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Das Fachlexikon zur Typografie



Auswahl

Die Seitenanzahl eines Buches, auch Buchumfang genannt, wirkt sich maßgeblich auf verschiedene Aspekte der Buchproduktion aus. Dabei beeinflussen Papiergrammatur und Papierformat direkt den Materialverbrauch. Motivbild: Pixabay.
Buchumfang

Der Umfang eines Buches, definiert durch die Seitenanzahl, beeinflusst Materialkosten, Produktion und Verkaufspreis.

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Typometrische Studien aus der Zeit der Renaissance von Ferdinando Ruano (D), Vespasiano Amphiareo (Z), Wolfgang Fugger (H), Geoffroy Tory (I), Albrecht Dürer (X), Francesco Torniello da Novara (F), Luca Pacioli (Y), Damiano da Moile (B) und Felice Feliciano (P). Abbildungen: Unterschiedliche Quellen aus der klassischen typografischen und paläographischen Fachliteratur.
Typometrie

In der Typografie wird der Terminus »Typometrie« je nach Zeitepoche unterschiedlich verwendet. Zum einen bezeichnet Typometrie heute die Letternarchitektur, zum anderen wurde damit im 18. Jahrhundert ein Buchdruckverfahren von Landkarten beschrieben.

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1975 eroberte der erste »Micro-Computer«, der »Altair 8800« von Edvard Roberts (Micro Instrumentation and Telemetry Systems), den US-Markt. Dieser erstmals für jedermann erschwingliche Rechner-Bausatz löste in den USA und insbesondere in Kalifornien eine Computereuphorie aus, die u.a. dazu führte, dass ab Mitte der 70er Jahre in Santa Clara Valley (Kalifornien, USA), dem späteren Silicon Valley, aus dem Micro-Computer der »Personal Computer (PC)« entstand.
Hardware

Terminus aus der Informatik für alle körperlichen und festen Bestandteile eines Computersystems ohne Software und Daten; Computer-Hardware.

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Künstliche Intelligenz (AI) bezieht sich auf die Fähigkeit von Maschinen, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie umfasst Algorithmen und Systeme, die Daten analysieren, Muster erkennen, Entscheidungen treffen und Probleme lösen können. AI findet Anwendung in verschiedenen Bereichen, wie beispielsweise in der Sprachverarbeitung, Bildverarbeitung und automatisierten Entscheidungsfindung, und hat das Potenzial, zahlreiche Branchen zu transformieren. Bild: Susan Cipriano, Argentinien, Pixabay.
Generative Typografie

Generative Typografie in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz (KI) beschreibt automatische Prozesse im grafischen Gewerbe, die von KI generiert werden und spezifische Aufgaben in der Typografie automatisieren.

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Die »Titelei« ist die Gesamtheit der Seiten mit den Titelangaben eines Buches oder einer buchähnlichen Publikation, die dem eigentlichen Inhalt vorangestellt wird, also die »Seiten vor dem Inhalt«. In diesem Beispiel von Recto 1 (Schmutztitel) bis zu Verso 8 (Vakat vor dem Vorwort). Inwieweit ein Vorwort noch zur Titelei gehört oder ob ein Inhaltsverzeichnis (Inhalt) paginiert wird, darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen. Mehrheitlich gilt die Lehrmeinung: Eine Titelei wird nicht paginiert. In diesem Beispiel beginnt die Pagina auf Recto 9 (Vorwort).
Titelei

Die Titelei umfasst alle Seiten mit den Titelangaben eines Buches oder einer Publikation, die vor dem eigentlichen Inhalt erscheinen.

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Zu den wesentlichen Bestandteilen eines Buches zählen unter anderem Buchblock, Buchrücken, Buchschnitt, Einband, Gelenk, Kapitalband, Stehkanten und Vorsatz. Um Missverständnisse in der Herstellung zu vermeiden, nutzen Buchgestalter:innen und Hersteller:innen zudem weitere Fachbegriffe.
Bestandteile und Aufbau eines Buches

Ein Buch besteht aus physischen Bestandteilen wie Einband, Buchrücken und Buchblock sowie aus seinem grafischen und typografischen Aufbau. Bestandteile und Aufbau eines Buches gehören zur Buchausstattung.

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Druckoptimierte PDFs (z.B. PDF/X-Standards) dienen im Desktop-Publishing als digitale Druckvorlagen, die in der Druckvorstufe weiterverarbeitet werden können. Bildzitat: Benutzeroberfläche eines Adobe-PDF-Exports mit der Desktop-Publishing-Software InDesign® von Adobe®.
Druckvorlage

Eine Druckvorlage ist eine Datei, die alle Texte, Bilder, Farben und grafischen Elemente enthält, die eine Druckerei benötigt, um einen Druckauftrag fachlich korrekt und in hoher Qualität auszuführen; Druckdatei; Datei zur Herstellung einer Druckform.

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Pantone Druckfarben
Farbigkeit im Druck

Die Farbigkeit bzw. die Anzahl von Farben eines Druckproduktes, beispielsweise einer Visitenkarte, eines Prospekts oder eines Buches, wird mit Abkürzungen beschrieben, z.B. als 2/0-farbig, 4/4-farbig oder 5/1-farbig.

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Das PDF-Logo von Adobe® (Stand: 2025) zeigt ein stilisiertes rotes Dokumentensymbol mit einem weißen, geschwungenen Band in der Mitte. Das Erscheinungsbild des PDF-Logos kann je nach verwendetem Programm oder Betriebssystem variieren. Einige Anwendungen, wie beispielsweise Webbrowser, verwenden eigene Symbole für PDF-Dateien, die vom offiziellen Adobe-Logo abweichen können.
Portable Document Format (PDF)

Ein »Portable Document Format« ist ein plattformunabhängiges digitales Dateiformat zur Darstellung digitaler Dokumente und zu deren systemübergreifendem Austausch. Abkürzung: PDF; File Extension: .pdf. Barrierefreie PDFs optimieren den Zugang zu Inhalten für alle Nutzer.

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CMYK ist die Abkürzung für ein subtraktives Farbmodell im Vierfarbdruck. C steht für Cyan, M für Magenta, Y für Gelb (Yellow) und K für Schwarz (Key), wobei »Key« etymologisch von »Schlüsselplatte« (engl. Key plate) stammt. So wird im grafischen Gewerbe die schwarz druckende Offsetdruckplatte bezeichnet. An dieser Schlüsselplatte (Schwarzplatte) werden die Passer der CMY-Druckplatten ausgerichtet.
CMYK-Farbmodell

Das CMYK-Farbmodell ist ein subtraktives Farbsystem, das vor allem im Vierfarbdruck verwendet wird. Die Abkürzung steht für die vier verwendeten Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow (Gelb) und Key (Key plate für Schwarz).

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Relief mit altägyptischen Hieroglyphen aus dem »Alten Reich«, frühe 4. Dynastie, um 2575 v.Chr. Diese reich verzierte Wand ist Teil der »Grabkammer des Metjen«. Sie gilt als einer der ältesten ägyptischen Inschriften, die im Besitz des Neuen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin ist. Foto: Wolfgang Beinert, Berlin.
Schriftgeschichte

Schriftgeschichte von 5300 v. Chr. bis heute. Eine Chronographie der Schriftentwicklung vom Kerbzeichen bis zur digitalen Schriftlichkeit.

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Kognitive Kompensationsprozesse beim Lesen eines Textes: Obwohl es sich bei diesem Beispiel im Wesentlichen um einen Nonsenstext handelt, ist ein Leser mit durchschnittlicher Lesekompetenz dazu imstande, die Wortbilder als bekannte Muster zu erkennen und sinngemäß zu interpretieren. Daraus ergibt sich die Schlussfolgerung, dass wir keine Buchstaben sondern Wörter lesen. Je höher die Lesekompetenz, desto größer die Mustererkennung von Wortbildern.
Lesbarkeit

Unter Lesbarkeit (Leserlichkeit) wird im Segment der Lesetypografie die optimale makro- und mikrotypografische Aufbereitung eines Textes verstanden, den ein Leser auch beim Erfassen längerer Textpassagen als angenehm, richtig und als nicht störend empfindet.

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Typografie für Print, Web und Publishing

Ein Seminar mit Wolfgang Beinert für alle, die gedruckte oder digitale Medien gestalten und publizieren, insbesondere für Self-Publisher, Autor:innen, Medien­gestalter:innen sowie Web-, Grafik- und Kommunikationsdesigner:innen.

Berlin

Berlin-Mitte, Friedrichstraße

Mittwoch, 16. September 2026


München

München-Altstadt, Karlsplatz

Dienstag, 22. September 2026


Wien

Wien-Favoriten, Hauptbahnhof

Mittwoch, 23. September 2026