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Das Fachlexikon zur Typografie



Auswahl

Die wichtigsten Parameter zur Beschreibung einer doppelseitigen Standserife: Serifenhöhe, Serifenlänge, Serifenansatz, Serifenübergang, Serifenkehle, Serifenseitenkante und Serifenunterkante. Beispiel: Standserife der Majuskel »I« der Corporate A im normalen Schriftschnitt, einer Französischen Renaissance-Antiqua von Kurt Weidemann (1922–2011).
Serife

Eine Serife ist ein quer liegender Anfangs-, Abschluss- oder Endstrich einer Majuskel, Minuskel, Ziffer oder eines Schriftzeichens; Klassifikationsmerkmal einer Antiqua; Pl. Serifen.

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Typografisches Exlibris einer Musikwissenschaftlerin und Germanistin aus dem Jahre 2003. Dieses quadratische Buchbesitzeichen enthält vielerlei Andeutungen, die sich auf den Lebensweg der Eignerin beziehen. Grafikdesign: © Wolfgang Beinert, Berlin.
Exlibris

Ein Exlibris (Ex Libris) ist ein Bücher-, Bibliotheks-, Buchbesitz- oder Bucheignerzeichen bzw. ein Buchgeberzeichen.

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Porträt des englischen Typografen John Baskerville (1706–1775). Portraitmaler: James Millar (1735–1805). Galerie: National Portrait Gallery, London.
Baskerville, John

Biografie über John Baskerville (1706–1775). Englischer Typograf, Schriftgestalter und Unternehmer aus Birmingham, England (GB).

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Die Typometrie und Formgebung digitaler Schriften erfolgt heute nicht mehr händisch, sondern fast ausschließlich mit Font-Editor-Software wie FontLab, Glyphs, RoboFont oder dem Open-Source-Programm FontForge von George Williams (*1959) aus Santa Barbara (Kalifornien, USA). Auch das Kerning oder die Hints können mit diesen Programmen automatisch generiert oder manuell – nach optischer Kontrolle und Evaluierung – eingebettet werden.
Font Hinting

Font Hinting ist eine Methode, um die Lesbarkeit digitaler Fonts auf dem Bildschirm durch gezielte Rasteroptimierung bei kleinen Schriftgraden zu verbessern.

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Eine Einladung für den Vorstandsvorsitzenden (CEO) einer Bank, realisiert als aufwendig gestaltete Broschüre aus erlesenen französischen und japanischen Feinstpapieren mit Prägungen. Weiterführende Informationen unter https://www.wolfgang-beinert.de/portfolio/grafikdesign-hypobank-muenchen/. Gestaltung: Wolfgang Beinert, Berlin.
Broschüre

Broschüren sind ungebundene Druckwerke mit flexiblem Umschlag, meist geheftet oder geklebt – in der Buchherstellung als Broschur klassifiziert.

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Die Seitenanzahl eines Buches, auch Buchumfang genannt, wirkt sich maßgeblich auf verschiedene Aspekte der Buchproduktion aus. Dabei beeinflussen Papiergrammatur und Papierformat direkt den Materialverbrauch. Motivbild: Pixabay.
Buchumfang

Der Umfang eines Buches, definiert durch die Seitenanzahl, beeinflusst Materialkosten, Produktion und Verkaufspreis.

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Typometrische Studien aus der Zeit der Renaissance von Ferdinando Ruano (D), Vespasiano Amphiareo (Z), Wolfgang Fugger (H), Geoffroy Tory (I), Albrecht Dürer (X), Francesco Torniello da Novara (F), Luca Pacioli (Y), Damiano da Moile (B) und Felice Feliciano (P). Abbildungen: Unterschiedliche Quellen aus der klassischen typografischen und paläographischen Fachliteratur.
Typometrie

In der Typografie wird der Terminus »Typometrie« je nach Zeitepoche unterschiedlich verwendet. Zum einen bezeichnet Typometrie heute die Letternarchitektur, zum anderen wurde damit im 18. Jahrhundert ein Buchdruckverfahren von Landkarten beschrieben.

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1975 eroberte der erste »Micro-Computer«, der »Altair 8800« von Edvard Roberts (Micro Instrumentation and Telemetry Systems), den US-Markt. Dieser erstmals für jedermann erschwingliche Rechner-Bausatz löste in den USA und insbesondere in Kalifornien eine Computereuphorie aus, die u.a. dazu führte, dass ab Mitte der 70er Jahre in Santa Clara Valley (Kalifornien, USA), dem späteren Silicon Valley, aus dem Micro-Computer der »Personal Computer (PC)« entstand.
Hardware

Terminus aus der Informatik für alle körperlichen und festen Bestandteile eines Computersystems ohne Software und Daten; Computer-Hardware.

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Künstliche Intelligenz (AI) bezieht sich auf die Fähigkeit von Maschinen, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie umfasst Algorithmen und Systeme, die Daten analysieren, Muster erkennen, Entscheidungen treffen und Probleme lösen können. AI findet Anwendung in verschiedenen Bereichen, wie beispielsweise in der Sprachverarbeitung, Bildverarbeitung und automatisierten Entscheidungsfindung, und hat das Potenzial, zahlreiche Branchen zu transformieren. Bild: Susan Cipriano, Argentinien, Pixabay.
Generative Typografie

Generative Typografie in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz (KI) beschreibt automatische Prozesse im grafischen Gewerbe, die von KI generiert werden und spezifische Aufgaben in der Typografie automatisieren.

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Die »Titelei« ist die Gesamtheit der Seiten mit den Titelangaben eines Buches oder einer buchähnlichen Publikation, die dem eigentlichen Inhalt vorangestellt wird, also die »Seiten vor dem Inhalt«. In diesem Beispiel von Recto 1 (Schmutztitel) bis zu Verso 8 (Vakat vor dem Vorwort). Inwieweit ein Vorwort noch zur Titelei gehört oder ob ein Inhaltsverzeichnis (Inhalt) paginiert wird, darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen. Mehrheitlich gilt die Lehrmeinung: Eine Titelei wird nicht paginiert. In diesem Beispiel beginnt die Pagina auf Recto 9 (Vorwort).
Titelei

Die Titelei umfasst alle Seiten mit den Titelangaben eines Buches oder einer Publikation, die vor dem eigentlichen Inhalt erscheinen.

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Zu den wesentlichen Bestandteilen eines Buches zählen unter anderem Buchblock, Buchrücken, Buchschnitt, Einband, Gelenk, Kapitalband, Stehkanten und Vorsatz. Um Missverständnisse in der Herstellung zu vermeiden, nutzen Buchgestalter:innen und Hersteller:innen zudem weitere Fachbegriffe.
Bestandteile und Aufbau eines Buches

Ein Buch besteht aus physischen Bestandteilen wie Einband, Buchrücken und Buchblock sowie aus seinem grafischen und typografischen Aufbau. Bestandteile und Aufbau eines Buches gehören zur Buchausstattung.

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Druckoptimierte PDFs (z.B. PDF/X-Standards) dienen im Desktop-Publishing als digitale Druckvorlagen, die in der Druckvorstufe weiterverarbeitet werden können. Bildzitat: Benutzeroberfläche eines Adobe-PDF-Exports mit der Desktop-Publishing-Software InDesign® von Adobe®.
Druckvorlage

Eine Druckvorlage ist eine Datei, die alle Texte, Bilder, Farben und grafischen Elemente enthält, die eine Druckerei benötigt, um einen Druckauftrag fachlich korrekt und in hoher Qualität auszuführen; Druckdatei; Datei zur Herstellung einer Druckform.

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