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Cursiva

18. April 2019

Die »Cursiva« ist eine lateinische Kursivschrift; Schrägschrift der Römer. Römische Verkehrsschrift, die mit einem Griffel in Wachstafeln oder mit einer sehr schmalen Rohrfeder schnell auf Papyrus geschrieben wurde.

In der Paläografie auch als »Scriptura cursiva« bezeichnet.  Etymologisch von lat. »cursiva« für »schräg, laufend« zu »fortlaufend«. 1)

Die »Scriptura cursiva« gilt als die Schrägschrift der Römer. Sie wurde insbesondere für Urkunden, Briefe und persönliche Aufzeichnungen verwendet. Man schrieb sie schnell mit einem gefaserten Rohr auf Papyrus. Beispiel: Eine ältere Cursiva aus der Mitte des 1. Jahrhunderts. Quelle: Staatsbibliothek Berlin, Handschriftenabteilung.
Die »Scriptura cursiva« gilt als die Schrägschrift der Römer. Sie wurde insbesondere für Urkunden, Briefe und persönliche Aufzeichnungen verwendet. Man schrieb sie schnell mit einem gefaserten Rohr auf Papyrus. Beispiel: Eine ältere Cursiva aus der Mitte des 1. Jahrhunderts. Quelle: Staatsbibliothek Berlin, Handschriftenabteilung.

Die Cursiva entwickelte sich aus der »Capitalis quadrata« (Römische Quadratschrift). In ihrem Frühstadium um A.D. war sie mehr oder weniger eine seitlich geneigte Vulgärform der Capitalis Quadrata. Die Cursiva wurde vor allem für nichtliterarische, alltägliche Manuskripte verwendet.

Heute wird in der Typografie eine nach rechts geneigte Schriftlage einer Druck- oder Screenschrift, bzw. eine nach rechts abgeschrägte Schriftstilvariante als »kursiv« bzw. als »italic«, »italique«, »cursiva« oder als »corsivo« bezeichnet.

© Wolfgang Beinert, www.typolexikon.de

Quellen / Literatur / Anmerkungen / Tipps:
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1 Anmerkung: In der Paläografie wird die römische Schrift generell als »Scriptura capitalis« bezeichnet.

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