Das Fachlexikon zur Typografie
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Gemischter Satz ist die typografische Bezeichnung für einen fortlaufenden Schriftsatz in einer Textschrift (Werksatzschrift) mit Schriftauszeichnungen.
Typografischer Fachausdruck aus dem Bleisatz für den schmalsten Ausschluss. Ab dem 20. Jh. als Einpunkt-Füller bezeichnet.
Biographie über den Typografen, Verleger und Buchdrucker Georg Joachim Göschen, Deutschland, 1752–1828.
OCR-Schriften sind optimierte Schriften für das optische Auslesen (Optical Character Recognition) in einer maschinenlesbaren Zone (MRZ) eines Dokuments.
Unter einem Leerraumzeichen wird in der Typografie ein Leerzeichen mit invariabler Breite verstanden, das durch ein einmaliges Tippen der Leerschritttaste (Leertaste) einer Schreibmaschine, Typensetzmaschine, Zeilensetzmaschine oder Computertastatur generiert wird.
Unter Spationieren bzw. Spationierung wird eine Erweiterung der Schriftlaufweite einer maschinell oder digital reproduzierbaren Schrift verstanden.
Biografie über den Kommunikationsdesigner, Redakteur und Dozenten Rolf Müller, Deutschland, 1940–2015.
Veränderung der Laufweite einer Druckschrift oder eines Screen Fonts. Dazu zählen das Spationieren, Sperren, Unterschneiden und Ausmitteln einer Schrift.
Die Normalschriftweite ist die natürliche Laufweite einer Schrift. Sie entspricht der »Laufweite 0«, die entscheidend für die Lesbarkeit eines Textes ist.
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