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Das Fachlexikon zur Typografie



Auswahl

Papier
Papiervo­lumen

Papiervolumen ist ein Fachbegriff für die Dicke, den eine bestimmte Menge Papier pro Flächeneinheit im Verhältnis zu seiner Grammatur einnimmt; Verhältnis zwischen Papierdicke und Flächengewicht.

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Papier
Grammatur

Grammatur ist ein Begriff für das Flächengewicht eines Papiers, eines Kartons oder einer Pappe in Gramm (g) pro Quadratmeter (m² bzw. qm); Massebelegung des Verhältnisses von Papiermasse zur Papierfläche; Flächengewicht von Papier pro Quadratmeter; Papiergewicht pro Quadratmeter.

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Stehsatz (Bleisatz) einer Empfehlungskarte vor dem Auflagendruck. Die oberen Majuskelzeilen sind im normalen Breitenlauf gesetzt, die untere Zeile wurde gleichmäßig gesperrt und bei manchen Zeichenpaaren mit unterschiedlichen Spatien optisch ausgemittelt. Foto: Wolfgang Beinert, Berlin.
Ausbinden

Das Zusammenbinden eines physischen Schriftsatzes mit einer Kolumnenschnur unter Zuhilfenahme einer Setzerahle wird als Ausbinden bzw. ausgebunden bezeichnet.

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Der Typograf Günter Gerhard Lange (1921–2008) war über Jahre hinweg der künstlerische Leiter der H. Berthold GmbH. Im grafischen Gewerbe galten die drei Buchstaben »GGL« gewissermaßen als sein Markenzeichen, vorzugsweise weiss auf rot, denn das waren die Hausfarben der Font Foundry Berthold. Grafik: www.typolexikon.de
Lange, Günter Gerhard

Biografie über Günter Gerhard Lange (1921–2008). Deutscher Schriftgestalter, Typograf, Lehrer und künstlerischer Leiter H. Berthold GmbH.

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Der »Schrägstrich« ist ein Interpunktionszeichen. Der Stand des orthographischen Satzzeichens ist anhand der vier Hauptschriftlinien und der hp-Vertikalhöhe skizziert, wobei es von Schrift zu Schrift zu Abweichungen kommt. Beispiel gesetzt in der »Microsoft Sans Serif«, einer Systemschrift von Microsoft®.
Sonderzeichen

Interpunktionszeichen, Diakritika, Satzzeichen und Symbole zählen in der Typografie zu den Sonderzeichen.

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Das Corporate Design der Siemens AG. Es bezieht sich sowohl im grafischen Gestaltungsraster als auch bei den Sättigungsstufen der Farben auf den Goldenen Schnitt bzw. auf den Fibonacci-Rhytmus. Bildzitat und Quelle: Siemens AG, München, Styleguide 2002 Seite 18 und 19. Design: Baumann & Baumann, Büro für Gestaltung, Schwäbisch Gmünd.
Zeilenraster

Ein Zeilenraster definiert Zeilenabstand, Zeilenanzahl, Zeilenlänge und Spaltenabstand in einem Gestaltungsraster bzw. Buchsatzspiegel.

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Beispiel eines Gestaltungsrasters mit integrierten Zeilenraster, Bildraster und Kolumnenraster.
Register

Der Begriff Register ist mehrdeutig. Er bezeichnet einheitlichen Zeilen- bzw. Kolumnenraster, die Stellung der Zeilen auf dem Druckbogen, ein Namens- und Sachwortverzeichnis sowie im 19. Jh. drei Papierformate.

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Seminare und Workshops mit Wolfgang Beinert für Professionals aus der Agentur-, Design- und Verlagszene in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Info unter www.typoakademie.de
Mikrotypografie

Die Mikrotypografie befasst sich im Detail mit der Schrift und ihrer Anwendung im typografischen Schriftsatz; Detailtypografie.

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Seminare und Workshops mit Wolfgang Beinert für Professionals aus der Agentur-, Design- und Verlagszene in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Info unter www.typoakademie.de
Makrotypografie

In der Makrotypografie werden Maßsysteme, Ordnungssysteme, Schriften und Schriftträger für ein Medium definiert.

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Aus typografischer Sicht eignet sich zurzeit der »Gender-Doppelpunkt« vermutlich am besten als Genderzeichen. Er steht für alle Geschlechter (m/w/d), stört den Leseprozess unwesentlich und scheint deutlich inklusiver als andere Genderzeichen zu sein.
Genderzeichen

Definition, Regeln und Beispiele für Genderzeichen, z.B. m/w/d, Gendersternchen, Gender-I, Gender-Doppelpunkt, Gender-Klammern, Gender-Slash, Gender-Trema und Gender-Gap.

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Beispiel einer Fußnote in einem einspaltigen Buchsatzspiegel. Die Text- und Notenkolumnen werden immer innerhalb des Satzspiegels gesetzt. Je nach Umfang der Fußnote(n) wird der Haupttext nach oben hin verkürzt oder nach unten hin verlängert. Ausgerichtet wird die Notenkolumne in der letzten Zeile des Satzspiegels.
Fußnote

Eine Fußnote ist eine Anmerkung, Quellenangabe oder Erklärung zu einer Textpassage in einer Notenkolumne, die der Textkolumne folgt.

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Nicht jeder typografische Exponenten ist ein mathematischer Exponent, aber jeder mathematische Exponent ist immer auch ein typografisches Exponentenzeichen. Die Hochzahl in »E = mc²« in Albert Einsteins Energie-Masse-Äquivalenz kann man in der Typografie folglich auch als Exponentenzeichen oder Exponentenziffer bezeichnen.
Exponentenzeichen

Exponentenzeichen sind kleine, hochgestellte Zeichen oberhalb der Schriftlinie in Form von Ziffern, Buchstaben oder Zeichen; Exponent.

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Typografie für Print, Web und Publishing

Ein Seminar mit Wolfgang Beinert für alle, die gedruckte oder digitale Medien gestalten und publizieren, insbesondere für Self-Publisher, Autor:innen, Medien­gestalter:innen sowie Web-, Grafik- und Kommunikationsdesigner:innen.

Berlin

Berlin-Mitte, Friedrichstraße

Mittwoch, 16. September 2026


München

München-Altstadt, Karlsplatz

Dienstag, 22. September 2026


Wien

Wien-Favoriten, Hauptbahnhof

Mittwoch, 23. September 2026