Schlagwort-Archive: Schriftklassifikation

Schriftklassifikationsmodelle, Schriftgattungen, Schriftgruppen, Schriftarten, Schriftbezeichnungen, Schriftschnitte und Schriftstile.

Grundschrift

1. Grundschrift bei Druckschriften und Screen Fonts

In der Typographie ist die »Grundschrift« der Schriftschnitt einer Schriftfamilie oder Schriftsippe, der innerhalb eines geschlossenen Schriftsatzes, beispielsweise einem Buch, einem Geschäftsbericht, einer Website, einer Anzeige oder eines Prospekts, als Primärschrift (Basisschrift) verwendet wird. Vereinzelt auch als »Fließtextschrift« oder »Lauftextschrift« und im gewerbespezifischen Sprachschatz deutscher Schriftsetzer und Drucker von Offizinen aus der Periode des materiellen Handschriftsatzes (Bleisatz) als »Brotschrift« bezeichnet. Grundschrift weiterlesen

Minuskel

Kleinbuchstabe. Wissenschaftlicher Terminus für den kleinen Buchstaben eines altgriechischen und römischen Alphabets karolingischen Ursprungs. In der Typographie, der Paläographie, der Paläotypie, der Epigraphik und in den Sprachwissenschaften seit dem 19. Jahrhundert als peripherer Begriff für »Kleinbuchstabe« gebräuchlich. Im gewerbespezifischen Sprachschatz deutscher Schriftsetzer und Drucker im Plural auch als »Gemeine« (im Sinne von klein, nieder) bezeichnet.  Minuskel weiterlesen

Dicktengleich

Typographischer Terminus für Alphabete, Indo-Arabische Ziffern, Satzzeichen, Sonderzeichen und Leerraumzeichen, die durchgängig die gleiche Dickte besitzen. Dicktengleiche Schriften werden auch als Nichtproportionalschriften, Festbreitenschriften oder als Monospaced Fonts, dicktengleiche Ziffern als Tabellenziffern und das dicktengleiche Spationieren einer Schrift als »Sperren« bezeichnet. Dicktengleich weiterlesen

Nichtrömische Schriften

»Nichtrömische Schriften« ist eine Schriftgattung im Sinne der typographischen Schriftklassifikation; oberste taxonomische Sammelklasse für maschinell bzw. digital reproduzierbare Schriften, beispielsweise Druckschriften oder Webfonts, die nicht zur Schriftgattung der Antiqua oder der Gebrochenen Schriften gehören.

Zu der Schriftgattung der Nichtrömischen Schriften zählen beispielsweise arabische, asiatische, griechische, hebräische, kyrillische Alphabete, Nichtsilbenschriften (z.B. die Han-Schrift) sowie hybride Alphabet- und Silbenschriften (z.B. Anuparp Thai). Auch als »Fremdländische Schriften« bzw. »Fremde Schriften« nichtrömischen Ursprungs oder als »Nichtlateinische Schriften« bezeichnet. Englisch »Non latin characters« bzw. »Non latin alphabets«; Abk. »Non-latin«.

Insbesondere im internationalen Corporate Design, z.B. in der globalen Produkt-, Unternehmens-, GO- und NGO-Kommunikation, 1 ) ist die Schriftgattung der Nichtrömischen Schriften von Bedeutung.

Aus Sicht der lateinisch geprägten europäischen Typographie bilden jeweils »Antiqua-Schriften« (mit und ohne Serifen), »Gebrochene Schriften« und »Nichtrömische Schriften« (Nichtlateinische Schriften) eine eigene Schriftgattung. Infografik: www.typolexikon.de
Aus Sicht der lateinisch geprägten europäischen Typographie bilden jeweils »Antiqua-Schriften« (mit und ohne Serifen), »Gebrochene Schriften« und »Nichtrömische Schriften« (Nichtlateinische Schriften) eine eigene Schriftgattung.

Klassifikationsbeispiel:

Schriftgattung: Nichtrömische Schrift
Hauptschriftgruppe: Russisch-Kyrillische Schrift mit Serifen
Schriftbezeichnung: Baskerville Cyrillic Inclined
Schriftuntergruppe (Schriftart): Vorklassizistisch
Schriftschnitt (Schriftstil): Weight Roman
Font Foundry: Linotype Library®, 1991
Figurenverzeichnis: Russian (nach ISO 8859-5), Mac
Technologie: OpenType, CFF, PostScript® 1

Viele namhafte lateinische Schriftfamilien bzw. Schriftsippen verfügen heute über nichtrömische Varianten, die teils – je nach Font Foundry, Kategorie (z.B. WGL4) 2 ) und Ausbaustufe – bis zu 90 Sprachen unterstützen, beispielsweise die »Akzidenz Grotesk« von Günter Gerhard Lange (1921–2008), die »Baskerville« von John Baskerville (1706–1775), die »Excelsior« von Chauncey H. Griffith (1879–1956), die Frutiger von Adrian Frutiger (1928–2015), die »Helvetica« von Max Miedinger (1910-1980), die Garamond von Claude Garamond (um 1498/99–1561) sowie die »Times« bzw. die »Times New Roman« von Stanley Morison (1889–1967) und Victor Lardent (1905–1968).

Im Schriftklassifikationsmodell der Matrix Beinert (Update 2017) bilden die Geogruppen nichtlateinischer Schriften (Non-latin) die Klasse 8. Im Schriftklassifikationsmodell nach DIN 16518 (1964) die Untergruppe 11.

© Wolfgang Beinert, www.typolexikon.de

Quellen / Literatur / Anmerkungen / Informationen / Tipps:   [ + ]

1.Anmerkung: GO ist die Abkürzung für Governmental Organization und steht für Regierungsorganisation. NGO ist die Abkürzung für Non-Governmental Organization und bedeutet Nichtregierungsorganisation.
2.Anmerkung: WGL4 ist die Abkürzung für »Windows Glyph List 4«, einem Zeichensatzstandard von Microsoft®, der 652 definierte Zeichen enthält. Er umfasst alle Zeichen aus den Microsoft® Zeichensätzen CP1250 (Mitteleuropa), CP1251 (Kyrillisch), CP1252 (Westlich), CP1253 und CP1253 (Griechisch) sowie CP1254 (Türkisch) plus den Zeichensatz MS-DOS-CP437.

Schriftgattung

Terminus aus der typographischen Schriftklassifikation für die oberste taxonomische Ebene einer maschinell bzw. digital reproduzierbaren Schrift, beispielsweise einer Druckschrift oder ein Webfont. Etymologisch setzt sich der Fachbegriff aus »Schrift« im Sinne einer Buchstabenschrift (z.B. Alphabetschriften) bzw. Silbenschrift (z.B. Syllabographieschriften), also einem »Zeichensystem zur Sichtbarmachung von Sprache, Gedanken oder sonstigen kodierten Informationen« und »Gattung« – vom spätmittelhochdeutschen »gatunge« zu mittelniederländisch »gatten« als Abstraktum für »zusammenfügen«, »Zusammengefügtes« und »Zusammengehöriges« – zusammen.  Schriftgattung weiterlesen

Unicode

Unicode® ist ein weltweiter, plattformunabhängiger Zeichencodierungsstandard für Computer Software und Font Files, in dem langfristig für jedes Sinn tragende Schriftzeichen oder Textelement aller bekannten Schriftkulturen und Zeichensysteme, beispielsweise für Logogramme (z.B. Pictogramme, Ideogramme), Phonogramme (z.B. Syllabogramme, Alphabete) oder Sonderzeichen (z.B. Interpunktionszeichen), ein digitaler Code festgelegt wird, um die Verwendung unterschiedlicher und inkompatibler Kodierungen in verschiedenen Sprach- und Kulturkreisen zu beseitigen. Der Unicode® wird fortlaufend ergänzt. Unicode weiterlesen

Buchstabe

Lateinischer Buchstabe; Buchstabe römischen Ursprungs. Schriftzeichen für einen Sprachlaut; Zeichen zur visuellen Sprachfixierung von Vokalen und Konsonanten. Ein Buchstabe kodifiziert die auditive Wahrnehmung und wird demgemäß in der Linguistik als ein Graphem definiert, das einem Phonem entspricht. Das Zeichen »charakterisiert« den Laut – und umgekehrt – als Einheit, als eine untrennbare semantische Verknüpfung, die besonders in den romanischen Sprachen deutlich wird, beispielsweise im Französischen, wo das Wort »caractère« noch immer die Grundbedeutung von Buchstabe, Schriftzeichen, Letter und Type hat. Buchstabe weiterlesen

Gebrochene Schriften

Schriftgattung; Terminus für handgeschriebene und gedruckte »gebrochene« Schriftarten gotischen Ursprungs. Die Sammelbezeichnung »Gebrochene Schriften« wird in der Paläographie und Paläotypie sowohl für handgeschriebene als auch für gedruckte gebrochene Schreib- und Buchschriften und in der Typographie für gebrochene Drucktypen unterschiedlicher Epochen und Stilrichtungen verwendet. 
Gebrochene Schriften weiterlesen

Renaissance Antiqua

Schriftart; Schriftuntergruppe, die im Sinne der typographischen Schriftklassifikation in der Schriftgattung der Antiqua-Schriften zur Hauptschriftgruppe der Antiquas zählt; rundbogige Druckschrift römischen Ursprungs mit Serifen. Auch als »Mediaeval« (lt. »mediaeval« für »mittelalterlich«) bzw. »Mediäval«, im angelsächsischen Sprachraum als »Old Style« oder »Old Face« bezeichnet. Renaissance Antiqua weiterlesen

Rotunda

Rundgotische Buchschrift; Schriftart; Hauptschriftgruppe, die in der typographischen Schriftklassifikation zur Schriftgattung der Gebrochenen Schriften gehört. In der Paläographie zählen die kalligraphischen Varianten zu den Hochformen der »Littera textualis formata«. Auch als »Littera Bononiensis« oder »Halbgotische Schrift« bezeichnet. Rotunda weiterlesen

Fraktur

Die Frakturschrift ist eine Hauptschriftgruppe, die im Sinne der Schriftklassifikation mit römischer Alphabettradition zu der Schriftgattung der »Gebrochenen Schriften« zählt. Auch als »Deutsche Schrift«, im englischsprachigen Raum mehrdeutig auch als Gothic, Old English oder als Blackletter bezeichnet.

Die Fraktur war über 400 Jahre im Wesentlichen die Buch- und Verkehrsschrift der Deutschen und bis 1941 die offizielle Amtsschrift im »Deutschen Reich«. Als Schöpfer der ersten reinen »fractura germanica« (1507) gilt der Augsburger Kalligraph und Benediktinerpater Leonhard Wagner. Fraktur weiterlesen

Textura

Höchstentwickelte kalligraphische Buchschrift der Gotik und »Prototype« der Typographie. Schriftart; Hauptschriftgruppe, die in der typographischen Schriftklassifikation zur Schriftgattung der Gebrochenen Schriften gehört. Auch als »Missalschrift«, »Psalterschrift«, Textur bzw. Texturalis (Textschrift) bezeichnet.

In der Paläographie nimmt die Textura, die als liturgische Hauptbuchschrift der Gotik bezeichnenderweise auch »Missalschrift« oder »Psalterschrift« genannt wird, eine zentrale Stellung ein. Sie entwickelt sich um 1300 aus der frühgotischen Minuskel und gehört bis zum Ende des 15. Jahrhunderts gemeinsam mit der Rotunda zu den kalligraphischen Hochformen der »Littera textualis formata«. Textura weiterlesen

Antiqua Varianten

Typographischer Terminus für Hybridschriften, Mischschriften oder Bastardschriften. Rundbogige Druckschriften römischen Ursprungs mit und ohne Serifen, die hybride Formen aufweisen und sich nicht eindeutig zuordnen lassen. 

In der Schriftklassifikation nach DIN 16518 bilden Antiqua Varianten die Schriftgruppe 7. In der Schriftklassifikation der Matrix Beinert werden sie als »Decorative« bezeichnet und gehören zu den Zierschriften der Hauptschriftgruppe 4. Antiqua Varianten weiterlesen

Vorklassizistische Antiqua

Schriftart; Nebenschriftgruppe, die im Sinne Schriftklassifikation zur Schriftgattung (Hauptschriftgruppe) der Antiqua-Schriften gehört; rundbogige Druckschrift römischen Ursprungs mit Serifen. In der deutschen typographischen Literatur auch als »Barock Antiqua«, »Übergangsantiqua« oder »Halbmediäval«, im englischsprachigen Raum (GB, USA etc.) als »Transitional« (British Standards, 1967), in Frankreich als »Réales« (Maximilien Vox, 1963) und in Italien als »Transizionali« (Novarese und Pellitteri, 1965) bezeichnet.

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Decorative

Typographischer Terminus für dekorative Schriften, die auf der Typometrie der Antiqua mit und ohne Serifen basieren und Großteils im Sinne der typographischen Schriftklassifikation »Antiqua Varianten« sind. Zu dieser Gruppe gehören mehrheitlich »Designer Fonts«, die nicht die traditionellen Klassifikationsmerkmale einer Text- bzw. Werksatzschrift aufweisen. Decorative weiterlesen

Schriftschnitt

Typographischer Terminus aus dem gewerbespezifischen Sprachschatz deutscher Offizinen und Schriftgießereien für eine Schriftstilvariante einer physischen Druckschrift innerhalb einer Schriftfamilie; Taxonomie bezugnehmend auf die Schriftbreite (Dickte der Glyphe), Schriftstärke (z.B. fett) und Schriftlage (z.B. kursiv) eines Alphabets im Sinne der Schriftklassifikation. Im Electronic Publishing auch als »Schriftstil«, international als »Font Style« bezeichnet.  Schriftschnitt weiterlesen

Kapitälchen

Großbuchstabenschrift; deutsches Diminutiv zu »Kapitale« in der Bedeutung von Majuskelschrift, analog zur lateinischen »Capitalis«; engl. »Caps«. Schriftstil, dessen Majuskelalphabet aus Großbuchstaben (Majuskeln) von der Grundlinie (Schriftlinie) zur H-Linie (Majuskelhöhe oder Versalhöhe) und dessen Minuskelalphabet aus kleineren Großbuchstaben (Kapitälchen) von der Grundlinie zur x-Linie besteht.  Kapitälchen weiterlesen

Display Schriften

1. Optische Größe »Display«

Typographischer Terminus für die »Optische Größe« (optical sizes) einer Schriftstilvariante einer klassischen Antiqua Schrift mit oder ohne Serifen, die in ihrer Typometrie speziell für große Schriftgrade 1 ) ausgelegt ist, beispielsweise für Headlines in Anzeigen, für Plakate oder für Orientierungs- und Leitsysteme.

Bei OpenType Fonts kennzeichnet »Display« die Schriftschnitte innerhalb einer Schriftfamilie einer Textschrift (Werksatzschrift), deren Typometrie – je nach Font Foundry – für Schriftgrade ab ca. 25 DTP-Punkt optimiert sind. Display Schriften weiterlesen

Quellen / Literatur / Anmerkungen / Informationen / Tipps:   [ + ]

1.Anmerkung: Im Bleisatz ab 18,05 Millimeter bzw. ab 48 Didot-Punkte, bzw 4 Cicero bzw. 1 Konkordanz.

Majuskel

Großbuchstabe; Versalbuchstabe; ggf. Versal; ggf. Versalie. Wissenschaftliche Terminus für den großen Buchstaben eines Alphabets altgriechischen und römischen Ursprungs. In der Typographie, der Paläographie, der Paläotypie, der Epigraphik und in den Sprachwissenschaften ist Majuskel seit dem 19. Jahrhundert als peripherer Begriff für Großbuchstabe gebräuchlich.  Majuskel weiterlesen

Versalien

Typographischer Terminus aus dem gewerbesprachlichen Sprachschatz deutscher Schriftsetzer aus der Periode des materiellen Handschriftsatzes (z.B. Bleisatz) für Majuskeln; Versalbuchstaben (Plural); Großbuchstaben (Plural). Singular Versal; Nebenform »Versalie«. Semantisch von »Vers«; etymologisch vom lateinischen »versus« zu lateinisch »vertere« für »umkehren, wenden, drehen«. Das Pendant zu Versalien sind Gemeine, die Kleinbuchstaben bzw. Minuskeln eines Alphabets. Versalien weiterlesen

OCR Schriften

Terminus aus der Informatik (Computer Science) für alphanumerische Antiqua Schriften mit einer stark stilisierten Typometrie für die automatisierte optische Zeichenerkennung durch Codiergeräte oder Computer;  maschinenlesbare Schriften. OCR steht für engl. »Optical Character Recognition«, eine Methode für die automatisierte »Optische Zeichenerkennung« innerhalb von Bildmotiven.  OCR Schriften weiterlesen

Schriftnorm

Norm einer Antiqua Schrift mit und ohne Serifen, dessen Typometrie durch unterschiedliche Organisationen und Unternehmen, beispielsweise durch das Deutsche Institut für Normung (DIN), die Schweizerische Normen-Vereinigung (SNV), das Austrian Standards Institute (ASI) oder die International Organization for Standardization (ISO), standardisiert wurden bzw. dokumentiert werden.  Schriftnorm weiterlesen

Bastardschriften

Terminus aus der Paläographie, der Paläotypie und der Typographie für Mischschriften; auch als »Bastarda« oder »Hypride« bzw. »Hypridschriften« bezeichnet. Schriften, die nicht eindeutig klassifizierbar sind bzw. die hypride Stilmerkmale im Sinne einer philologischen oder typographischen Schriftklassifikation aufweisen. 

In der typographischen Schriftklassifikation zählen mehrheitlich Bastardschriften der Schriftgattung Antiqua zu der Untergruppe der Antiqua Varianten. 

Die semantische Ausgangsbedeutung des Wortes »Bastard« rührt von »wilder Schößling«, d.h. »ein aus dem Wurzelstock wachsendes Wildreis eines veredelten Baumes« her. Etymologisch leitet sich der Begriff von »bast(h)art« für »als uneheliches Kind, Mischling« ab, dies wiederum vom frz. »bastard« entlehnt ist.

Der Begriff Bastardschriften wird mit Beginn der digitalen Typographie kaum oder nicht mehr verwendet. Stattdessen hat sich der Terminus Hypridschriften etabliert.

© Wolfgang Beinert, www.typolexikon.de

Schriftauszeichnung

Typographischer Terminus für eine Schriftmischung im »glatten Satz«, also innerhalb eines fortlaufenden Textes; Abkürzung »Auszeichnung«. Der Begriff hat seinen Ursprung in der Inkunabelzeit der Jahre 1450 bis 1500. Denn Initialen, Rubriken, Lombarden, Illuminationen, Unterstreichungen und Auszeichnungsstriche konnten in der Prototypographie nur von Kalligraphen, Illuminatoren und Rubrikatoren händisch »ausgezeichnet« werden.  Schriftauszeichnung weiterlesen