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Kategorie W

Webfonts

Bezeichnung für einen auf Hyper Text Markup Language (HTML/XHTML) basierenden Font, dessen typometrische Klassifikationsmerkmale von Webbrowsern (Softwareprogramme zur Darstellung von Webseiten, z.B. Internet Explorer®, Safari®, Google Chrome® oder Firefox®) – unabhängig vom verwendeten Betriebssystem – mehr oder weniger schriftstilnah interpretiert werden kann. Webfonts weiterlesen

Witwe

Fehler im Umbruch eines typografischen Schriftsatzes. Letzte Zeile eines Absatzes, die fehlerhaft alleine am Anfang einer neuen Kolumne, also am Anfang einer neuen Seite steht. Witwen stören den Lesefluss und gelten als unvorteilhaft für die Ästhetik eines Schriftsatzes. Ehemals auch als »Hurenkind« bezeichnet. 1 ) Witwe weiterlesen

Quellen / Literatur / Anmerkungen / Informationen / Tipps:   [ + ]

1.Anmerkung: Der Begriff »Hurenkind« (Kind einer Prostituierten) sollte heute besser vermieden werden, da er sicherlich nicht mehr zeitgemäß und politisch inkorrekt ist. Er spiegelt heute eine unreflektierte Geisteshaltung gegenüber Frauen und Kindern wieder.

Werk

Der Terminus »Werk« stammt aus dem gewerbespezifischen Sprachschatz deutscher Buchdrucker und Schriftsetzer von Offizinen und bedeutet »Buch«; Plural »Werke«. Dieses althergebrachte Synonym ist auch heute noch in der Buchtypografie gebräuchlich.  Werk weiterlesen

Werksatz

1. Satzabteilung einer Verlags- oder Zeitungsdruckerei

Gewerbespezifischer Terminus aus der Periode des materiellen Schriftsatzes (Bleisatz) für eine Hand- und/oder Maschinensatzabteilung einer Verlags- oder Zeitungsdruckerei, die für den Schriftsatz regelmäßiger Druckwerke, sogenannte Periodika, zuständig war. Dazu zählten beispielsweise Bücher, Zeitungen oder Zeitschriften. Das Pendant zum Werksatz ist der Akzidenzsatz.  Werksatz weiterlesen