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Das Fachlexikon zur Typografie



Auswahl

Konstruktionsprinzip des Villardschen Teilungskanons für einen Buchsatzspiegel. Infografik 4: Die Schnittpunkte auf Recto und Verso ergeben bereits einen klassischen Buchsatzspiegel mit Außen-, Kopf-, Fuß- und Bundstegen.
Villardscher Teilungskanon

Auch als Villardscher Buchkanon oder Villard´sche Figur bezeichnet. Konstruktionsprinzip für einen Buchsatzspiegel bzw. Gestaltungsraster nach Villard de Honnecourt.

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Mit der Einführung der Englischen Typografie (Antiqua-Schriften) in den 1940er Jahren in Deutschland und Österreich gilt im Blocksatz bei Lesegrößen als Standardmaß für einen Wortzwischenraum »ein Drittel des Schriftgrads« oder die »offene Punze der Minuskel ›n‹«, unabhängig davon, ob es sich dabei um eine Schrift mit oder ohne Serifen handelt.
Wortzwischenraum

Ein Wortabstand ist der nichtgedruckte Teil bzw. Leerraum zwischen zwei Wörtern. Auch als Wortabstand bezeichnet; Ausschluss; word-spacing.

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Herausgeber und Autor des Typolexikons ist der Grafikdesigner Wolfgang Beinert. Er lebt, lehrt und arbeitet in Berlin. Kontakt unter www.beinert.net
Abquetschen

Bezeichnung für die Abnutzung physische Drucktypen aus Metall (z.B. aus einer Blei-Zinn-Antimon-Kupfer-Legierung) bei hohen Auflagen.

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Eine Egyptienne ist eine Antiqua-Schrift mit stark betonten Serifen. Sie wird auch als »serifenbetonte Antiqua« bzw. »serifenbetonte (Linear) Antiqua« oder als »Slab Serif« bezeichnet. Beispiele, gesetzt jeweils im normalen Schriftschnitt: die Rockwell von Frank Hinman Pierpont (1860–1937), eine reine Egyptienne mit eckigen Serifenübergängen; die Clarendon von Benjamin Fox (o.A.–1877), eine Egyptienne mit runden Serifenübergängen; die Excelsior von Chauncey H. Griffith (1879–1956), eine Zeitungsegyptienne; die P.T. Barnum von Bitstream, eine Italienne; und die ITC American Typewriter von Joel Kaden (o.A.) und Tony Stan (1917–1988), eine Schreibmaschinenschrift.
Egyptienne

Egyptiennes sind Antiqua-Schriften mit betonten, teils blockartigen Serifen; Serifenbetonte (Linear) Antiqua; Slab Serif. Hauptschriftgruppe; Schriftuntergruppe (Schriftart).

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DIN
DIN 5008 – Schreib- und Gestaltungsregeln für die Text- und Informationsverarbeitung

Die DIN 5008 des Deutschen Instituts für Normung beinhaltet Schreib- und Gestaltungsregeln für die Text- und Informationsverarbeitung.

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Herausgeber und Autor des Typolexikons ist der Grafikdesigner Wolfgang Beinert. Er lebt, lehrt und arbeitet in Berlin. Kontakt unter www.beinert.net
Adobe Font Metrics File

Eine AFM-Datei (*.afm) ist eine ASCII-Datei, die u.a. Quellenangaben, Copyright-Daten, Breiten- und Kerning-Tabellen enthält.

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Buchrücken

Auf dem Buchrücken befindet sich der Rückentitel als waagrechter Quertitel, linksdrehender oder rechtsdrehender Längstitel. Definition und Beispiele.

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Eszett : Scharfes s (ß)

Die Ligatur ß (Eszett, Scharfes s). Ursprung, Anwendung, großes ẞ (Versaleszett), Beispiele und Regeln zur Auflösung von »ß« in »SS«.

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Schön- und Widerdruck

Schön- und Widerdruck sind Fachausdrücke für den Druck auf der Vorder- und Rückseite eines Bedruckstoffes; Schöndruck (Recto) und Widerdruck (Verso); S+W-Druck.

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Seminare und Workshops mit Wolfgang Beinert für Professionals aus der Agentur-, Design- und Verlagszene in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Info unter www.typoakademie.de
Leseabstand

Als Leseabstand wird in der Typografie der Abstand zwischen einem Schriftträger und den Augen eines Rezipienten beim Lesen einer (Wort)Sprache verstanden. Differenziert werden Leseentfernungen im Nah- und Fernbereich.

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Binnenmajuskel

Eine Binnenmajuskel ist eine Majuskel inmitten von Minuskeln, bspw. in Eigennamen von Personen, Firmen oder Produkten, z.B. in MacLeod, McDonald’s oder iPhone; Großbuchstabe zwischen Kleinbuchstaben.

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Majuskel

Majuskel ist der wissenschaftliche Terminus für den großen Buchstaben (Versal) eines Alphabets altgriechischen und römischen Ursprungs.

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Mittwoch, 22. April 2026

Berlin
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Mittwoch, 16. September 2026

München
München, Karlsplatz (Stachus)
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Wien
Wien, Favoriten (Hauptbahnhof)
Mittwoch, 23. September 2026