Das Fachlexikon zur Typografie
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Begriff aus dem gewerbespezifischen Sprachschatz deutscher Handschriftsetzer und Drucker für die Grundschrift im Werksatz; Mengensatzschrift.
Terminus aus der typografischen Schriftklassifikation für die Schriftuntergruppe einer Hauptschriftgruppe einer Druckschrift oder eines Screen Fonts.
Bezeichnung für dekorative Schriften (Designer Fonts), die auf der Typometrie der Antiqua basieren und die Großteils zu den Antiqua Varianten zählen ...
Zierschriften sind Schmuckschriften, sich in ihrer Formgebung primär auf einen individuellen grafischen Entwurf und nicht auf die Lesbarkeit beziehen.
Ursprung, Geschichte und Beispiele der Antiqua, einer Schrift mit und ohne Serifen römischer Herkunft. Abgesehen von Gebrochenen Schriften und Nichtrömischen Schriften, gehören alle lateinische Schriften zu dieser Schriftgattung. Die Antiqua ist die führende Verkehrsschrift der westlichen Welt.
Optischer Schriftweitenausgleich, um Weißräume innerhalb von Zeichengruppen durch Spationieren und Unterschneiden ästhetisch anzupassen; Ausmitteln.
Geschlossener Satz ist die typografische Bezeichnung für einen fortlaufenden »Glatten Satz« und/oder »Gemischten Satz« ohne Unterbrechungen.
Gemischter Satz ist die typografische Bezeichnung für einen fortlaufenden Schriftsatz in einer Textschrift (Werksatzschrift) mit Schriftauszeichnungen.
Typografischer Fachausdruck aus dem Bleisatz für den schmalsten Ausschluss. Ab dem 20. Jh. als Einpunkt-Füller bezeichnet.
Biographie über den Typografen, Verleger und Buchdrucker Georg Joachim Göschen, Deutschland, 1752–1828.




