Das Fachlexikon zur Typografie
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In der Typografie bezeichnet Asymmetrie die ungeordnete, nicht spiegelbildlich oder ungleich wirkende Anordnung von Zeichen, Zeilen, Absätzen und Kolumnen innerhalb eines Layouts sowie das bewusste Brechen einer gleichmäßigen Balance in der Typometrie eines Schriftzeichens beziehungsweise Buchstabens.
In der Typografie sind Plakatschriften überdimensionierte Schriften – ehemals aus Holz gefertigt oder heute als spezielle OpenType-Fonts –, die auch aus großer Entfernung gut lesbar sind.
Akzidenzdrucksachen sind Geschäfts- oder Privatdrucksachen, etwa Briefpapiere, Visitenkarten, Plakate oder Prospekte, die nicht im Werkdruck bzw. im Buch-, Zeitungs- oder Zeitschriftendruck hergestellt werden; formal werden sie als »Akzidenzen« bezeichnet.
Schriftlinien ordnen in der Typografie die vertikale Struktur von Buchstaben und Schriftzeichen. Sie definieren Majuskelhöhe, Oberlänge, Mittellänge und Unterlänge und sind ein zentrales Kriterium in Schriftgestaltung und Mikrotypografie.
Biografie über Pierre Simon Fournier (Frankreich, 1712–1768), Typograf, Stempelschneider und Schriftgießer. Schöpfer des »Point typographique«.
Schriftsatzart ist eine typografische Bezeichnung für die ein- oder mehrzeilige Anordnung eines Textes im typografischen Schriftsatz, also für die Ausrichtung und Relativierung von Zeilenanfängen, Zeilenenden, Zeilenlängen und Zeilenlinien zueinander.
Historie der »hochschule für gestaltung ulm« (hfg ulm) von 1953 bis 1968, die von Inge Aicher-Scholl, Otl Aicher und Max Bill in Ulm gegründet wurde.











