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Das Fachlexikon zur Typografie



Auswahl

»Verzierte Schluss-Linien« für den Bleisatz. Abbildung: Schriftmusterbuch »Schrift-Proben« der Schriftgießerei Julius Klinkhardt, Leipzig und Wien, Handausgabe, ca. 1885. Foto: www.typolexikon.de
Zierrat

Typografischer Zierrat dient dazu, einen Schriftsatz dekorativ zu gliedern und/oder zu schmücken, z.B. mit Schmuckzeichen, Ornamenten oder Linien; typografische Verzierungen; typografische Schmuckelemente.

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Otl Aicher bei einer Vorlesung im August 1959. Foto: Brazilian National Archives, Rio de Janeiro, Brasilien. Fotograf*in und Aufnahmeort unbekannt.
Hochschule für Gestaltung Ulm

Historie der »hochschule für gestaltung ulm« (hfg ulm) von 1953 bis 1968, die von Inge Aicher-Scholl, Otl Aicher und Max Bill in Ulm gegründet wurde.

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Stehsatz (Bleisatz) einer Empfehlungskarte vor dem Auflagendruck. Die oberen Majuskelzeilen sind im normalen Breitenlauf gesetzt, die untere Zeile wurde gleichmäßig gesperrt und bei manchen Zeichenpaaren mit unterschiedlichen Spatien optisch ausgemittelt. Foto: Wolfgang Beinert, Berlin.
Sperren

Sperren bezeichnet im typografischen Schriftsatz die gleichmäßige Erweiterung der Normalschriftweite durch ein oder mehrere Leerraumzeichen; Sperrsatz; Spatiieren.

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Ringbindung aus Metall für eine Broschüre.
Ringbindung

Ringbindung bzw. Spiralbindung bezeichnet ein buchbinderisches Verfahren zur Bindung gelochter Einzelblätter mit einer spiralförmig gewundenen Draht- oder Kunststoffspirale, die in der Regel am rechten (längsseitigen) oder oberen (kopfseitigen) Blattrand durch die Lochreihe geführt wird.

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Haupttitel der Zeitschrift »The Fleuron, A Journal of Typography« (1923).
Englische Typografie

Englische Typografie ist eine Bezeichnung deutschsprachiger Typografen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts für die angelsächsisch geprägte Antiqua-Schriftkultur.

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Teile der Tuffstein-Stele der Sakralstätte »Lapis Niger« auf dem Forum Romanum im Bereich des Comitium in Rom. Der Epigraph auf dem Cippus des Altars gilt als das älteste Zeugnis einer römischen »Scriptura capitalis«, dem Archetyp der Capitalis Monumentalis. Foto: Reproduktion der Stele, die am 10. Januar 1899 bei Ausgrabungen von Giacomo Boni (1859–1925) entdeckt wurde.
Alphabet

Geordnete Folge von Buchstaben oder Zeichen einer Sprache. Das deutsche Alphabet umfasst 26 Majuskeln und Minuskeln sowie Buchstabenkombinationen mit Umlauten und Akzentzeichen.

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Beispiel eines einfachen, mathematischen Formelsatzes von algebraischen Zahlen. Bildzitat: Schüler-Mathematikduden, Band 1, © Bibliographisches Institut, Mannheim.
Formelsatz

Formelsatz ist eine Schriftsatzart, die primär aus kaufmännischen und/oder (natur-)wissenschaftlichen Formeln besteht.

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Die wichtigsten Parameter zur Beschreibung einer doppelseitigen Standserife: Serifenhöhe, Serifenlänge, Serifenansatz, Serifenübergang, Serifenkehle, Serifenseitenkante und Serifenunterkante. Beispiel: Standserife der Majuskel »I« der Corporate A im normalen Schriftschnitt, einer Französischen Renaissance-Antiqua von Kurt Weidemann (1922–2011).
Serife

Eine Serife ist ein quer liegender Anfangs-, Abschluss- oder Endstrich einer Majuskel, Minuskel, Ziffer oder eines Schriftzeichens; Klassifikationsmerkmal einer Antiqua; Pl. Serifen.

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Typografisches Exlibris einer Musikwissenschaftlerin und Germanistin aus dem Jahre 2003. Dieses quadratische Buchbesitzeichen enthält vielerlei Andeutungen, die sich auf den Lebensweg der Eignerin beziehen. Grafikdesign: © Wolfgang Beinert, Berlin.
Exlibris

Ein Exlibris (Ex Libris) ist ein Bücher-, Bibliotheks-, Buchbesitz- oder Bucheignerzeichen bzw. ein Buchgeberzeichen.

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Porträt des englischen Typografen John Baskerville (1706–1775). Portraitmaler: James Millar (1735–1805). Galerie: National Portrait Gallery, London.
Baskerville, John

Biografie über John Baskerville (1706–1775). Englischer Typograf, Schriftgestalter und Unternehmer aus Birmingham, England (GB).

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Die Typometrie und Formgebung digitaler Schriften erfolgt heute nicht mehr händisch, sondern fast ausschließlich mit Font-Editor-Software wie FontLab, Glyphs, RoboFont oder dem Open-Source-Programm FontForge von George Williams (*1959) aus Santa Barbara (Kalifornien, USA). Auch das Kerning oder die Hints können mit diesen Programmen automatisch generiert oder manuell – nach optischer Kontrolle und Evaluierung – eingebettet werden.
Font Hinting

Font Hinting ist eine Methode, um die Lesbarkeit digitaler Fonts auf dem Bildschirm durch gezielte Rasteroptimierung bei kleinen Schriftgraden zu verbessern.

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Eine Einladung für den Vorstandsvorsitzenden (CEO) einer Bank, realisiert als aufwendig gestaltete Broschüre aus erlesenen französischen und japanischen Feinstpapieren mit Prägungen. Weiterführende Informationen unter https://www.wolfgang-beinert.de/portfolio/grafikdesign-hypobank-muenchen/. Gestaltung: Wolfgang Beinert, Berlin.
Broschüre

Broschüren sind ungebundene Druckwerke mit flexiblem Umschlag, meist geheftet oder geklebt – in der Buchherstellung als Broschur klassifiziert.

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Typografie für Print, Web und Publishing

Ein Seminar mit Wolfgang Beinert für alle, die gedruckte oder digitale Medien gestalten und publizieren, insbesondere für Self-Publisher, Autor:innen, Medien­gestalter:innen sowie Web-, Grafik- und Kommunikationsdesigner:innen.

Berlin

Berlin-Mitte, Friedrichstraße

Mittwoch, 16. September 2026


München

München-Altstadt, Karlsplatz

Dienstag, 22. September 2026


Wien

Wien-Favoriten, Hauptbahnhof

Mittwoch, 23. September 2026