Linien

In der Typografie wird der Begriff »Linie« in unterschiedlichen Bedeutungen verwendet. Primär wird im Schriftsatz und in der Typometrie darunter eine gerade oder gekrümmte Verbindung zwischen zwei Punkten verstanden. Darüber hinaus werden im Schriftsatz auch illustrative Zier- und Schmucklinien zu den Linien gezählt, die auf den ersten Blick wenig mit einer geodätischen Linie gemein haben. 

Etymologisch leitet sich das mhd. Substantiv »Linie« vom ahd. »linna« ab, was im 11. Jh. aus dem lat. »linea« für »leine, Schnur« zu »linum« für »Faden, Schnur« entlehnt wurde.

1. Linien im Schriftsatz

In der Makrotypografie dienen Linien als Schmuckelemente, z.B. um einen Text einzufassen, ein Wort durch eine Unterstreichung hervorheben oder als ordnende Elemente, beispielsweise um eine Buchseite, ein Diagramm, eine Tabelle oder ein Formular zu strukturieren oder einem Schreiber für einen Hand-, Schreibmaschinen- oder digitalen Formulareintrag eine Hilfestellung zu bieten.

Linien werden mit und ohne Linienenden in der Regel horizontal und vertikal in unterschiedlichen Dicken, Längen sowie Stricheigenschaften verwendet und bei Drucksachen in metrischen Einheiten (z.B. Millimeter) oder typografischen Punkten gemessen, wobei in der EU Europäische Union (ehemals Europäischen Gemeinschaft) seit dem 1. Januar 1978 und in der Schweiz 1 ) metrische Maßsysteme und Maßeinheiten auch in der Typografie offiziell verbindlich sind. Dies gilt auch für alle Normierungsausschüsse, wie z.B. die International Standard Organization (ISO). 2 )

Linienbilder

In der Typografie werden Linienstärken bzw. Liniendicken traditionell als Linienbilder bezeichnet. Seit dem optomechanischen Schriftsatz (Fotosatz) sind Linienbilder von 0,01 mm bis zur Vollfläche über das gesamte Format frei skalierbar. Das feinste Linienbild, das in gewerblichen Hauptdruckverfahren nach DIN 16500, z.B. im Offsetdruck, in einer Echtfarbe auf weißem, gestrichenen Papier als noch druckbar gilt, wird als Haarlinie oder »Feines Linienbild« bezeichnet. 3 ) 4 ) Eine Haarlinie entspricht einer Liniendicke bzw. Strichstärke von 0,075 mm = 1/5 dpt (Didot-Punkten) = 0,2 pt (DTP-Punkt).

Auf elektronischen Benutzeroberflächen, z.B. auf selbststrahlenden Monitoren, entspricht die kleinste darstellbare Linienstärke einem Pixel.  

Bleisatz

Die Typifikation im Bleisatz unterscheidet folgende Linienbilder:

fein (Haarlinie)  0,075 mm  =  1/5 dpt  =  0,2  pt
stupffein         0,150 mm  =  2/5 dpt  =  0,4  pt
halbfett          0,375 mm  =    1 dpt  =  1,06 pt
fett              0,750 mm  =    2 dpt  =  2,1  pt
…
weitere fette Linien bis 48 dpt in 2-dpt-Sprüngen

Darüber hinaus werden im Bleisatz Stück- und Setzlinien u.a. auch in den Strichstärken Achtelpetit (ganz fein, fein, stumpffein, halbfett, dreiviertelfett, fett), Viertelpetit (ganz fein, fein, stumpffein, halbfett, dreiviertelfett, fett), Viertelcicero, Halbpetit, Nonpareille, Petit, Corpus, Cicero, Mittel, Tertia, Text und Doppelmittel (siehe Mitteltabelle) verwendet. 5 )

Im materiellen Schriftsatz wurden Linien u.a. von Schriftgießereien als Schriftzeugbahnen, Messinglinien, Messingassurélinien, Messingaccidenzlinien und Accidenzlinien in unterschiedlichen Kegelgrößen und Designs vertrieben. Auch Kreise und Ovale zählten zum Linienvorrat. Für den zweifarbigen Druck gab es spezielle »Buntdruck-Linien, Buntdruck-Einfassungen und Plakat-Einfassungen«.

Messinglinien wurden von den Herstellern in systematischen Längen von 5 dpt bis 24 Cicero und in Kegelstärken von 1 dpt bis 48 dpt geliefert, wobei Sonderanfertigungen möglich waren. Bleilinien wurden in Bahnen von 60 bis 80 cm Länge gegossen, die in der Druckerei nach Bedarf zugeschnitten wurden. Wie bei Drucktypen auch, wurde zwischen Linienbild (wie Schriftbild) und Linienkegel (wie Schriftkegel) unterschieden. Bei punktierten, feinen und stumpffeinen Linienbildern waren die Linienkegel 1 dpt und 2 dpt; bei 2 dpt halbfetten Linien war das Linienbild 1 dpt; halbfette bzw. fette Linien gab es von 1 dpt bis 48 dpt. 6 )

Verzierte Schluss-Linien für den Bleisatz. Abbildung: Schriftmusterbuch »Schrift-Proben« der Schriftgießerei Julius Klinkhardt, Leipzig und Wien, Handausgabe, ca. 1885.
Verzierte Schluss-Linien für den Bleisatz. Abbildung: Schriftmusterbuch »Schrift-Proben« der Schriftgießerei Julius Klinkhardt, Leipzig und Wien, Handausgabe, ca. 1885.
Fotosatz und DTP Desktop Publishing

Mit der Einführung des optomechanischen Schriftsatz (Fotosatz) ab den 1960er Jahren werden in Deutschland, Österreich und der Schweiz Linienstärken in Millimeter abgestuft:

fein (Haarlinie) 0,075 mm
                 0,100 mm
                 0,150 mm
                 0,250 mm
                 0,375 mm
                 0,500 mm
                 0,750 mm
                 1,00  mm
                 1,50  mm
                 2,00  mm
                 etc. 

Linienbilder, Linienbreiten und Linienlängen können auch nach der DIN 16521 »Drucktechnik – Linien in der Satzherstellung – Maße« des Deutschen Instituts für Normung e.V. (DIN) typisiert werden. 7 )

Linienformen

Linien gibt es in den unterschiedlichsten Designs, beispielsweise als

  • Alinea
  • Azureelinien 8 )
  • Doppellinien
  • Einfache Linien
  • Einfassungslinien
  • Englische Linien
  • Kombinationslinien
  • Moirélinien 9 )
  • Punktierte Linien
  • Schusslinien
  • Strichlinien
    etc.

Einfache Linien können über die verwendete Desktop Publishing Software, z.B. mit InDesign® von Adobe® oder QuarkXpress® von Quark®, generiert werden. Zier- und Schmucklinien in komplexeren Designs und Ausführungen werden in Form von OpenType Fonts von Font Foundries – meist unter der Kategorie »Bild- oder Sonderzeichen« über das Internet vertrieben. 

Einfache Linienbilder in unterschiedlichen Designs, Linienstärken und Linienlängen können in der Regel mit einer Desktop Publishing Software, z.B. mit InDesign® von Adobe® oder QuarkXpress® von Quark®, generiert werden. Zier- und Schmucklinien in komplexeren Designs und Ausführungen sind allerdings nur mit speziellen OpenType Fonts oder in Form von separat angelegten Illustrationen möglich.  
Einfache Linienbilder in unterschiedlichen Designs, Linienstärken und Linienlängen können in der Regel mit einer Desktop Publishing Software, z.B. mit InDesign® von Adobe® oder QuarkXpress® von Quark®, generiert werden. Zier- und Schmucklinien in komplexeren Designs und Ausführungen sind allerdings nur mit speziellen OpenType Fonts oder in Form von separat angelegten Illustrationen möglich.
Alineas sind Schmuckzeichen, Zierstücke, Schlussstücke und Schlusslinien zur Textabtrennung. Die Schlusslinie ist das erste Alinea. Beispiel gesetzt aus der Linotype Decoration P1 von Linotype.
Alineas sind Schmuckzeichen, Zierstücke, Schlussstücke und Schlusslinien zur Textabtrennung. Die Schlusslinie ist das erste Alinea. Beispiel gesetzt aus der Linotype Decoration P1 von Linotype.

Bei Webanwendungen ist die Auswahl von Linienformen über entsprechende HTML- 10 ) und CSS-Eigenschaften 11 ) – im Vergleich zum Druckwesen – sehr spärlich. Neben einem »oberen ›border-top‹« kann eine einfache Linie über HTML/XHTML oder eine CSS-Eigenschaft generiert werden.

Beispiel einer einfachen Linie per HTML/XHTML:

1 <p>Ende Textabschnitt.</p>
2 <hr>
3 <p>Beginn neuer Textabschnitt.</p>

Beispiel einer einfachen, drei Pixel starken Linie per CSS:

1 hr { 
2 height: 3px;
3 }

Mit der CSS-Eigenschaft »text-decoration-style« kann darüber hinaus der Linientyp für eine zusätzliche Textdekoration, z.B. einer Textunterstreichung, generiert werden:

solid  = Linie
double = Doppellinie
dotted = Punktierte Linie
dashed = Strichlinie
wavy   = Wellenlinie

Illustrative Zier- und Schmucklinien sind bei Webapplikationen nur über Webfonts oder eingebundene Grafiken (Bilder) möglich.

Formularlinien

In der Formulargestaltung und im Tabellensatz werden unterschiedliche Linien als ordnende Elemente verwendet, die sich auch durch unterschiedliche Formen, Farben und Dicken unterscheiden können. Man unterscheidet 

  • Fußlinie
  • Halslinie
  • Kolonnen-Unterteilungslinie
  • Kopfabschluß
  • Kopflängslinie
  • Kopflinie
  • Kopfunterteilungslinie
  • Längenlinie
  • Querlinie
  • Randlinie

Beim Formular- und Tabellensatz sind erfahrungsgemäß zwei Kriterien wichtig: die Linienstärke und die Linienlänge. Unterschiedliche starke Linien grenzen unterschiedlich stark ab oder fassen unterschiedlich stark zusammen, wobei ein halbfettes oder fettes Linienbild immer wichtiger erscheint, als ein feines oder stupffeines. Grundsätzlich sollten die Linienstärken immer auf die Strichstärken bzw. den Duktus der verwendeten Schriften abgestimmt werden.

Die Linienlänge bemisst sich nach dem zu erwartenden Umfang eines Eintrages oder, wie bei Tabellen, nach der Größe des abzugrenzenden Feldes. 12 )

Linien im wissenschaftlichen Formelsatz

Im mathematisch-physikalischen und chemischen Formelsatz, der auch als Formeltypografie bezeichnet wird, wird auf mehreren untereinanderliegenden Ebenen, also mehrzeilig, gesetzt und gelesen. Dazu werden auch spezielle Linien in Form von unterschiedlich langen Bruchstrichen bzw. Benzolringen verwendet, die aus unterschiedlich langen Linien aufgebaut sind.

Für die Formeltypographie gibt es spezielle OpenType Fonts, beispielsweise der Font »MathTechnical«, der eine große Bandbreite des wissenschaftlichen Formelsatzes abdeckt.

2. Linien in der Typometrie

In der Typometrie und der Mikrotypografie existieren unterschiedliche Schriftlinien, um lateinische Buchstaben, Arabische Ziffern und Sonderzeichen zu gestalten und im digitalen und materiellen Schriftsatz anzuwenden. So wird beispielsweise auch der Schriftgrad einer Druckschrift an der »hp-Vertikalhöhe« gemessen, also der Distanz zwischen H- und p-Linie. 

Vier Hauptschriftlinien ordnen die vertikale Typometrie von Buchstaben eines lateinischen Alphabets in Majuskelhöhe (Versalhöhe), Oberlänge, Mittellänge und Unterlänge.
Vier Hauptschriftlinien ordnen die vertikale Typometrie von Buchstaben eines lateinischen Alphabets in Majuskelhöhe (Versalhöhe), Oberlänge, Mittellänge und Unterlänge.

Vier Hauptschriftlinien ordnen die vertikale Typometrie von Buchstaben eines lateinischen Alphabets in Majuskelhöhen, Oberlängen, Mittellängen und Unterlängen und stimmen diese auf alle Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen eines Schriftschnitts, einer Schriftfamilie oder einer Schriftsippe ab. Des Weiteren gibt es in der Schriftgestaltung zusätzlich noch die »optische Schriftlinien«, die u.a. als Überhanglinien bezeichnet werden.

In der Typometrie werden folgende Schriftlinien unterschieden:

  • Akzentlinie
  • Große Überhanglinie
  • Grundline (Schriftlinie)
  • H-Linie (Majuskelhöhe)
  • k-Linie
  • Kleine Überhanglinie
  • p-Linie
  • Tiefe Überhanglinie
  • Untere Überhanglinie
  • x-Linie 

Detailliere Informationen siehe Schriftlinien.

3. Linien im Typografischen Punkt-System

Der französische Typograf Pierre Simon Fournier (1712–1768) unterteilte sein typografisches Punkt-Systems mit Linien. Als Ausgangsmaß wählte er zwölf »Cicero«, das etwa zwei Zoll des damaligen Landesmaßes, des »Pied de roi«, maß. Inspiriert von der englischen Zollteilung unterteilte Fournier dieses Maß dann in zwei Teile mit je zwölf Linien. Ein Sechstel einer Linie bestimmte er als kleinste Einheit, dem »Point typographique«.

Detailliere Informationen siehe Typografischer Punkt.

4. Linien als Beschnittzeichen

Beschnittzeichen sind Markierungen in Form von feinen horizontalen und vertikalen Haarlinien, die den Beschnitt einer Drucksache, z.B. einer Visitenkarte oder eines Plakats, auf einem Druckbogen kennzeichnen. In der Regel haben diese ein feines oder stupffeines Linienbild und sind zwischen 5 und 10 mm lang. Sie liegen außerhalb des Endformats und haben einen Abstand zum Beschnitt von mindestens 3 mm. Sie werden auch als »Beschnittmarken« oder »Schnittmarken« bezeichnet und sollten keinesfalls mit »Anschnittmarken« oder »Passermarken« verwechselt werden. 13 )

Beschnittzeichen sind Markierungen in Form von feinen horizontalen und vertikalen Haarlinien, die den Beschnitt einer Drucksache auf einem Druckbogen kennzeichnen. Sie werden auch als »Beschnittmarken« oder »Schnittmarken« bezeichnet.
Beschnittzeichen sind Markierungen in Form von feinen horizontalen und vertikalen Haarlinien, die den Beschnitt einer Drucksache auf einem Druckbogen kennzeichnen. Sie werden auch als »Beschnittmarken« oder »Schnittmarken« bezeichnet.

Beschnittzeichen bei Einzelmotiven können über die verwendete DTP Publishing Software, z.B. mit InDesign® von Adobe® oder QuarkXpress® von Quark® oder beim Ausschießen mehrseitiger Druckformen für die Bogenmontage über spezielle PrePress Software, z.B. »ApogeeX« von Agfa® Graphics, gesetzt werden. 

Weiterführende Informationen siehe Ausschießen.

5. Konfektionslinien für die Druckweiterverarbeitung

Für die buchbinderische Weiterverarbeitungen bzw. ­Konfektionierung von Druckerzeugnissen oder Verpackungsmaterial gibt es unterschiedliche Präge-, Schneid- und Rilllinien. Zu den Konfektionslinien zählen u.a.

  • Perforationslinien
  • Reißlinien
  • Rilllinien
  • Ritzlinien
  • Schneidlinien
  • Stanzlinien
    etc.

Konfektionslinien dienen als Hilfsmittel für das Konfektionieren von Printprodukten, beispielsweise für das Falzen von Seiten (z.B. Leporello bei Flyern), das Stanzen von Formen (z.B. bei Verpackungen), das Aufreißen von Verpackungen (z.B. Solltrennlinie bei Versandhüllen) oder dem Abreisen von Blatteilen (z.B. Perforation bei Eintrittskarten).

© Wolfgang Beinert, www.typolexikon.de

Quellen / Literatur / Anmerkungen / Informationen / Tipps:   [ + ]

1.Anmerkung: Die Schweiz ist seit 1875 Mitglied der »Meterkonvention«. Somit gilt nach dem Schweizer Bundesgesetz über Maß und Gewicht ebenfalls das metrische System.
2.Anmerkung: Die ISO International Organization for Standardization ist eine Internationale Standardisierungsorganisation mit Sitz in Vernier (Genf). Online verfügbar unter https://www.iso.org (29.6.2018).
3.Anmerkung: Die geodätische Haarlinie ist nicht mit dem horizontalen Verbindungsstrich eines Buchstabens, z.B. bei der Majuskel H oder der Ziffer 4, zu verwechseln.
4.Tipp: Druck ist nicht gleich Druck und Papier ist nicht gleich Papier! Anders formuliert: Ob eine Haarlinie noch optimal druckbar ist, ist abhängig vom Druckverfahren, von der Maschine, von der Druckvorstufe, vom Papier und von der Farbe. Ergo: Immer vorher Rücksprache mit der Druckerei halten. Und Achtung: Viele Druckereien wandeln bei Ausschießen der Druckform die Haarlinien automatisch und ungefragt in fettere Varianten um!
5, 12.Quelle und Literaturempfehlung: Luidl, Philipp: Typografie, Herkunft, Aufbau, Anwendung. Schlütersche Verlagsanstalt und Druckerei, Hannover, 1984, ISBN 3–87706-212–1.
6.Quelle und Literaturempfehlung: Bosshard, Hans Rudolf: Technische Grundlagen zur Satzherstellung, Bildungsverband Schweizer Typografen, Bern, 1980, ISBN: 3855840105 und 3-85584-010-5.
7.Anmerkung: Weiterführende Informationen online unter https://www.din.de  (29.6.2018).
8.Anmerkung: Azureelinien hatten in der prädigitalen Ära die Aufgabe, Fälschungen zu verhindern, z.B. auf Aktien oder Urkunden. Sie werden auch als Strichbahnlinien bezeichnet.
9.Anmerkung: Moirélinien sind Wellenlinien, die wie Azureelinien verwendet wurden, um in der prädigitalen Ära Fälschungen zu verhindern, z.B. auf Aktien. Sie werden auch als Strichbahn-Wellenlinien bezeichnet.
10.Anmerkung: HTML ist die Abk. für »Hypertext Markup Language«, einer textbasierten Auszeichnungssprache zur Strukturierung digitaler Dokumente.
11.Anmerkung: CSS Cascading Style Sheets ist ein weltweiter Standard des W3C (World Wide Web Consortium).
13.Anmerkung:  Im Zweifelsfall sollten diese Details immer im Vorfeld mit der Druckvorstufe besprochen werden.