und übersichtlich zu gestalten. Es handelt sich hierbei nicht um bindende Vorschriften, typographische Regeln oder gar deutsche Rechtschreibregeln! DIN-Normen im Segment Schrift sind bestenfalls als kleinster gemeinsamer Nenner im alltäglichen Schriftverkehr anzusehen und ersetzten selbstverständlich nicht die professionellen typographischen Regeln.
14.Anmer­kung: In digi­ta­len Ein­ga­be­mas­ken elek­tro­ni­scher Benut­zer­ober­flä­chen (z.B. Home­ban­king, PC-Daten­ban­ken etc.) wer­den in der Regel Glie­de­rungs­zei­chen und Lee­raum­zei­chen bei der Ein­ga­be von Wer­ten im Sin­ne der Feh­ler­mi­ni­mie­rung nicht akzep­tiert. Dies ist im Sin­ne der Infor­ma­tik sehr sinn­voll, gilt aber nur für dyna­mi­sche Ein­ga­be­for­mu­la­re bzw. Ein­ga­be­mas­ken und nicht für den ste­hen­den Schrift­satz!
15.Anmerkung: In Tabellen, beispielsweise GuV oder Bilanzen, sollten vierstellige Zahlen auch gegliedert werden. Bei Geschäftsberichten konsequenter Weise dann auch innerhalb der Grundschriftpassagen.