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Das Fachlexikon zur Typografie



Auswahl

Ein Buchsatzspiegel beschreibt die unbedruckten und bedruckten Flächen einer Buchdoppelseite. Beispiel: Einspaltiger Satzspiegel mit Beschnitt, Symmetrieachse, Kopfsteg, Bundsteg, Außensteg und Fußsteg. Die linke Seite wird als »Verso« (Widerdruck) und die rechte Seite als »Recto« (Schöndruck) bezeichnet. Infografik: www.typolexikon.de
Buchsatzspiegel

Buchsatzspiegel ist eine Bezeichnung für ein schematisches Ordnungssystem einer Buchdoppelseite bzw. für die bedruckten Flächen zwischen den Stegen einer Buchdoppelseite. Kurzform Satzspiegel; auch als Schriftspiegel bezeichnet.

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Ein Satzspiegel beschreibt den zu bedruckenden Teil einer Buchdoppelseite. Zu der unbedruckten Fläche zählen die Kopfstege, Fußstege, Bundstege und Außenstege. Infografik: www.typolexikon.de
Kopfsteg

Typografische Bezeichnung für den oberen Rand (Außenrand) eines Buchsatzspiegels eines Buches oder einer buchähnlichen Produktion.

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Ein Satzspiegel beschreibt den zu bedruckenden Teil einer Buchdoppelseite. Zu der unbedruckten Fläche zählen die Kopfstege, Fußstege, Bundstege und Außenstege. Infografik: www.typolexikon.de
Außensteg

Typografische Bezeichnung für den äußeren, also den linken und rechten Rand (Außenrand) eines Buches oder einer buchähnlichen Publikation.

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Postalische Adressierung eines Briefes an eine Geschäftsadresse, einkuvertiert in einem Kuvert im DIN Lang-Format.
Adressierung von Briefsendungen

Richtlinien zur Adressierung von Brief- und Warensendungen der Deutschen Post AG, der Österreichische Post AG und der Schweizerischen Post AG.

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Im Vergleich die Majuskel A der »Minion Pro regular« von Robert Slimbach für Adobe®. Links im Caption-Schnitt, z.B. als Konsultationsschrift für Kleingedrucktes und rechts als Display-Schnitt, z.B. als Displayschrift für eine Headline. Die Typometrie beider Optischen Größen (Designgrößen) unterscheidet sich signifikant.
Ferngrößen

Ferngrößen sind Schriftgrade mit mehr als 24 pt PostScript-Punkten (= 8,5 mm hp-Vertikalhöhe gerundet). Auch als Plakatgrößen oder Displaygrößen bezeichnet.

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In Sortierkästen abgelegtes Blindsatzmaterial, Offizin Haag Drugulin, Dresden, 2013. Foto: Commons Wikimedia, gemeinfrei.
Blindmaterial

Zum Blindmaterial zählen die nichtdruckenden Teile einer Druckform im Hochdruck; nichtdruckendes, nicht schrifthohes Satzmaterial zum Ausfüllen von Leerräumen im Bleisatz; blindes Satzmaterial; Blindsatzmaterial.

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Das Ausschießen und die Bogenmontage erfolgt bei der Herstellung von CTP-Druckplatten (Computer to Plate) oder bei Computer to Press-Verfahren ausschließlich mittels Software, z.B. mit »ApogeeX« von Agfa® Graphics oder mit »Prinect Signa Station« der Heidelberger Druckmaschinen AG, Programme, die heute i.T. den gesamten Workflow der Druckvorstufe abwickeln können. Infografik: © 2016, Agfa Graphics, Düsseldorf, Zweigniederlassung Deutschland.
Ausschießen

Unter Ausschießen wird im Druckwesen bzw. in der Druckvorstufe das gezielte Anordnen von Druckmotiven bzw. Seiten auf einer Druckform verstanden.

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Reproduktion des Druckerzeichens der Fust-Schöffer´sche Offizin um 1471/1477 des Mainzer Prototypografen Peter Schöffer (um 1425/1430–1502/1503). Es gilt als das älteste europäische Druckersignet: Zwei miteinander verbundene, an einem Ast hängende Wappenschilde, die mit stilisierten Winkelhaken und Sternen verziert sind.
Schöffer, Peter

Biografie über den Prototypografen, Kalligrafen, Verleger und Buchhändler Peter Schöffer, Deutschland, um 1425/1430–1502/1503.

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Ein Satzspiegel beschreibt den zu bedruckenden Teil einer Buchdoppelseite. Zu der unbedruckten Fläche zählen die Kopfstege, Fußstege, Bundstege und Außenstege. Infografik: www.typolexikon.de
Bundsteg

Typografische Bezeichnung für den linken oder rechten Innenrand einer Buchseite bzw. einer buchähnlichen Produktion; Innensteg.

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Typolexikon.de | Lexikon und Fachenzyklopädie für Typografie und Schrift
Adobe Type Manager

Adobe Type Manager (ATM) ist eine Software von Adobe® Systems Incorporated zur Darstellung und zum Ausdruck von PostScript-Type-1-Schriften.

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Das Druckerzeichen (Signet) der Offizin »Aldina« in Venedig zeigt einen Delphin, der sich um einen Anker windet. Zusätzlich war noch der Vorname Aldus in Majuskeln eingedruckt. Die Buchstaben AL links und DVS rechts neben dem Anker. Das Epigramm Manutius lautete »sudavit et alsit« (aus Horaz: »Multa tulit fecitque puer, sudavit et alsit« ... »Viel hat er als Knabe erlitten und getan, hat geschwitzt und gefroren). Das Signet wurde im Laufe der Jahre immer wieder leicht modifiziert.
Manutius, Aldus

Biografie über den Humanisten, Verleger und Typografen Aldus Manutius d.Ä., Italien, 1449–1515. Gründer der venezianischen Typografenfamilie Manuzzi.

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Ein Satzspiegel beschreibt den zu bedruckenden Teil einer Buchdoppelseite. Zu der unbedruckten Fläche zählen die Kopfstege, Fußstege, Bundstege und Außenstege. Infografik: www.typolexikon.de
Fußsteg

Typografische Bezeichnung für den unteren Rand eines Buchsatzspiegels eines Buches oder einer buchähnlichen Produktion.

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