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Leerraumgevierte
In der Mikrotypografie ist ein Leerraumgeviert resp. ein Leerraumteilgeviert ein Leerraum zwischen zwei Schriftzeichen auf gleicher Schriftlinie, z.B. zwischen Buchstaben, Wörtern, Arabischen Ziffern und/oder Interpunktionszeichen, der in der relativen Maßeinheit »Geviert« (em) gemessen wird.

Leerraumzeichen
Unter einem Leerraumzeichen wird ein Leerzeichen mit invariabler Breite verstanden, das durch ein einmaliges Tippen der Leerschritttaste generiert wird. 

Duktus
Das Singularetantum »Duktus« beschreibt in der Kalligraphie und Typografie die Charaktereigenschaft einer Schrift, insbesondere die Strichstärke, Strichneigung und Strichführung eines Schriftzeichens.

Layout
Terminus für den grafischen Entwurf eines visuellen Kommunikationsmediums. Unterschieden wird zwischen Grob- oder Rohlayout, Zwischenlayout und Feinlayout.

Eidenbenz, Hermann
Biografie über den Grafikdesigner, Fotografen, Typografen, Lehrer und Schriftgestalter Hermann Eidenbenz, Schweiz, 1902–1993.

Paläografie
Paläografie ist eine Historische Hilfswissenschaft (Geschichtswissenschaft) zur systematischen Erforschung des Schreibwesens und der Schriftgeschichte.

Schriftklassifikation DIN 16518
Die DIN-Norm 16518 aus dem Jahre 1964 beschreibt ein westdeutsches Modell zur Klassifikation von physischen Druckschriften im Werksatz und Akzidenzsatz.

Frontispiz
Ein Frontispiz ist eine ganzseitige grafische Abbildung auf Seite 2 eines Buches oder einer buchähnlichen Publikation. Die Frontispizseite zählt zur Titelei.

Texteinzug
Definition und Regeln für das Einrücken einer Zeile am Anfang eines Absatzes im DTP Desktop Publishing und bei HTML-Texten. Einzug oder Leerzeile?

Diplomatik
Diplomatik steht für Urkundenlehre, einer historischen Hilfswissenschaft, die alte Dokumente, Urkunden und Akten identifiziert und auf Echtheit erforscht.

Schriftnorm
Norm für Schriften, die u.a. durch das Deutsche Institut für Normung (DIN) oder die International Organization for Standardization (ISO) festgelegt wurden.

Umbruch
Definition, Beispiele und typografische Regeln für einen korrekten Zeilenumbruch, Spaltenumbruch und Seitenumbruch im DTP Desktop Publishing (Schriftsatz).

Metteur en pages
Berufsbezeichnung für einen Handschriftsetzer, der für den typografischen »Umbruch« eines Buchs bzw. einer Zeitung verantwortlich war. Kurzform »Metteur«.

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