Schlagwort-Archive: Papier

Druck- und Werkstoff Papier. 

Grammatur

»Grammatur« ist ein Fachbegriff aus dem gewerbespezifischen Sprachschatz dspr. Papierhersteller, dem polygrafischen Gewerbe (Druckwesen) und der Druckweiterverarbeitung (z.B. Buchbinderische Verarbeitung) für das Flächengewicht eines Papiers, eines Kartons oder einer Pappe in Gramm (g) pro Quadratmeter (m² bzw. qm); Massebelegung des Verhältnisses von Papiermasse zur Papierfläche; Flächengewicht von Papier pro Quadratmeter; Papiergewicht pro Quadratmeter. Grammatur weiterlesen

Biegefestigkeit von Papier

Die »Biegefestigkeit« von Papieren, Pappen und Kartons bzw. Kartonagen ist ein Fachbegriff aus dem gewerbespezifischen Sprachschatz dspr. Papierhersteller, dem polygrafischen Gewerbe (Druckwesen) und der Druckweiterverarbeitung (z.B. Buchbinderische Verarbeitung) für den Widerstand, den eine Papierart oder -sorte bei der Verformung im elastischen Bereich entgegensetzt; Steifigkeit von Papierarten und -sorten in der Längs- und Querrichtung; Biegesteifigkeit. Biegefestigkeit von Papier weiterlesen

Aschegehalt von Papier

»Aschegehalt« von Papier ist ein Fachbegriff aus dem gewerbespezifischen Sprachschatz dspr. Papierhersteller und dem polygrafischen Gewerbe (Druckwesen) für den anorganischen, nicht verbrennbaren Anteil im (Druck)Papier an Füllstoffen, Verunreinigungen und Pigmenten; Bestandteile eines Papiers, welche beim Verbrennen und dem darauf folgenden Glühen als unverbrennlich zurückbleiben; anorganische Substanzen eines Papiers, die nicht verbrennen (Veraschen). Aschegehalt von Papier weiterlesen

Opazität

Unter Opazität wird in der Papierherstellung, im Druckwesen und der Typografie die Lichtundurchlässigkeit von grafischen Papieren und Kartonagen verstanden. Auch als »Papieropazität« bezeichnet.

Das Pendant zur Opazität (auffallendes Licht) ist die »Transmission« bzw. die »Transparenz« (durchgelassenes Licht). Opazitätswert und Transmissionsgrad stehen in unmittelbaren Zusammenhang. Da aber in gewerblichen Hauptdruckverfahren nach DIN 16500, z.B. im Offsetdruck, bei grafischen Druckpapieren die Undurchlässigkeit wichtiger als die Durchlässigkeit von Licht ist, spricht man primär von der Opazität. Opazität weiterlesen

Affichenpapier

»Affichenpapier« ist eine Fachbezeichnung aus dem gewerbespezifischen Sprachschatz dspr. Papierhersteller, des polygrafischen Gewerbes (Druckwesen) und der Außenwerbung (Outdoor Media) für ein weißes Druckpapier mit optimierten Verarbeitungs- und Witterungseigenschaften für den Außenbereich (Outdoor). Auch als »Blaurückenpapier«, »Blueback« oder »Plakatpapier« bezeichnet. Affichenpapier weiterlesen

Acetatfolie

Unter einer Acetatfolie wird im dspr. polygrafischen Gewerbe (Druckwesen) und in der Druckweiterverarbeitung (z.B. Buchbinderische Verarbeitung) eine transparente Kunststofffolie zum Bedrucken und Verpacken verstanden. In Reinform ist eine Acetatfolie farblos und glasklar. Sie ist in matt, glänzend sowie koloriert erhältlich und lässt sich gut verkleben und/oder (heißfolien)prägen. Acetatfolie weiterlesen

Zuschuss

»Zuschuss« ist ein Fachausdruck aus dem gewerbespezifischen Sprachschatz deutscher Papierhersteller/-händler und Drucker für Roh- bzw. Druckbögen aus Papier, um den »Abgang« (Makulatur) einer Druckauflage zu kompensieren; zusätzliche Anzahl von Druckbögen extra der Auflagendruckorder, die für das Einrichten der Maschinen und bei der Weiterverarbeitung notwendig sind. Zuschuss ist die Abk. für »Papierzuschuss«; auch als »Zuschussmenge« bezeichnet. Zuschuss weiterlesen

Blindprägung

In der Typografie und im grafischen Gewerbe wird unter einer Blindprägung die mehr oder weniger partielle Verformung bzw. Ausformung eines grafischen Papiers, Kartons oder überzogenen Buchdecke (Einband) verstanden, die durch das Einpressen (Prägen) von dreidimensionalen Schriftzeichen, Flächen, Strukturen, Reliefs oder Illustrationen im Prägedruckverfahren entstehen; auch als »Farblosprägung« bezeichnet. Blindprägung weiterlesen

Druckmarken

Druckmarken werden im grafischen Druckgewerbe und der Typografie verwendet, um Druckdaten (z.B. PDF® Files), Druckvorlagen (z.B. Lithofilme), Druckformen (z.B. Offsetdruckplatten), Proofs (z.B. Digitalproofs) oder Druckbögen (z.B. Druckpapierbögen) zu kennzeichnen. Sie dienen im Ein- und Mehrfarbendruck dazu, passgenau zu layouten, zu montieren, zu drucken, zu falzen, zu schneiden, zu kontrollieren und den Workflow zu optimieren. Druckmarken weiterlesen