Vergleich schräger und kursiver Schriftschnitt

Mit einem Personal Computer (PC) generierte Schriftstilvatianten, beispielsweise generierte Kapitälchen, kursive oder fette Schriftschnitte, gelten in der Typographie als Fauxpas, denn sie entstehen nicht nach optischen – also durch das Auge und die Erfahrung eines Schriftgestalters/in – sondern nach rein numerischen Gesetzmäßigkeiten. Sie gelten deshalb in ihrer Letternarchitektur als unvollkommen und in der Regel als schlechter lesbar. Der Einsatz von Variable Fonts wird dieses Problem zukünftig potenzieren. Beispiel oben: Der vom PC mit dem Button »i« (italic) oder »k« (kursiv) generierte kursive Schriftschnitt der Corporate A von Kurt Weidemann (1922–2011). Beispiel unten: Der originale kursive Schriftschnitt der Corporate A. Der eklatante Unterschied zwischen dem generierten Fake und dem Original ist offensichtlich.

Mit einem Personal Computer (PC) generierte Schriftstilvatianten, beispielsweise generierte Kapitälchen, kursive oder fette Schriftschnitte, gelten in der Typographie als Fauxpas, denn sie entstehen nicht nach optischen – also durch das Auge und die Erfahrung eines Schriftgestalters/in – sondern nach rein numerischen Gesetzmäßigkeiten. Sie gelten deshalb in ihrer Letternarchitektur als unvollkommen und in der Regel als schlechter lesbar. Der Einsatz von Variable Fonts wird dieses Problem zukünftig potenzieren. Beispiel oben: Der vom PC mit dem Button »i« (italic) oder »k« (kursiv) generierte kursive Schriftschnitt der Corporate A von Kurt Weidemann (1922–2011). Beispiel unten: Der originale kursive Schriftschnitt der Corporate A. Der eklatante Unterschied zwischen dem generierten Fake und dem Original ist offensichtlich.

Mit einem Personal Computer (PC) generierte Schriftstilvatianten, beispielsweise generierte Kapitälchen, kursive oder fette Schriftschnitte, gelten in der Typographie als Fauxpas, denn sie entstehen nicht nach optischen – also durch das Auge und die Erfahrung eines Schriftgestalters/in – sondern nach rein numerischen Gesetzmäßigkeiten. Sie gelten deshalb in ihrer Letternarchitektur als unvollkommen und in der Regel als schlechter lesbar. Der Einsatz von Variable Fonts wird dieses Problem zukünftig potenzieren. Beispiel oben: Der vom PC mit dem Button »i« (italic) oder »k« (kursiv) generierte kursive Schriftschnitt der Corporate A von Kurt Weidemann (1922–2011). Beispiel unten: Der originale kursive Schriftschnitt der Corporate A. Der eklatante Unterschied zwischen dem generierten Fake und dem Original ist offensichtlich. Infografik: www.typolexikon.de