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Das Fachlexikon zur Typografie



Auswahl

Errata

Errata ist ein gedrucktes Verzeichnis mit Autorenkorrekturen, Satz- und Druckfehlern eines Druckwerkes, z.B. eines Buchs oder Zeitschrift.

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Heute existieren in der digitalen Typografie im Sinne der Metrologie und Typometrie keine verbindlichen Bemessungsgrundlagen mehr. Schriftgrade sind deshalb heute relativ. Ein Typometer ist nutzlos – das Auge und die Erfahrung eines Typografen/in ist um so wichtiger geworden. Vergleich einer Baskerville, Curier, DIN 30640 und Zapfino. Alle Schriften wurden in Adobe Photoshop® im Originalmaßstab (1:1) in 72 DTP-Punkt gesetzt. Wie an den Schriftlinien erkennbar ist, weichen sowohl die Majuskelhöhen als auch sämtliche Ober-, Mittel- und Unterlängen voneinander ab.
Typografischer Punkt

Definition und Geschichte des typografischen Punkts. Umrechnungstabellen für Fournier-Punkt, Didot-Punkt, Pica Point, PostScript Point bzw. DTP-Punkt.

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Kolumnentitel

Fachausdruck aus der Buchgestaltung für eine Pagina (Seitenzahl) ohne und mit beigefügtem Text außerhalb einer Kolumne (Satzspalte).

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Wird der Abstand zwischen zwei Schriftzeichen beschrieben, spricht man von Zeichenabstand. Wird der gleichmäßige Abstand zwischen mehreren bzw. allen Schriftzeichen einer Abkürzung, eines Wortes oder einer Textpassage beschrieben, spricht man von Schriftlaufweite. Infografik: www.typolexikon.de
Zeichenabstand

Unter Zeichenabstand wird der linke und rechte Abstand von benachbarten Buchstaben, Arabischen Ziffern und Schriftzeichen verstanden; ugs. Buchstabenabstand.

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Zurichtung

Zurichtung bzw. Zurichten sind Fachbegriffe für das Vor- und Zubereiten einer Druckschrift, einer Druckform oder eines Druckwerks.

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Blindprägung eines Signets für einen Dirigenten auf dem Geschäftspapier »Conqueror«, einem handelsüblichen Feinstpapier mit gerippter Oberflächenstruktur. Die einstufig erhabene Blindhochprägung entstand auf einem Original Heidelberger Tiegel. Grafikdesign: Atelier Beinert, Berlin.
DIN 676 – Briefbogen

Metrische Angaben für den Gestaltungsraster von Normbriefbögen DIN A4 Form A und B des Deutschen Instituts für Normung e.V. (DIN).

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Aldusblatt

Blumenartiges Alinea; Zierornament in Form eines Efeublattes; Schmuckzeichen; dekorative Glyphe im Zeichensatz eines Fonts. Der Terminus »Aldusblatt« ist ein deutschsprachiges Synonym für »Hederablatt« bzw. das Hedera-Zeichen (lat. »Hedera« für »Efeu« bzw. im Pl. »Efeuranken«).

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Expertensatz

Gut ausgebaute Schriftfamilie, die für den professionellen Schriftsatz (mikrotypografischer Feinsatz) verwendet wird; Expert Set; Expert Font.

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Vergleich der Proportionalschrift »Times« von Stanley Morison (1889–1967) mit der Nichtproportionalschrift (Festbreitenschrift) »Courier« von Howard Kettler (1919–1999). Der Unterschied ist deutlich zu erkennen. Die Proportionalschrift (oben) hat dicktenindividuelle, die Nichtproportionalschrift (unten) dicktengleiche Zeichenbreiten.
Proportionalschrift

Definition, Beschreibung und Historie der Proportionalschrift. Proportionalschriften sind Druckschriften und Screen Fonts mit dicktenindividuellen Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen; Schriftschnitt, dessen Zeichenvorrat unterschiedliche Dickten, also unterschiedliche Zeichenbreiten aufweist.

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Werk

Werk ist eine frühe Bezeichnung dspr. Schriftsetzer, Schriftgießer und Drucker für ein Buch; Pl. Werke. Werk ist die Kurzform von Druckwerk.

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Herausgeber und Autor des Typolexikons ist der Grafikdesigner Wolfgang Beinert. Er lebt, lehrt und arbeitet in Berlin. Kontakt unter www.beinert.net
Pica und Pica Point

Definition, Geschichte und Beispiele des Pica und Pica Point (Printer’s Point), einem typografischen Maßsystem aus den USA zur Berechnung von Längen, Größen und Werten von Schriften, Linien und Flächen.

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Fixationen, Regressionen und Sakkaden: »Dies ist ein Beispiel, wie Augensprünge beim Lesen verlaufen können. Die Kreise deuten die scharf gesehenen Teile je Fixation an, gestrichelte Linien Vorwärtssprünge, durchgezogene Rücksprünge«. Bildzitat: Prof. Dirk Wendt, Lesbarkeit von Druckschriften, Ein Beitrag zum Symposium der Typografischen Gesellschaft München am 13. und 14. November 1998. Die Zusammenfassung als Buch erschienen im Jahre 2000 unter dem Titel
Sakkaden

Sakkaden sind eine von drei Aktivitäten der Augenbewegungsmuster beim Lesen einer Sprache; Vorwärtssprünge des Auges während des Lesens zu einem folgenden Textabschnitt.

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Berlin, Friedrichstraße (Unter den Linden)
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