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Das Fachlexikon zur Typografie



Auswahl

Der Macintosh SE/30 von Apple Inc. (USA) gilt als der Rechner, der das Desktop Publishing ermöglichte und die digitale Revolution im Grafischen Gewerbe vorantrieb.
Mäusekino

Mäusekino ist ein scherzhafter Ausdruck aus den 1980er Jahren für den ungewöhnlich kleinen Bildschirm des Apple Macintosh.

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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Der Grafikdesigner Wolfgang Beinert und sein Drucker bei der Druckabnahme des »Ersten Andrucks« an einer Originaldruckmaschine, in diesem Beispiel an einer Heidelberger Speedmaster.
Abstimmbogen

Als Abstimmbogen bezeichnet man den ersten Gutbogen nach dem Einrichten einer Druckmaschine, der geprüft und für gut befunden wurde.

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Beispiele unterschiedlicher Formen von An- und Abführungen. Von oben: Fette Fraktur, Times, Didot, Rockwell und Futura.
Anführungszeichen

Anführungszeichen sind Interpunktionszeichen; Satzausdruckzeichen. Historie und Regeln zum Gebrauch von An- und Abführungen sowie halben Anführungszeichen zur optischen Auszeichnung von Textstellen.

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Das klassische &-Zeichen (et-Zeichen) einer Jüngeren Grotesk-Schrift ohne Serifen, der Optima normal von Hermann Zapf (1918–2015), Schriftgießerei D. Stempel AG, Frankfurt am Main, 1958.
Et-Zeichen (&)

Das Et-Zeichen (&-Zeichen) ist eine Ligatur, welche als Ersatzzeichen für das »Kaufmanns-Und« verwendet wird; Und-Zeichen; eng. Ampersand.

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Herausgeber und Autor des Typolexikons ist der Grafikdesigner Wolfgang Beinert. Er lebt, lehrt und arbeitet in Berlin. Kontakt unter www.beinert.net
Icon Interface

Fachbegriff aus der Informatik für eine grafische Benutzeroberfläche, wobei die Bedienung der Hard- und Software, beispielsweise von Schriftsatprogrammen, über Icons (Symbole) geschieht.

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Der französische Typograf und Universalgelehrte Etienne Dolet (1509–1546) beschreibt 1540 die »Guillemets français« als doppelt gesetzte Halbkreise in der Art von runden Parenthesen, so wie die Französischen Anführungszeichen teils auch heute noch bei Klassizistischen Antiquas üblich sind. Beispiel oben: Linotype Didot nach einem Entwurf von François Didot (1689–1757). Beispiel unten: Neue Helvetica nach einem Entwurf der D. Stempel AG aus dem Jahre 1983.
Französische Anführungszeichen

Definition, Ursprung und Beispiele der Französische Anführungszeichen « Guillemets français » in Form zweier spitzer Klammern oder zweier Halbkreise.

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Wird ein Rohbogen dreimal gefaltet, erhält man das historische Buchformat »Oktav« (8°) mit 8 Blättern, was in Summe von Recto (Schöndruck) und Verso (Widerdruck) 16 Seiten ergibt.
Buchformate

Der Begriff Buchformate bzw. Bücherformate ist mehrdeutig. Er kann die Anzahl der Blätter, die Rückenhöhe oder das Flächenformat eines Buches beschreiben.

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Der französische Typograf Firmin Ambroise Didot (1764–1836). Abbildung: Kolorierte Heliographie von Dujardin, Paris, 1823. Gedruckt von Ancienne Quantin, Paris.
Typograf:in

Typograf:in ist eine periphere Bezeichnung für eine Person, die sich professionell mit der theoretischen oder angewandten Typografie handwerklich, gestalterisch, technisch oder philologisch beschäftigt.

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Die ersten Schriftstile der serifenlosen Syntax von Hans Eduard Meier (1922–2014) erschienen 1968 als Bleisatzschrift bei der D. Stempel AG in Frankfurt a.M. Bis zum Jahre 2000 wurde sie als Schriftsippe »Linotype Syntax« mit nahezu hundert Schriftschnitten ausgebaut.
Meier, Hans Eduard

Biografie über Hans Eduard Meier, Schriftgestalter, Typograf und Grafikdesigner. Schweiz, 1922– 2014. Schöpfer der Schrift »Syntax«.

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Die präviktorianische »Times« bzw. die »Times New Roman« der englischen Typografen Stanley Morison (1889–1967) und Victor Lardent (1905–1968) zählen zu den prominentesten Vertretern der Vorklassizistischen Antiqua. Aufgrund ihrer optimalen Lesbarkeit wird diese Schriftart gerne als Zeitungsschrift verwendet.
Vorklassizistische Antiqua

Eine Vorklassizistische Antiqua ist eine Schriftart, die zur Schriftgattung der Antiqua-Schriften gehört; rundbogige Druckschrift römischen Ursprungs mit Serifen. Barock Antiqua; Übergangsantiqua; Halbmediäval.

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Alle physisch verfügbaren Schriftgrade eines Schriftschnitts, beispielsweise die unterschiedlichen Schriftgrade einer »Bodoni Buch«, wurden als eine »Garnitur« bezeichnet. Eine vollständige Schriftgarnitur für den Werksatz umfasste in der Regel die Mittel Nonpareille bis 4 Cicero, also 6 bis 48 Didot-Punkte.
Schriftgarnitur

Alle physisch verfügbaren Schriftgrade eines Schriftschnitts werden als eine »Garnitur« bezeichnet. Eine vollständige Schriftgarnitur für den materiellen Werksatz umfasst in der Regel die Mittel Nonpareille bis 4 Cicero, also 6 bis 48 Didot-Punkte.

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Runde, eckige und geschweifte (Akkolade) Parenthesen. Beispiel gesetzt in der Französischen Renaissance-Antiqua »Minion« von Robert Slimbach. Infografik: www.typolexikon.de
Parenthese

Eine Parenthese ist ein Interpunktionszeichen; rundes, eckiges oder geschweiftes Klammerzeichen; Parenthesestrich.

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