Das Fachlexikon zur Typografie
Auswahl
Auszeichnung der Grundschrift im glatten Satz mit einer anderen Schriftart, Schriftstilvariante oder Schriftfarbe. Abk. »Auszeichnung«.
Abteilung einer Buch- oder Zeitungsdruckerei, die sich auf die Herstellung von Geschäfts- oder Privatdrucksachen spezialisiert hat.
Definition, Etymologie und Geschichte der Typografie von 1450/1457 bis heute. Allograph »Typographie«; neusprachliche Abkürzung »Typo«.
Variable Fonts sind linear interpolierbare OpenType Fonts, die auf Initiative der US-amerikanischer IT-Unternehmen Apple® Inc., Adobe® Systems Inc., Google® LLC und Microsoft® Corp. für Betriebssysteme (OS Operating Systems) und Anwendungssoftware (Application Software) nutzbar gemacht werden sollen. Auch als »OpenType Variable Fonts«, »Variable Schriftarten« oder »Variable Schriften« bezeichnet.
Tipps und Informationen für den Download von Schriften (Computer Fonts) aus dem Internet. Aktuelle Links, Kosten, Lizenzen und Gefahren beim Download.
Definition, Historie, Regeln und Umrechnung. Mit Römischen Zahlen können alle Zahlen mit den Majuskeln I, V, X, L, C, D und M dargestellt werden.
Schriftklassifikationsmodell für das Electronic und Desktop Publishing (DTP), welches 2001 vom deutschen Typografen Wolfgang Beinert erarbeitet und zuletzt im Dezember 2025 aktualisiert wurde. Das Schema ordnet Druckschriften, Screen Fonts und Bildzeichen in neun Hauptgruppen.
Grundlinienversatz bezeichnet die vertikale Verschiebung einzelner Buchstaben, Indo-Arabischer Ziffern, Zeichen oder Textpassagen oberhalb oder unterhalb relativ zur Grundlinie.
Eine Akzidenzschrift ist eine Druckschrift aus Metall, Holz oder Kunststoff, die für wirkungsvoll gestaltete Akzidenzen bestimmt war und heute in Form eines OTF-Fonts als Zierschrift, Titelsatzschrift, Display-Schrift oder Designer-Font bezeichnet wird.
Ein Akzidenzschriftsetzer ist ein besonders geschulter Handschriftsetzer, der im Akzidenzsatz einer Buch- oder Zeitungsdruckerei arbeitete.
Bezeichnung für den Handschriftsatz einer Akzidenzschriftsetzerei, der auf die Gestaltung und Herstellung von Druckvorlagen für Akzidenzen – also wirkungsvoll gestaltete Drucke wie Zeitungsköpfe, Plakate, Werbeanzeigen oder Geschäfts- und Privatdrucksachen – spezialisiert war.











