Skip to main content

Das Fachlexikon zur Typografie



Auswahl

Ringbindung aus Metall für eine Broschüre.
Ringbindung

Ringbindung bzw. Spiralbindung bezeichnet ein buchbinderisches Verfahren zur Bindung gelochter Einzelblätter mit einer spiralförmig gewundenen Draht- oder Kunststoffspirale, die in der Regel am rechten (längsseitigen) oder oberen (kopfseitigen) Blattrand durch die Lochreihe geführt wird.

Lesen …


Haupttitel der Zeitschrift »The Fleuron, A Journal of Typography« (1923).
Englische Typografie

Englische Typografie ist eine Bezeichnung deutschsprachiger Typografen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts für die angelsächsisch geprägte Antiqua-Schriftkultur.

Lesen …


Teile der Tuffstein-Stele der Sakralstätte »Lapis Niger« auf dem Forum Romanum im Bereich des Comitium in Rom. Der Epigraph auf dem Cippus des Altars gilt als das älteste Zeugnis einer römischen »Scriptura capitalis«, dem Archetyp der Capitalis Monumentalis. Foto: Reproduktion der Stele, die am 10. Januar 1899 bei Ausgrabungen von Giacomo Boni (1859–1925) entdeckt wurde.
Alphabet

Geordnete Folge von Buchstaben oder Zeichen einer Sprache. Das deutsche Alphabet umfasst 26 Majuskeln und Minuskeln sowie Buchstabenkombinationen mit Umlauten und Akzentzeichen.

Lesen …


Beispiel eines einfachen, mathematischen Formelsatzes von algebraischen Zahlen. Bildzitat: Schüler-Mathematikduden, Band 1, © Bibliographisches Institut, Mannheim.
Formelsatz

Formelsatz ist eine Schriftsatzart, die primär aus kaufmännischen und/oder (natur-)wissenschaftlichen Formeln besteht.

Lesen …


Die wichtigsten Parameter zur Beschreibung einer doppelseitigen Standserife: Serifenhöhe, Serifenlänge, Serifenansatz, Serifenübergang, Serifenkehle, Serifenseitenkante und Serifenunterkante. Beispiel: Standserife der Majuskel »I« der Corporate A im normalen Schriftschnitt, einer Französischen Renaissance-Antiqua von Kurt Weidemann (1922–2011).
Serife

Eine Serife ist ein quer liegender Anfangs-, Abschluss- oder Endstrich einer Majuskel, Minuskel, Ziffer oder eines Schriftzeichens; Klassifikationsmerkmal einer Antiqua; Pl. Serifen.

Lesen …


Typografisches Exlibris einer Musikwissenschaftlerin und Germanistin aus dem Jahre 2003. Dieses quadratische Buchbesitzeichen enthält vielerlei Andeutungen, die sich auf den Lebensweg der Eignerin beziehen. Grafikdesign: © Wolfgang Beinert, Berlin.
Exlibris

Ein Exlibris (Ex Libris) ist ein Bücher-, Bibliotheks-, Buchbesitz- oder Bucheignerzeichen bzw. ein Buchgeberzeichen.

Lesen …


Porträt des englischen Typografen John Baskerville (1706–1775). Portraitmaler: James Millar (1735–1805). Galerie: National Portrait Gallery, London.
Baskerville, John

Biografie über John Baskerville (1706–1775). Englischer Typograf, Schriftgestalter und Unternehmer aus Birmingham, England (GB).

Lesen …


Die Typometrie und Formgebung digitaler Schriften erfolgt heute nicht mehr händisch, sondern fast ausschließlich mit Font-Editor-Software wie FontLab, Glyphs, RoboFont oder dem Open-Source-Programm FontForge von George Williams (*1959) aus Santa Barbara (Kalifornien, USA). Auch das Kerning oder die Hints können mit diesen Programmen automatisch generiert oder manuell – nach optischer Kontrolle und Evaluierung – eingebettet werden.
Font Hinting

Font Hinting ist eine Methode, um die Lesbarkeit digitaler Fonts auf dem Bildschirm durch gezielte Rasteroptimierung bei kleinen Schriftgraden zu verbessern.

Lesen …


Eine Einladung für den Vorstandsvorsitzenden (CEO) einer Bank, realisiert als aufwendig gestaltete Broschüre aus erlesenen französischen und japanischen Feinstpapieren mit Prägungen. Weiterführende Informationen unter https://www.wolfgang-beinert.de/portfolio/grafikdesign-hypobank-muenchen/. Gestaltung: Wolfgang Beinert, Berlin.
Broschüre

Broschüren sind ungebundene Druckwerke mit flexiblem Umschlag, meist geheftet oder geklebt – in der Buchherstellung als Broschur klassifiziert.

Lesen …


Die Seitenanzahl eines Buches, auch Buchumfang genannt, wirkt sich maßgeblich auf verschiedene Aspekte der Buchproduktion aus. Dabei beeinflussen Papiergrammatur und Papierformat direkt den Materialverbrauch. Motivbild: Pixabay.
Buchumfang

Der Umfang eines Buches, definiert durch die Seitenanzahl, beeinflusst Materialkosten, Produktion und Verkaufspreis.

Lesen …


Typometrische Studien aus der Zeit der Renaissance von Ferdinando Ruano (D), Vespasiano Amphiareo (Z), Wolfgang Fugger (H), Geoffroy Tory (I), Albrecht Dürer (X), Francesco Torniello da Novara (F), Luca Pacioli (Y), Damiano da Moile (B) und Felice Feliciano (P). Abbildungen: Unterschiedliche Quellen aus der klassischen typografischen und paläographischen Fachliteratur.
Typometrie

In der Typografie wird der Terminus »Typometrie« je nach Zeitepoche unterschiedlich verwendet. Zum einen bezeichnet Typometrie heute die Letternarchitektur, zum anderen wurde damit im 18. Jahrhundert ein Buchdruckverfahren von Landkarten beschrieben.

Lesen …


1975 eroberte der erste »Micro-Computer«, der »Altair 8800« von Edvard Roberts (Micro Instrumentation and Telemetry Systems), den US-Markt. Dieser erstmals für jedermann erschwingliche Rechner-Bausatz löste in den USA und insbesondere in Kalifornien eine Computereuphorie aus, die u.a. dazu führte, dass ab Mitte der 70er Jahre in Santa Clara Valley (Kalifornien, USA), dem späteren Silicon Valley, aus dem Micro-Computer der »Personal Computer (PC)« entstand.
Hardware

Terminus aus der Informatik für alle körperlichen und festen Bestandteile eines Computersystems ohne Software und Daten; Computer-Hardware.

Lesen …


Save the Date
Typografie-Seminar für Professionals aus der Design-, Werbe- und Medienbranche
Berlin
Berlin, Friedrichstraße (Unter den Linden)
Mittwoch, 22. April 2026

Berlin
Berlin, Friedrichstraße (Unter den Linden)
Mittwoch, 16. September 2026

München
München, Karlsplatz (Stachus)
Dienstag, 22. September 2026

Wien
Wien, Favoriten (Hauptbahnhof)
Mittwoch, 23. September 2026