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Das Fachlexikon zur Typografie



Auswahl

Plakatschriften sind Schriften, die aus großer Entfernung in überdimensionierten Schriftgraden mehr oder weniger gut lesbar sind. Für den materiellen Schriftsatz mit physischen Drucktypen wurden Plakatschriften primär aus Holz (z.B. aus Buchsbaum-, Ahorn- oder Birnenholz) gefertigt, da große Buchstaben aus Metall (z.B. aus einer Blei-Zinn-Antimon-Kupfer-Legierung) in der Herstellung zu teuer und in der Verarbeitung zu unhandlich gewesen wären. Foto: pixaby.com, Hans Braxmeier & Simon Steinberger GbR, gemeinfrei.
Buchstabe

Schriftzeichen für einen Sprachlaut; Zeichen zur visuellen Sprachfixierung von Vokalen und Konsonanten; Graphem, das einem Phonem entspricht.

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Kolumnentitel dienen dem Gliedern und dem hierarchischen Ordnen einer Publikation, insbesondere bei Literatur, die selektierendes und konsultierendes Lesen erfordert, beispielsweise bei Geschäftsberichten, wissenschaftlichen Publikationen, juristischen Texten, komplexen Verzeichnissen oder Schul- und Lehrbüchern. Beispiel: Ausschnitt eines getrennten lebenden Kolumnentitels im Kopfsteg auf der Verso eines Geschäftsberichts. Gesetzt in der Celeste Caps (1995) von Christopher Burke. Infografik: www.typolexikon.de
Klebebindung

Die Klebebindung ist ein Verfahren in der Buchbindetechnik; Klebebindeverfahren für gebundene Drucksachen; fadenloses Heften von Buch- und Broschurenblocks.

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Dreizehn Minuskeln (a, c, e, m, n, o, r, s, u, v, w, x und z) unseres Alphabets verfügen nur über Mittellängen, die durch die Schriftlinie (Grundlinie) und die x-Linie begrenzt werden.
Minuskel

Minuskel ist der wissenschaftliche Terminus für einen Kleinbuchstaben eines altgriechischen und römischen Alphabets karolingischen Ursprungs.

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Herausgeber und Autor des Typolexikons ist der Grafikdesigner Wolfgang Beinert. Er lebt, lehrt und arbeitet in Berlin. Kontakt unter www.beinert.net
Atlasfarben

Atlasfarben ist eine Bezeichnung aus dem gewerbespezifischen Sprachschatz dspr. Drucker aus der Periode des klassischen Buchdrucks für Druckfarben mit metallisch glänzender Oberfläche.

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Herausgeber und Autor des Typolexikons ist der Grafikdesigner Wolfgang Beinert. Er lebt, lehrt und arbeitet in Berlin. Kontakt unter www.beinert.net
Aquatinta

Tiefdruckverfahren für künstlerische Druckgrafiken, bei der durch Flächenätzung Halbtöne erzeugt werden.

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Das Kolphon der Valerius Maximus-Ausgabe von 1471 des Mainzer Prototypgorafen Peter Schöffer (um 1425/1430–1502/1503). Unterhalb des Kolophon das Druckerzeichen der Fust-Schöffer´schen Offizin um 1471/1477. Es gilt als das älteste europäische Druckersignet: Zwei miteinander verbundene, an einem Ast hängende Wappenschilde, die mit stilisierten Winkelhaken und Sternen verziert sind.
Kolophon

Kolophon ist eine Markierung oder Inschrift am oberen Rand einer antiken Schriftrolle bzw. am unteren Rand einer Inkunabel über den Autor, die Entstehung und den Inhalt des Buches.

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Marginalie

Marginalien sind Randbemerkungen und werden bei Büchern oder buchähnlichen Publikationen in einer Marginalkolumne (Marginalspalte) außerhalb der Kolumne (Hauptkolumne), in der Regel im linken oder rechten Außensteg eines Buchsatzspiegels gesetzt.

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Das Trajanische Alphabet gilt als das schönste Beispiel römischer Schriftkunst. Es handelt sich hierbei um eine eingemeißelte Capitalis Monumentalis auf einer Marmortafel, die sich auf dem würfelförmigen Sockel der »Columna Traiana«, der »Trajanssäule« in Rom befindet. Infografik: www.typolexikon.de
Epigraphik

Historische Hilfswissenschaft, die sich der Erforschung von Inschriften auf verschiedenen Materialien wie Stein, Metall oder Holz widmet.

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Ein Buchsatzspiegel beschreibt die unbedruckten und bedruckten Flächen einer Buchdoppelseite. Beispiel: Einspaltiger Satzspiegel mit Beschnitt, Symmetrieachse, Kopfsteg, Bundsteg, Außensteg und Fußsteg. Die linke Seite wird als »Verso« (Widerdruck) und die rechte Seite als »Recto« (Schöndruck) bezeichnet. Infografik: www.typolexikon.de
Buchsatzspiegel

Buchsatzspiegel ist eine Bezeichnung für ein schematisches Ordnungssystem einer Buchdoppelseite bzw. für die bedruckten Flächen zwischen den Stegen einer Buchdoppelseite. Kurzform Satzspiegel; auch als Schriftspiegel bezeichnet.

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Ein Satzspiegel beschreibt den zu bedruckenden Teil einer Buchdoppelseite. Zu der unbedruckten Fläche zählen die Kopfstege, Fußstege, Bundstege und Außenstege. Infografik: www.typolexikon.de
Kopfsteg

Typografische Bezeichnung für den oberen Rand (Außenrand) eines Buchsatzspiegels eines Buches oder einer buchähnlichen Produktion.

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Ein Satzspiegel beschreibt den zu bedruckenden Teil einer Buchdoppelseite. Zu der unbedruckten Fläche zählen die Kopfstege, Fußstege, Bundstege und Außenstege. Infografik: www.typolexikon.de
Außensteg

Typografische Bezeichnung für den äußeren, also den linken und rechten Rand (Außenrand) eines Buches oder einer buchähnlichen Publikation.

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Postalische Adressierung eines Briefes an eine Geschäftsadresse, einkuvertiert in einem Kuvert im DIN Lang-Format.
Adressierung von Briefsendungen

Richtlinien zur Adressierung von Brief- und Warensendungen der Deutschen Post AG, der Österreichische Post AG und der Schweizerischen Post AG.

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