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Die letzten 12 Beiträge und Updates


Die neuesten Beiträge und Updates im Typolexikon.


Auswahl

Die fünf Elemente einer ISBN-13 werden durch Bindestriche oder Leerzeichen gegliedert: Präfix-Gruppennummer-Verlagsnummer-Titelnummer-Prüfziffer.
ISBN | International Standard Book Number

»ISBN« ist die Abkürzung für »International Standard Book Number« (Internationale Standardbuchnummer), eine weltweit eindeutige Identifikationsnummer für Bücher und andere eigenständig veröffentlichte Publikationen, darunter Hörbücher, Notenausgaben, Landkarten und Bildwerke.

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Die ISNI besitzt einen eindeutig definierten formalen Aufbau. Sie umfasst insgesamt 16 Zeichen, wobei die letzte Stelle als Prüfziffer dient und neben numerischen Werten auch den Buchstaben »X« enthalten kann. In der typischen Schreibweise wird die Nummer zur besseren Lesbarkeit in vier Gruppen zu jeweils vier Zeichen gegliedert.
ISNI | International Standard Name Identifier

Die ISNI (International Standard Name Identifier) ist eine weltweit eindeutige Identifikationsnummer zur eindeutigen Identifikation von Personen und Organisationen, die an kreativen, wissenschaftlichen oder verlegerischen Werken beteiligt sind – etwa als Urheber:innen, Mitwirkende oder Rechteinhaber:innen.

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Drei unterschiedlich ausgeführte Passermarken. Die linke Markierung simuliert eine Passermarke mit hoher Passerungenauigkeit (Fehlpasser) im CMYK-Farbmodell (Cyan, Magenta, Yellow und Key für den Schwarzanteil). Formgebung und Strichstärken von Passkreuzen können stark variieren.
Passermarke

Passermarken (Passkreuze) sind Markierungen in Druckdaten, auf Druckformen, Proofs und Druckbögen, die in gewerblichen Hauptdruckverfahren zur exakten Registerhaltung und Positionierung von Druckbildern dienen.

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Self-Publishing bezeichnet die eigenverantwortliche Publikation und Distribution gestalteter Werke (z.B. Romane oder Weblogs) durch Autor:innen oder Herausgeber:innen in Eigenregie.
Self-Publishing

Self-Publishing bezeichnet die eigenverantwortliche Veröffentlichung eines reproduzierbaren, gestalterisch oder inhaltlich bearbeiteten Werkes – etwa eines Romans oder Weblogs – in Eigenregie. Dies geschieht durch Autor:innen, Produzent:innen oder Herausgeber:innen, die entweder eigene Schöpfungen oder gemeinfreie Inhalte publizieren.

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Eine ISSN (International Standard Serial Number) besteht aus acht Zeichen, die durch einen Bindestrich in zwei Vierergruppen gegliedert werden. Für die maschinelle Erfassung im Handel und in der Logistik kann sie in einen EAN-13-Strichcode umgesetzt werden. Für die ISSN 1234-5679 ergibt sich beispielsweise die Barcode-Schreibweise 9771234567003.
ISSN | International Standard Serial Number

Die International Standard Serial Number (ISSN) ist eine weltweit eindeutige Identifikationsnummer für fortlaufende Veröffentlichungen wie Zeitschriften, Zeitungen, Jahrbücher, Schriftenreihen sowie fortlaufend aktualisierte Online-Publikationen.

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Faksimile einer 42-zeiligen Gutenberg-Bibel. Originaldruck von Johannes Gutenberg in Mainz um 1455. Quelle: New York Public Library, 2009.
Gutenberg, Johannes

Biografie über Johannes Gutenberg (Deutschland, um 1400–1468). Prototypograf und Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Metalllettern; »Man of the Millennium«.

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Mit dem VLB können Buchhandlungen Titel recherchieren, die Lieferbarkeit prüfen und Bestellungen auslösen. Bildzitat: Screenshot der Titeldetailansicht des VLB am PC. (Quelle: MVB GmbH).
VLB | Verzeichnis Lieferbarer Bücher

Das Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) ist die zentrale Metadatenbank des Buchhandels und dient als Recherche-, Bestell- und Referenzsystem.

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In der Typografie werden traditionell alphabetische, numerische und alphanumerische Angaben von Werten, Gewichten, Maßen, Formeln und Kommunikationsadressen, welche in der Regel aus einer Antiqua-Schrift und/oder Arabischen Ziffern bestehen, zur besseren Lesbarkeit gegliedert. Quelle: www.typolexikon.de
Zahlengliederung

Schreibweisen und Gliederung von Adresse, Datum, Gewicht, HRA/HRB, IBAN/BIC, Flächenmaße, Koordinaten, Steuern, Telefon, Temperatur, Uhrzeit, Währung usw.

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Steve Jobs, Mitbegründer von Apple ® Computer, Inc. (Foto: 1984, Bernard Gotfryd, gemeinfrei) und Paul Brainerd, Mitbegründer der Aldus Corporation (Foto: 1986, DGHealy, gemeinfrei) gelten gemeinhin als die Protagonisten des Desktop Publishings (DTP), das ab Mitte der 1980er Jahre weltweit das grafische Gewerbe revolutioniert hat.
Desktop Publishing (DTP)

Desktop Publishing beschreibt ein Verfahren, um mit einem Personalcomputer (PC) und einer DTP-Software eine Publikation oder Druckvorlage herzustellen; Abk. DTP.

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Das »Ausrufezeichen« ist ein Interpunktionszeichen. Der Stand des orthographischen Satzzeichens ist anhand der vier Hauptschriftlinien und der hp-Vertikalhöhe skizziert, wobei es von Schrift zu Schrift zu Abweichungen kommt. Beispiel gesetzt in der »Microsoft Sans Serif«, einer Systemschrift von Microsoft®.
Ausrufezeichen (!)

Ein Ausrufezeichen (!) ist ein orthografisches Satzzeichen, das zu den typografischen Sonderzeichen gehört. Es steht in der Regel am Ende eines Satzes und dient dazu, einer Aussage besonderen Nachdruck zu verleihen oder eine bestimmte Sprechhaltung zu kennzeichnen. Synonyme sind Ausrufzeichen, Ausrufungszeichen und Rufzeichen.

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Ein Schriftschnitt ist eine Schriftstilvariante innerhalb einer Schriftfamilie. Dazu zählen beispielsweise der normale, kursive, halbfette und fette Schriftstil sowie die Kapitälchen. Beispiel gesetzt in der Französischen Renaissance-Antiqua »Minion Pro« von Robert Slimbach (*1956) aus der der Linotype Schriftbibliothek.
Werksatzschrift

Eine Werksatzschrift ist eine Druckschrift, die im Werksatz für den Werkdruck verwendet wird; Abkürzung: Werkschrift; gleichbedeutende Bezeichnungen sind Buchschrift, Textschrift oder Leseschrift.

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In der Typografie waren Schriftgrade schon immer relativ: »Wenn ein Leser seine Schrift messen würde, käme er zu anderen Ergebnissen als der Setzer. Was ein Setzer in Händen hat, stimmt nicht mit dem überein, was der Leser sieht.« Philipp Luidl, Typograf und Lehrer (1930–2015). Erste Zeile: Bemessungsgrundlage für den Schriftgrad im materiellen Schriftsatz ist der Kegel einer Drucktype. Zweite und dritte Zeile: Im Fotosatz wird die hp-Vertikalhöhe oder die H-Linie mit einem Typometer gemessen.
Schriftgrad

Unter Schriftgrad versteht man die materiell oder digital reproduzierte Schriftgröße eines Schriftbildes auf einem Schriftträger, beispielsweise einer Druckschrift auf Papier oder einer digitalen Schrift (Computer-Font) auf einem Monitor.

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Typografie für Print, Web und Publishing

Ein Seminar mit Wolfgang Beinert für alle, die gedruckte oder digitale Medien gestalten und publizieren, insbesondere für Self-Publisher, Autor:innen, Medien­gestalter:innen sowie Web-, Grafik- und Kommunikationsdesigner:innen.

Berlin

Berlin-Mitte, Friedrichstraße

Mittwoch, 16. September 2026


München

München-Altstadt, Karlsplatz

Dienstag, 22. September 2026


Wien

Wien-Favoriten, Hauptbahnhof

Mittwoch, 23. September 2026