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Das Fachlexikon zur Typografie



Auswahl

Runde, eckige und geschweifte (Akkolade) Parenthesen. Beispiel gesetzt in der Französischen Renaissance-Antiqua »Minion« von Robert Slimbach. Infografik: www.typolexikon.de
Parenthese

Eine Parenthese ist ein Interpunktionszeichen; rundes, eckiges oder geschweiftes Klammerzeichen; Parenthesestrich.

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Giambattista Bodoni (Parma, Italien, 1740–1813), der »Fürst der Typografen« (»principe dei tipografi«). Portrait von Andrea Appiani (Mailand, Italien, 1754–1817) aus dem Jahre 1799. Galerie: Galleria Nazionale, Parma, Italien.
Bodoni, Giambattista

Biografie über Giambattista Bodoni (Italien, 1740–1813), Typograf, Graveur, Buchdrucker und Verleger. »Fürst der Typografen« und »Drucker der Könige«.

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Die »Auslassungspunkte« sind ein Interpunktionszeichen. Der Stand des orthographischen Satzzeichens ist anhand der vier Hauptschriftlinien und der hp-Vertikalhöhe skizziert, wobei es von Schrift zu Schrift zu Abweichungen kommt. Beispiel gesetzt in der »Microsoft Sans Serif«, einer Systemschrift von Microsoft®.
Auslassungspunkte

Definition, orthographische Regeln und Beispiele von Auslassungspunkten (…) mit und ohne Klammern für den deutschsprachigen Schriftsatz; Dreipunkt.

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Das Deleaturzeichen (Tilgungszeichen) ist eine kalligrafische Abbreviatur, explizit ein Abkürzungszeichen, dass sich aus der Minuskel »d« der deutschen Kurrentschrift (Schreibschrift) entwickelt hat und das lat. Wort »deleatur« (das ist zu tilgen) abkürzt. Das Deleaturzeichen zählt zu den Korrekturzeichen.
Abbreviatur

Eine Abbreviatur ist in der Paläografie, Diplomatik und Typografie eine grafische Abkürzung von Silben oder ganzen Wörtern; Abkürzungszeichen.

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Vergleich einer Textschrift mit einem »Designer Font«. Oben die »Minion Pro« regular von Robert Slimbach (*1956) aus der Linotype® Schriftbibliothek, die sich an Jahrhundert alter Typometrie im Sinne bestmöglicher Lesbarkeit orientiert. Gleichartigkeit ist hier kein Manko, sie liegt in der Natur einer Textschrift. Unten: Die »Nueva« regular, einer Schrift mit kalligrafischer Anmutung von Carol Twombly (*1959) aus dem Jahr 1994 von Adobe®. Eine Schrift mit individueller Anmutung, die jedoch für den Werksatz (Mengenschriftsatz) ungeeignet erscheint.
Designer Fonts

Schriften, deren Typometrie sich an einer individuellen Formgebung orientiert und nicht an der Lesbarkeit einer Text- bzw. Werksatzschrift.

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Konstruktionsprinzip des Villardschen Teilungskanons für einen Buchsatzspiegel. Infografik 4: Die Schnittpunkte auf Recto und Verso ergeben bereits einen klassischen Buchsatzspiegel mit Außen-, Kopf-, Fuß- und Bundstegen.
Villardscher Teilungskanon

Auch als Villardscher Buchkanon oder Villard´sche Figur bezeichnet. Konstruktionsprinzip für einen Buchsatzspiegel bzw. Gestaltungsraster nach Villard de Honnecourt.

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Mit der Einführung der Englischen Typografie (Antiqua-Schriften) in den 1940er Jahren in Deutschland und Österreich gilt im Blocksatz bei Lesegrößen als Standardmaß für einen Wortzwischenraum »ein Drittel des Schriftgrads« oder die »offene Punze der Minuskel ›n‹«, unabhängig davon, ob es sich dabei um eine Schrift mit oder ohne Serifen handelt.
Wortzwischenraum

Ein Wortabstand ist der nichtgedruckte Teil bzw. Leerraum zwischen zwei Wörtern. Auch als Wortabstand bezeichnet; Ausschluss; word-spacing.

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Herausgeber und Autor des Typolexikons ist der Grafikdesigner Wolfgang Beinert. Er lebt, lehrt und arbeitet in Berlin. Kontakt unter www.beinert.net
Abquetschen

Bezeichnung für die Abnutzung physische Drucktypen aus Metall (z.B. aus einer Blei-Zinn-Antimon-Kupfer-Legierung) bei hohen Auflagen.

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Eine Egyptienne ist eine Antiqua-Schrift mit stark betonten Serifen. Sie wird auch als »serifenbetonte Antiqua« bzw. »serifenbetonte (Linear) Antiqua« oder als »Slab Serif« bezeichnet. Beispiele, gesetzt jeweils im normalen Schriftschnitt: die Rockwell von Frank Hinman Pierpont (1860–1937), eine reine Egyptienne mit eckigen Serifenübergängen; die Clarendon von Benjamin Fox (o.A.–1877), eine Egyptienne mit runden Serifenübergängen; die Excelsior von Chauncey H. Griffith (1879–1956), eine Zeitungsegyptienne; die P.T. Barnum von Bitstream, eine Italienne; und die ITC American Typewriter von Joel Kaden (o.A.) und Tony Stan (1917–1988), eine Schreibmaschinenschrift.
Egyptienne

Egyptiennes sind Antiqua-Schriften mit betonten, teils blockartigen Serifen; Serifenbetonte (Linear) Antiqua; Slab Serif. Hauptschriftgruppe; Schriftuntergruppe (Schriftart).

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DIN
DIN 5008 – Schreib- und Gestaltungsregeln für die Text- und Informationsverarbeitung

Die DIN 5008 des Deutschen Instituts für Normung beinhaltet Schreib- und Gestaltungsregeln für die Text- und Informationsverarbeitung.

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Herausgeber und Autor des Typolexikons ist der Grafikdesigner Wolfgang Beinert. Er lebt, lehrt und arbeitet in Berlin. Kontakt unter www.beinert.net
Adobe Font Metrics File

Eine AFM-Datei (*.afm) ist eine ASCII-Datei, die u.a. Quellenangaben, Copyright-Daten, Breiten- und Kerning-Tabellen enthält.

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Buchrücken

Auf dem Buchrücken befindet sich der Rückentitel als waagrechter Quertitel, linksdrehender oder rechtsdrehender Längstitel. Definition und Beispiele.

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