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Kategorie D

Dickte

Typographischer Terminus aus der Periode des materiellen Schriftsatzes für die physische Breite eines Schriftkegels einer Drucktype (Druckletter), beispielsweise aus Metall-, Holz- oder Kunststoff, die im Hochdruck, z.B. in einer Tiegeldruckpresse, verwendet wird; Schriftkegelbreite.  Dickte weiterlesen

Dicktengleich

Typographischer Terminus für Alphabete, Indo-Arabische Ziffern, Satzzeichen, Sonderzeichen und Leerraumzeichen, die durchgängig die gleiche Dickte besitzen. Dicktengleiche Schriften werden auch als Nichtproportionalschriften, Festbreitenschriften oder als Monospaced Fonts, dicktengleiche Ziffern als Tabellenziffern und das dicktengleiche Spationieren einer Schrift als »Sperren« bezeichnet. Dicktengleich weiterlesen

Decorative

Typographischer Terminus für dekorative Schriften, die auf der Typometrie der Antiqua mit und ohne Serifen basieren und Großteils im Sinne der typographischen Schriftklassifikation »Antiqua Varianten« sind. Zu dieser Gruppe gehören mehrheitlich »Designer Fonts«, die nicht die traditionellen Klassifikationsmerkmale einer Text- bzw. Werksatzschrift aufweisen. Decorative weiterlesen

Display Schriften

1. Optische Größe »Display«

Typographischer Terminus für die »Optische Größe« (optical sizes) einer Schriftstilvariante einer klassischen Antiqua Schrift mit oder ohne Serifen, die in ihrer Typometrie speziell für große Schriftgrade 1 ) ausgelegt ist, beispielsweise für Headlines in Anzeigen, für Plakate oder für Orientierungs- und Leitsysteme.

Bei OpenType Fonts kennzeichnet »Display« die Schriftschnitte innerhalb einer Schriftfamilie einer Textschrift (Werksatzschrift), deren Typometrie – je nach Font Foundry – für Schriftgrade ab ca. 25 DTP-Punkt optimiert sind. Display Schriften weiterlesen

Quellen / Literatur / Anmerkungen / Informationen / Tipps:   [ + ]

1.Anmerkung: Im Bleisatz ab 18,05 Millimeter bzw. ab 48 Didot-Punkte, bzw 4 Cicero bzw. 1 Konkordanz.

Duktus

Kalligraphischer und typographischer Terminus, der die Charaktereigenschaft eines Buchstabens beschreibt; also die Strichstärke, Strichneigung und Strichführung. Etymologisch leitet sich das Wort »Duktus« vom lateinischen »ductus« für »Zug, Führung« zu »ducere« für »führen« ab. Duktus weiterlesen

Diplomatik

Wissenschaftlicher Terminus für »Urkundenlehre« (altgr. »diploma«, das eigentlich »Gefaltetes, Gedoppeltes« bedeutet, zu »diplóos« für »doppelt«). Ähnlich der Paläographie ist die Diplomatik eine Disziplin der historischen Hilfswissenschaften, die mit speziellen Methoden die charakteristischen graphischen, kalligraphischen und typographischen Merkmale von alten Dokumenten, Urkunden und Akten erforscht, diese identifiziert und datiert, auf Echtheit oder Fälschung untersucht, kommentiert und in kritischen Editionen zugänglich macht. Diplomatik weiterlesen